dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 233

AKTIE IM FOKUS: Lufthansa belastet von anhaltender Streikwelle

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Streikwelle bei der Lufthansa belastet am Mittwoch neben der Fluggesellschaft auch den Flughafenbetreiber Fraport (Fraport Aktie) . Die Titel der Lufthansa büßten am Vormittag 2,6 Prozent ein nach der Erkenntnis, dass die Piloten bereits ihren nächsten Streik planen, während am Mittwoch das Kabinenpersonal in Ausstand ging.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Air France-KLM Group SA 10,29 € Air France-KLM Group SA Chart +5,19%
Zugehörige Wertpapiere:
Fraport AG 78,15 € Fraport AG Chart +6,91%
Zugehörige Wertpapiere:
Int. Consolidated Airlines Group SA 4,661 € International Consolidated Airlines Group SA Chart +5,10%
Zugehörige Wertpapiere:
Lufthansa AG 8,07 € Lufthansa AG Chart +6,86%
Zugehörige Wertpapiere:

Während die Fraport-Titel unter dem Eindruck wegfallender Lufthansa-Flüge 1,2 Prozent verloren, zeigten sich die Aktien anderer europäischer Netzwerk-Airlines robuster. Papiere von Air France-KLM und der British-Airways- und Iberia-Mutter IAG bewegten sich in Paris und London jeweils um ihr Vortagsniveau. Die Ölpreise, die zuletzt im Zuge des Iran-Kriegs viele Branchenwerte belastet hatten, lagen zur Wochenmitte auch relativ stabil unter 100 US-Dollar.

Am Montag und Dienstag hatten die Piloten der Lufthansa gestreikt, und nun begannen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter mit ihrem nächsten Ausstand, der bis Donnerstag anhalten soll. Parallel kündigten die Piloten für Donnerstag und Freitag schon ihre nächste Streikwelle an. Neben der Kerngesellschaft Lufthansa soll diese auch die Frachtgesellschaft Cargo AG, die Regionalgesellschaft CityLine und den Ferienflieger Eurowings betreffen.

Analystin Yi Zhong vom Baader-Bank-Partner Alphavalue sprach am Mittwoch davon, dass "endlose Streiks" belasteten. Mit dem Ausstand des Kabinenpersonals beginne am Mittwoch bereits die fünfte Streikwelle einer Gewerkschaft. Dies verdeutliche "die systemischen Schwierigkeiten des Konzerns" mit einer angespannten Personalsituation, was die Finanzlage des Konzerns und den Ruf der Marke weiter belasten dürfte. Neben den hohen Treibstoffpreisen sorge dies für zusätzlichen Gegenwind./tih/gl/nas


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend