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75 Milliarden US-Dollar in Krypto könnten beschlagnahmt werden

Ein neuer Bericht von Chainalysis zeigt, dass Kryptowährungen im Wert von über 75 Milliarden US-Dollar mit illegalen Aktivitäten verknüpft sind.
  • Kryptowährungen im Wert von mehr als 75 Milliarden US-Dollar sind laut einem neuen Bericht von Chainalysis mit kriminellen Aktivitäten verknüpft und könnten theoretisch von Regierungen weltweit beschlagnahmt werden.
  • Der Report “The Growing Landscape of Seizable Crypto Assets” zeigt: Etwa 15 Milliarden US-Dollar liegen direkt in Wallets, die illegalen Akteuren zugeordnet sind, weitere 60 Milliarden US-Dollar in sogenannten Downstream-Wallets, die regelmäßig Gelder aus solchen Quellen erhalten.
  • Rund 70 Prozent der beschlagnahmbaren Werte entfallen laut Chainalysis auf Bitcoin (BTC), gefolgt von Ethereum (ETH) mit etwa 10 Prozent und Stablecoins (USDT, USDC) mit rund 8 Prozent. Illegale Akteure halten ihre BTC oft über längere Zeiträume – 36,7 Prozent der Wallets weisen auch nach einem Jahr noch Guthaben auf.
  • Das meiste Kapital stammt laut Chainalysis aus Darknet-Märkten und Fraud Shops, die zusammen über 46 Milliarden US-Dollar an On-Chain-Guthaben kontrollieren. Diese Kategorien verzeichnen Wachstumsraten von teils über 200 Prozent jährlich.
  • Während 2021 noch über 40 Prozent der illegalen Kryptoflüsse direkt an Börsen gingen, sind es 2025 nur noch rund 15 Prozent. Kriminelle nutzen zunehmend Mixer, Cross-Chain-Bridges und mehrere Zwischenadressen, um Rückverfolgung zu erschweren.
  • Trotzdem verzeichneten zentrale Börsen zwischen 2020 und 2025 jährliche Zuflüsse von durchschnittlich 14 Milliarden US-Dollar aus illegalen Quellen.
  • Chainalysis betont, dass diese Werte ein enormes Beschlagnahmungspotenzial darstellen – aber nur mit globaler Kooperation, schneller Reaktionsfähigkeit und technischer Expertise realisiert werden können. Bislang wurden laut Chainalysis 12,6 Milliarden US-Dollar an illegalen Krypto-Assets durch Behörden weltweit gesichert.
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