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Agrarkommissar: Düngemittel-Industrie in der EU halten

LUTHERSTADT WITTENBERG (dpa-AFX) - Der EU-Agrarkommissar Christophe Hansen will verhindern, dass Europa bei der Düngemittelproduktion in eine zunehmende Abhängigkeit von anderen Ländern rutscht. Werksschließungen innerhalb der Europäischen Union müssten unbedingt verhindert werden, sagte der Luxemburger bei einem Besuch der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH. Zugleich müsse aber auch sichergestellt werden, dass die Landwirtschaft Düngemittel zu akzeptablen Preisen beschaffen kann.

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"In ganz vielen Bereichen unserer Wirtschaft haben wir Abhängigkeiten. Sagen wir im Medizinbereich - ganz viele Wirkstoffe für Medikamente müssen wir zu 100 oder zu 90 Prozent aus China, Indien und wo auch immer her importieren. Wir haben das Gleiche bei Semiconductors, bei Microchips, wo wir auch zu abhängig sind", sagte Hansen. "Und ich will verhindern, dass wir auch im Lebensmittelbereich in die gleiche Abhängigkeit fallen."

Die Landwirtschaft in der EU sei extrem unter Druck - auch durch hohe Düngemittelpreise. Schon vor der durch den Krieg im Iran ausgelösten Krise hätten sich Düngemittel um 60 Prozent verteuert im Vergleich zu 2020, sagte Hansen. Würden diese Preise weiter steigen, schwäche das die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebe. "Und deshalb ist das wichtig, dass wir genügend Düngemittel zur Verfügung haben und zu Preisen, mit denen unsere Landwirte dann auch produzieren können", sagte der Agrarkommissar./bz/DP/men


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