- Rund 410.000 Menschen protestieren in Frankreich.
- 110.000 Teilnehmer sind in Paris dabei.
- Es kam zu Spannungen und Festnahmen in mehreren Städten.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Während zunächst keine größeren Zwischenfälle gemeldet wurden, kam es am späten Nachmittag und Abend zu ersten Spannungen in den Städten. Bilder aus Paris zeigten Wolken von Tränengas sowie den Einsatz von Wasserwerfern, in Fernsehaufnahmen waren Knallgeräusche zu hören.
Auch in Städten wie Lyon, Bordeaux und Marseille waren Tränengaswolken zu sehen. Medien berichteten von Zusammenstößen mit der Polizei. In der Stadt Nantes im Nordwesten Frankreichs seien Beschädigungen und Plünderungen in einem Geschäft gemeldet worden, teilte die zuständige Präfektur mit. Die Sicherheitskräfte hätten sechs Personen festgenommen. Auch andernorts wurden Berichten zufolge Plünderungen beobachtet.
Den seit Wochen für eine bessere Ausstattung von Schulen demonstrierenden jungen Leute haben sich weitere Gruppen angeschlossen, unter anderem um gegen zu hohe Lebenshaltungskosten zu demonstrieren. Wegen befürchteter Ausschreitungen und Plünderungen, wie sie am vergangenen Wochenende am Rande der Kundgebungen stattgefunden hatten, gab es in mehreren Städten Versammlungsverbote für bestimmte Zonen sowie Ausgangssperren. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez hatte den Einsatz von 70.000 Beamten auf den Straßen angekündigt./vni/DP/zb
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