ADAC hält Benzinpreise für spekulativ

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Ein Helikopter des ADAC.
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Die teils extremen Benzinpreissteigerungen seit Beginn des Iran-Krieges hält der ADAC laut einer Sprecherin für unverhältnismäßig hoch. Die Mineralölwirtschaft gebe den gestiegenen Rohöl-Preis an die Verbraucher weiter, noch bevor die Kosten angefallen seien, hieß es laut der Deutschen Presse-Agentur. Die Tanklager seien noch mit Kraftstoffen gefüllt, die zu niedrigeren Preisen erworbenen wurden. In der Vergangenheit seien die Spritpreise fallenden Rohölpreisen nicht so schnell gefolgt.

Das Bundeskartellamt spricht in diesem Zusammenhang vom Rakete-und-Feder-Effekt. Diesen habe es auch jetzt im Blick, heißt es von der Behörde. Ihr Chef, Andreas Mundt, rät in der aktuellen Lage – wie auch der ADAC – dazu, die Preise genau zu vergleichen. Alte Faustregeln, wie dass es sich am Abend am günstigsten tanke, gälten derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht mehr.

Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin

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