- Aktien von Santander und UBS gaben nach den Zahlen nach.
- Deutsche Bank-Papiere stiegen um 3,4 Prozent an.
- BNP Paribas-Aktien fielen um 0,9 Prozent.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Unter dem Strich nahmen Anleger zur Wochenmitte zuletzt eine neutrale Haltung zu Bankaktien ein. Der europäische Sektorindex
Die Titel von Santander büßten bis zum Mittag 4,4 Prozent auf 10,77 Euro ein und waren damit das Schlusslicht im Branchenindex Stoxx 600 Banks. Die spanische Großbank hatte zwar im dritten Quartal unter anderem dank der Übernahme der US-Bank Webster im laufenden Geschäft deutlich mehr verdient. Die Margen aber sähen gleichwohl etwas schwach aus, schrieb Analyst Benjamin Toms von der kanadischen Bank RBC. Expertin Miruna Chirea von Jefferies äußerte sich ähnlich und sprach von einer etwas enttäuschenden Ertragsdynamik.
Mit dem Kursrutsch zur Wochenmitte sind die Papiere von Santander wieder auf das Niveau von Mitte Juni zurückgefallen, nachdem sie am Vortag noch in einem freundlichen Umfeld wieder bis an die viel beachtete 200-Tage-Durchschnittslinie herangerückt waren.
Die 200-Tage-Linie beschreibt den langfristigen Trend und wurde bereits am Montag erstmals seit Langem unterschritten. Damit wurde zu Wochenbeginn ein übergeordneter Abwärtstrend für die Santander-Aktien signalisiert und so ein klassisches Verkaufssignal ausgelöst.
Für die Anteilsscheine der UBS ging es zuletzt um 1,7 Prozent nach unten. Die Schweizer Großbank hatte zwar Erträge und Gewinn gesteigert. An der Börse in Zürich schlugen jedoch die negativen Neuigkeiten stärker durch: So lief es in der Vermögensverwaltung nicht so gut wie gedacht.
In Paris gaben die Anteilsscheine von BNP Paribas
Die Papiere der Deutschen Bank
Analyst Kian Abouhossein von der US-Bank JPMorgan attestierte den Frankfurtern eine gute Entwicklung. Die Kehrtwende im Firmenkundengeschäft sei endlich gelungen.
Mate Nemes von der UBS resümierte, das deutsche Geldhaus habe ordentlich abgeschnitten und liege mit dem Vorsteuerergebnis zehn Prozent über der Markterwartung. Auch das operative Ergebnis vor Rückstellungen überrasche positiv. Zudem seien die Frankfurter nun für die Erträge im laufenden Jahr etwas zuversichtlicher./la/bek/stk
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.