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Mensch und Maschine Software Aktie

Aktie
WKN:  658080 ISIN:  DE0006580806 US-Symbol:  MSHHF Branche:  Software Land:  Deutschland
38,50 €
-0,05 €
-0,13%
07:10:08 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
739,47 Mio. €
Streubesitz
33,42%
KGV
29,39
Dividende
1,85 €
Dividendenrendite
4,15%
Mensch und Maschine Software Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Mensch und Maschine Software SE (MuM) ist ein europäischer Spezialist für CAD/CAM- und BIM-Software mit Fokus auf industrielle Fertigung, Bau- und Infrastruktursektor sowie technische Dienstleister. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Wessling bei München agiert als Kombination aus Softwarehersteller und Value-Added-Reseller. Im Zentrum stehen die Entwicklung eigener Konstruktions- und Fertigungslösungen, die Distribution von CAD-Plattformen führender Technologiepartner sowie begleitende Consulting- und Schulungsleistungen. Für erfahrene Anleger ist MuM damit ein Nischenplayer im Bereich technischer Software mit wiederkehrenden Lizenz- und Wartungserlösen und hoher Abhängigkeit von Investitionszyklen in Industrie und Bauwirtschaft.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Mensch und Maschine basiert auf zwei Säulen: der Vermarktung eigener Vertikalsoftware für spezifische Anwendungsfelder und der Rolle als Systemhaus für CAD- und BIM-Lösungen internationaler Hersteller. MuM erwirtschaftet Umsätze über Softwarelizenzen, Subskriptionsmodelle, Wartungsverträge, SaaS-Angebote sowie projektbezogene Dienstleistungen. Das Unternehmen adressiert den kompletten Digitalisierungsworkflow technischer Planung: von 2D/3D-Konstruktion über parametrische Modellierung und CAM-Programmierung bis hin zu Building Information Modeling, Datenmanagement und Output-Management. Ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung ist die Integration von Branchen-Know-how in standardisierte Softwaremodule, die beim Kunden individuelle Projektanpassungen reduzieren und so die Margenstabilität erhöhen. Der Vertrieb erfolgt überwiegend indirekt über ein Partner- und Händlernetzwerk sowie direkt durch eigene Standorte in den Kernmärkten Europa und vereinzelt darüber hinaus.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von Mensch und Maschine lässt sich in der Unterstützung professioneller Anwender bei der Effizienzsteigerung entlang der digitalen Kette zusammenfassen. Das Unternehmen will Ingenieurbüros, Fertigungsbetriebe, Bauunternehmen, Versorger und öffentliche Auftraggeber in die Lage versetzen, Planungs- und Produktionsprozesse durchgängig digital abzubilden und Medienbrüche zu vermeiden. Strategisch setzt MuM auf Spezialisierung entlang branchenspezifischer Workflows statt auf generische Standardsoftware. Im Zentrum stehen robuste, praxisnahe Lösungen mit hoher Integrationsfähigkeit zu marktführenden CAD- und BIM-Plattformen. Die langfristige Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Segmente wie Industrie 4.0, digitale Fabrikplanung, nachhaltiges Bauen und Infrastrukturmodernisierung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Mensch und Maschine umfasst eine Reihe spezialisierter Softwarelösungen im CAD/CAM- und BIM-Umfeld. Zu den eigenen Kernprodukten zählen unter anderem:
  • Branchenspezifische Aufsatzlösungen für mechanische Konstruktion, Maschinen- und Anlagenbau
  • CAD- und BIM-Applikationen für Architektur, TGA, Tiefbau und Infrastruktur
  • CAM-Software für CNC-Programmierung und Fertigungsautomation
  • Daten- und Dokumentenmanagement-Lösungen rund um technische Projektabwicklung
  • Tools für Plot-, Output- und Dokumentenlogistik in Ingenieur- und Planungsbüros
Ergänzend vertreibt MuM als langjähriger Partner führender CAD-Hersteller Basisplattformen und Subskriptionsmodelle sowie Cloud-Services. Dienstleistungsseitig bietet das Unternehmen Consulting, Prozessanalyse, Systemintegration, Migration bestehender CAD- und BIM-Umgebungen, Anwenderschulungen, Support und Wartung. Ziel ist eine enge Bindung des Kunden über den kompletten Lebenszyklus der eingesetzten Konstruktions- und Planungsumgebung hinweg.

Business Units und Segmentlogik

Die Aktivitäten von Mensch und Maschine lassen sich grundsätzlich in die Bereiche Softwareentwicklung und Systemhausgeschäft gliedern. Die Software-Sparte konzentriert sich auf proprietäre Produkte, die als Branchenlösungen auf etablierten CAD-Plattformen aufsetzen und zunehmend als Subskription oder in hybriden Modellen vertrieben werden. Das Systemhausgeschäft bündelt den Vertrieb von Fremdsoftware, Systemintegration, Implementierung und Schulung für CAD-, CAM- und BIM-Infrastrukturen. Regionale Schwerpunkte liegen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, weiteren europäischen Ländern sowie ausgewählten internationalen Märkten, in denen MuM über Tochtergesellschaften oder Partnernetze präsent ist. Die Segmentlogik zielt auf eine Kombination aus margenstärkerem Eigenprodukgeschäft und volumenstarkem Reseller-Geschäft, das für Marktdurchdringung und Kundenbasisbreite sorgt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Mensch und Maschine verfügt als CAD/CAM- und BIM-Spezialist über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind
  • die konsequente Ausrichtung der Eigenentwicklungen auf konkrete Branchenprozesse statt generischer Funktionen
  • die langjährige Nähe zu industriellen Anwendern und Planungsbüros, die in Form praxisnaher Features in die Software einfließt
  • die Kombination aus Hersteller- und Systemhausrolle mit der Fähigkeit, komplette Lösungsstacks zu liefern
  • ein breites Partner- und Vertriebsnetz in den Kernmärkten des deutschsprachigen Raums und Europas
Als Burggräben wirken insbesondere hohe Wechselkosten bei professionellen CAD- und BIM-Umgebungen. Bestehende Installationen sind oft tief in Konstruktions- und Freigabeprozesse eingebettet, Anwender wurden speziell geschult, Datenbestände und Bibliotheken sind proprietär strukturiert. Diese Pfadabhängigkeit erschwert Systemwechsel. Darüber hinaus stärken langfristige Wartungs- und Serviceverträge die Kundenbindung. Die Spezialisierung auf Nischen wie spezielle Fertigungsprozesse oder bautechnische Anwendungen schafft Markteintrittsbarrieren für generische Anbieter, die weniger tief in branchenspezifische Workflows eindringen.

Wettbewerbsumfeld

MuM agiert in einem fragmentierten, aber von einigen globalen Plattformanbietern dominierten Markt. Auf der Plattformebene konkurriert das Unternehmen indirekt mit großen CAD- und BIM-Herstellern sowie deren Partnerökosystemen. Direkt konkurriert MuM mit regionalen Systemhäusern, spezialisierten CAD-/CAM-Anbietern und unabhängigen Softwareentwicklern, die vertikale Lösungen auf Basis derselben Plattformen bereitstellen. Im Bereich CAM und Fertigungslösungen treten diverse internationale Spezialisten auf, während im BIM- und Infrastrukturbereich zunehmend Anbieter mit Fokus auf digitale Bauprozesse in den Markt drängen. Die Wettbewerbssituation ist geprägt von technologischer Dynamik, Konsolidierungstendenzen und einem hohen Druck zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Funktionalität sowie zur Cloud- und SaaS-Transformation.

Management und Strategie

Das Management von Mensch und Maschine verfolgt eine langfristig ausgerichtete, eher inkrementelle Wachstumsstrategie, die organische Expansion mit selektiven Akquisitionen kombiniert. Im Vordergrund steht die Verstärkung des Eigenentwicklungsanteils und die Ausweitung der installierten Basis von Vertikalsoftwarelösungen. Strategische Prioritäten sind
  • die Sicherung und Vertiefung der Technologiepartnerschaften mit großen Plattformanbietern
  • der Ausbau wiederkehrender Erlösquellen über Wartung, Subskription und SaaS-Modelle
  • die gezielte Erweiterung des Lösungsportfolios entlang der Wertschöpfungskette in Konstruktion, Fertigung und Bauplanung
  • eine disziplinierte Kostenkontrolle im Systemhausgeschäft zur Stabilisierung der Margen
Das Management setzt auf Kontinuität, hohe technische Expertise im Führungsteam und eine konservative Bilanzpolitik. Für konservative Anleger ist die Governance-Qualität und die langfristige Ausrichtung des Vorstandsteams ein zentraler Faktor bei der Einschätzung der Stabilität des Geschäftsmodells.

Branchen- und Regionenanalyse

Mensch und Maschine operiert im Schnittfeld von industrieller Software, Fertigungstechnologie und Bau-IT. Die CAD/CAM-Branche wird von strukturellen Trends wie Digitalisierung der Produktentwicklung, vernetzten Produktionsketten, additiver Fertigung und Industrie 4.0 angetrieben. Im Bausektor gewinnt BIM als Standard für kollaborative, modellbasierte Planung und Dokumentation an Bedeutung, insbesondere bei größeren Infrastruktur- und Hochbauprojekten. Regulierung, Normierung und öffentliche Ausschreibungsstandards fördern längerfristig die Verbreitung digitaler Planungswerkzeuge. Regional ist MuM vor allem in Europa verankert, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Diese Märkte zeichnen sich durch hohe Ingenieurdichte, stark regulierte Bauprozesse und eine grundsätzlich hohe Zahlungsbereitschaft für professionelle Engineering-Software aus. Gleichzeitig sind die Märkte konjunkturabhängig: Investitionen in Industrie und Bau hängen von Zinsniveau, öffentlichen Infrastrukturausgaben und der allgemeinen Wirtschaftslage ab. Währungsschwankungen spielen für MuM aufgrund des europäischen Fokus eine geringere, aber nicht zu vernachlässigende Rolle.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Mensch und Maschine wurde in den 1980er-Jahren vor dem Hintergrund der aufkommenden Computer-Aided-Design-Technologie gegründet. Ursprünglich als Distributor und Systemhaus für CAD-Lösungen gestartet, entwickelte sich das Unternehmen im Laufe der Zeit zu einem integrierten Anbieter mit eigener Softwareentwicklung. Die Historie ist geprägt von dem schrittweisen Ausbau des Produktportfolios, dem Aufbau eines dichten Vertriebs- und Servicenetzes sowie von Akquisitionen kleinerer Spezialisten, mit denen branchenspezifische Kompetenzen hinzugewonnen wurden. Die Börsennotierung schuf Kapitalmarktzugang und erhöhte Transparenz, gleichzeitig blieb der Fokus auf dem Kerngeschäft CAD, CAM und BIM erhalten. Über die Jahrzehnte hat sich MuM von einem reinen Technologie-Distributor zu einem Lösungsanbieter mit deutlicher Wertschöpfungstiefe entwickelt, der stark von wiederkehrenden Software- und Serviceerlösen profitiert.

Besonderheiten und Strukturmerkmale

Charakteristisch für Mensch und Maschine ist die Doppelrolle als unabhängiger Softwarehersteller und gleichzeitig enger Technologiepartner etablierter CAD-Plattformanbieter. Diese Konstellation ermöglicht es, einerseits von der Marktdurchdringung großer Plattformen zu profitieren und andererseits eigene, differenzierende Mehrwertmodule zu platzieren. Eine weitere Besonderheit ist die starke Verankerung in technisch geprägten Mittelstandsclustern, insbesondere in der DACH-Region. Viele Kunden sind mittelständische Maschinenbauer, Fertigungsbetriebe, Ingenieur- und Planungsbüros, deren Prozesse tief auf CAD- und BIM-Systeme abgestimmt sind. Organisatorisch zeichnet sich MuM durch eine eher schlanke Konzernstruktur mit regionalen Tochtergesellschaften aus, die Vertriebsnähe und Kundennähe sicherstellen. Diese Dezentralität stärkt die Fähigkeit, regionale Marktanforderungen aufzunehmen, erhöht aber die Komplexität im Management der Gesamtorganisation.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bieten sich bei Mensch und Maschine mehrere potenzielle Chancen. Strukturelle Wachstumstreiber sind
  • die fortschreitende Digitalisierung von Konstruktion, Fertigung und Bauplanung
  • die zunehmende regulatorische Verankerung von BIM in Ausschreibungen und Bauvorschriften
  • die Verlagerung hin zu wiederkehrenden Erlösmodellen über Subskription und Wartung
  • die Möglichkeit, durch modulare Vertikalsoftware zusätzliche Deckungsbeiträge auf bestehender Kundenbasis zu realisieren
Die starke Kundenbindung über spezialisierte Lösungen, Schulung und Support sowie hohe Wechselhürden können zu stabileren Cashflows beitragen. Zudem kann MuM von zyklischen Modernisierungswellen bei industriellen und baulichen Investitionen profitieren, etwa wenn Unternehmen ihre CAD-/CAM-Umgebungen erneuern oder Bauherren auf BIM-basierte Prozesse umstellen. Eine behutsame Internationalisierung über Partnernetze und gezielte Zukäufe in ergänzenden Nischen könnte langfristig zusätzliche Skaleneffekte schaffen.

Risiken und konservative Bewertung

Demgegenüber stehen wesentliche Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Das Geschäftsmodell bleibt trotz steigender wiederkehrender Umsätze konjunktursensibel, da Investitionen in CAD-, CAM- und BIM-Software häufig mit größeren Investitionszyklen in Industrie und Bau korrelieren. Eine anhaltende Schwäche im europäischen Maschinenbau oder im Bausektor könnte die Lizenznachfrage dämpfen und Projektgeschäft verzögern. Technologisch trägt MuM das Risiko, dass sich Plattformstrategien der globalen CAD-Anbieter verändern, etwa durch stärkere Eigenintegration vertikaler Funktionen oder direkte Cloud-Angebote, die den Spielraum für unabhängige Vertikalanbieter einschränken könnten. Zusätzlich besteht Wettbewerbsdruck durch neue, cloudbasierte CAD- und BIM-Lösungen und durch Preismodelle, die Kunden in alternative Ökosysteme ziehen. Integrationsrisiken bei Übernahmen, Fachkräftemangel in der Softwareentwicklung und im Consulting sowie potenzielle Änderungen im Lizenzrecht oder bei Software-Compliance-Anforderungen können ebenfalls die Entwicklung beeinflussen. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein Investment aus konservativer Sicht eher für Anleger, die die Zyklen der Industrie- und Baubranche einschätzen können und bereit sind, technologische sowie partnerbezogene Abhängigkeiten bewusst in Kauf zu nehmen, ohne daraus eine unmittelbare Kauf- oder Verkaufsempfehlung abzuleiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 38,30 € / 38,70 €
Spread +1,04%
Schluss Vortag 38,55 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 38,50 €
Tageshoch 38,75 €
52W-Tief 37,975 €
52W-Hoch 58,70 €
Jahrestief 37,975 €
Jahreshoch 45,40 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Mensch und Maschine Software SE berichtet von einem signifikanten Anstieg bei Neugeschäften im letzten Quartal, was auf eine steigende Nachfrage in der Branche hindeutet.
  • Das Unternehmen plant, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um innovative Softwarelösungen anzubieten.
  • Analysten heben die strategischen Partnerschaften von Mensch und Maschine hervor, die zur Expansion in internationalen Märkten beitragen könnten.
Hinweis

Community: Diskussion zu Mensch und Maschine Software SE

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer berichten von einem deutlichen Kursrückgang bis auf ein Sechs‑Jahres‑Tief (rund 40–41 €), ausgelösten Stop‑Losses und charttechnischen Unterstützungsüberlegungen (z. B. bei ~37 €), weshalb einige Anleger verkaufen oder abwarten, andere nachkaufen oder halten.
  • Analysten und Research werden teils positiv zitiert (SMC Kursziel 68 €, Deutsche Bank Kauf/60 €), Anleger heben die rund 5% Dividendenrendite und Aktienrückkäufe hervor und hoffen auf die Rückkehr zu zweistelligem Gewinnwachstum, während verfehlte Zahlen und nicht‑operative Belastungen (Abfindungen, Rückstellungen) im Q4/2025 sowie dadurch geschwächtes Vertrauen Kritik und Skepsis nähren.
  • Als längerfristige Themen werden Chancen durch KI/Partnerschaften (z. B. NVIDIA Omniverse) und eine günstige Bewertung genannt, aber die Meinungen bleiben geteilt: einige sehen eine Kaufgelegenheit bei Erholung, andere bleiben defensiv oder orientieren sich an Dividendenwachstum und Unternehmensstabilität.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 325,84 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 46,48 €
Jahresüberschuss in Mio. 33,44 €
Umsatz je Aktie 19,28 €
Gewinn je Aktie 1,80 €
Gewinnrendite +33,96%
Umsatzrendite +9,36%
Return on Investment +15,78%
Marktkapitalisierung in Mio. 893,96 €
KGV (Kurs/Gewinn) 29,39
KBV (Kurs/Buchwert) 9,07
KUV (Kurs/Umsatz) 2,74
Eigenkapitalrendite +30,96%
Eigenkapitalquote +46,47%

Derivate

Hebelprodukte (14)
Faktor-Zertifikate 8
Knock-Outs 6

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 10 Jahre
Keine Senkung seit 14 Jahre
Stabilität der Dividende 0,9 (max 1,00)
Jährlicher 16,61% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 24,89% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 102,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 128,8% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 7,57%

Dividenden Historie

Datum Dividende
09.05.2025 1,85 €
09.05.2024 1,65 €
12.05.2023 1,40 €
12.05.2022 1,20 €
12.05.2021 1,00 €
18.06.2020 0,85 €
09.05.2019 0,65 €
10.05.2018 0,50 €
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Termine

17.03.2026 Geschäftsbericht 2025
31.03.2026 Quartalsmitteilung
21.04.2026 Quartalsbericht Q1/2026
12.05.2026 Hauptversammlung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 38,10 -0,78%
38,40 € 20.02.26
Frankfurt 38,85 +1,17%
38,40 € 20.02.26
Hamburg 38,50 +0,26%
38,40 € 20.02.26
München 38,45 -0,26%
38,55 € 20.02.26
Stuttgart 38,45 -1,03%
38,85 € 20.02.26
Xetra 38,25 -0,65%
38,50 € 20.02.26
L&S RT 38,50 -0,13%
38,55 € 07:10
Wien 38,45 0 %
38,45 € 20.02.26
Tradegate 38,45 -1,41%
39,00 € 20.02.26
Quotrix 38,50 -0,77%
38,80 € 20.02.26
Gettex 38,70 -0,39%
38,85 € 20.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.02.26 38,575 -
21.02.26 38,775 -
20.02.26 38,775 -
19.02.26 39,00 -
18.02.26 38,45 -
17.02.26 38,475 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 38,625 € -0,13%
1 Monat 43,975 € -12,28%
6 Monate 51,35 € -24,88%
1 Jahr 48,40 € -20,30%
5 Jahre 57,30 € -32,68%

Unternehmensprofil Mensch und Maschine Software SE

Mensch und Maschine Software SE (MuM) ist ein europäischer Spezialist für CAD/CAM- und BIM-Software mit Fokus auf industrielle Fertigung, Bau- und Infrastruktursektor sowie technische Dienstleister. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Wessling bei München agiert als Kombination aus Softwarehersteller und Value-Added-Reseller. Im Zentrum stehen die Entwicklung eigener Konstruktions- und Fertigungslösungen, die Distribution von CAD-Plattformen führender Technologiepartner sowie begleitende Consulting- und Schulungsleistungen. Für erfahrene Anleger ist MuM damit ein Nischenplayer im Bereich technischer Software mit wiederkehrenden Lizenz- und Wartungserlösen und hoher Abhängigkeit von Investitionszyklen in Industrie und Bauwirtschaft.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Mensch und Maschine basiert auf zwei Säulen: der Vermarktung eigener Vertikalsoftware für spezifische Anwendungsfelder und der Rolle als Systemhaus für CAD- und BIM-Lösungen internationaler Hersteller. MuM erwirtschaftet Umsätze über Softwarelizenzen, Subskriptionsmodelle, Wartungsverträge, SaaS-Angebote sowie projektbezogene Dienstleistungen. Das Unternehmen adressiert den kompletten Digitalisierungsworkflow technischer Planung: von 2D/3D-Konstruktion über parametrische Modellierung und CAM-Programmierung bis hin zu Building Information Modeling, Datenmanagement und Output-Management. Ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung ist die Integration von Branchen-Know-how in standardisierte Softwaremodule, die beim Kunden individuelle Projektanpassungen reduzieren und so die Margenstabilität erhöhen. Der Vertrieb erfolgt überwiegend indirekt über ein Partner- und Händlernetzwerk sowie direkt durch eigene Standorte in den Kernmärkten Europa und vereinzelt darüber hinaus.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von Mensch und Maschine lässt sich in der Unterstützung professioneller Anwender bei der Effizienzsteigerung entlang der digitalen Kette zusammenfassen. Das Unternehmen will Ingenieurbüros, Fertigungsbetriebe, Bauunternehmen, Versorger und öffentliche Auftraggeber in die Lage versetzen, Planungs- und Produktionsprozesse durchgängig digital abzubilden und Medienbrüche zu vermeiden. Strategisch setzt MuM auf Spezialisierung entlang branchenspezifischer Workflows statt auf generische Standardsoftware. Im Zentrum stehen robuste, praxisnahe Lösungen mit hoher Integrationsfähigkeit zu marktführenden CAD- und BIM-Plattformen. Die langfristige Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Segmente wie Industrie 4.0, digitale Fabrikplanung, nachhaltiges Bauen und Infrastrukturmodernisierung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Mensch und Maschine umfasst eine Reihe spezialisierter Softwarelösungen im CAD/CAM- und BIM-Umfeld. Zu den eigenen Kernprodukten zählen unter anderem:
  • Branchenspezifische Aufsatzlösungen für mechanische Konstruktion, Maschinen- und Anlagenbau
  • CAD- und BIM-Applikationen für Architektur, TGA, Tiefbau und Infrastruktur
  • CAM-Software für CNC-Programmierung und Fertigungsautomation
  • Daten- und Dokumentenmanagement-Lösungen rund um technische Projektabwicklung
  • Tools für Plot-, Output- und Dokumentenlogistik in Ingenieur- und Planungsbüros
Ergänzend vertreibt MuM als langjähriger Partner führender CAD-Hersteller Basisplattformen und Subskriptionsmodelle sowie Cloud-Services. Dienstleistungsseitig bietet das Unternehmen Consulting, Prozessanalyse, Systemintegration, Migration bestehender CAD- und BIM-Umgebungen, Anwenderschulungen, Support und Wartung. Ziel ist eine enge Bindung des Kunden über den kompletten Lebenszyklus der eingesetzten Konstruktions- und Planungsumgebung hinweg.

Business Units und Segmentlogik

Die Aktivitäten von Mensch und Maschine lassen sich grundsätzlich in die Bereiche Softwareentwicklung und Systemhausgeschäft gliedern. Die Software-Sparte konzentriert sich auf proprietäre Produkte, die als Branchenlösungen auf etablierten CAD-Plattformen aufsetzen und zunehmend als Subskription oder in hybriden Modellen vertrieben werden. Das Systemhausgeschäft bündelt den Vertrieb von Fremdsoftware, Systemintegration, Implementierung und Schulung für CAD-, CAM- und BIM-Infrastrukturen. Regionale Schwerpunkte liegen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, weiteren europäischen Ländern sowie ausgewählten internationalen Märkten, in denen MuM über Tochtergesellschaften oder Partnernetze präsent ist. Die Segmentlogik zielt auf eine Kombination aus margenstärkerem Eigenprodukgeschäft und volumenstarkem Reseller-Geschäft, das für Marktdurchdringung und Kundenbasisbreite sorgt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Mensch und Maschine verfügt als CAD/CAM- und BIM-Spezialist über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind
  • die konsequente Ausrichtung der Eigenentwicklungen auf konkrete Branchenprozesse statt generischer Funktionen
  • die langjährige Nähe zu industriellen Anwendern und Planungsbüros, die in Form praxisnaher Features in die Software einfließt
  • die Kombination aus Hersteller- und Systemhausrolle mit der Fähigkeit, komplette Lösungsstacks zu liefern
  • ein breites Partner- und Vertriebsnetz in den Kernmärkten des deutschsprachigen Raums und Europas
Als Burggräben wirken insbesondere hohe Wechselkosten bei professionellen CAD- und BIM-Umgebungen. Bestehende Installationen sind oft tief in Konstruktions- und Freigabeprozesse eingebettet, Anwender wurden speziell geschult, Datenbestände und Bibliotheken sind proprietär strukturiert. Diese Pfadabhängigkeit erschwert Systemwechsel. Darüber hinaus stärken langfristige Wartungs- und Serviceverträge die Kundenbindung. Die Spezialisierung auf Nischen wie spezielle Fertigungsprozesse oder bautechnische Anwendungen schafft Markteintrittsbarrieren für generische Anbieter, die weniger tief in branchenspezifische Workflows eindringen.

Wettbewerbsumfeld

MuM agiert in einem fragmentierten, aber von einigen globalen Plattformanbietern dominierten Markt. Auf der Plattformebene konkurriert das Unternehmen indirekt mit großen CAD- und BIM-Herstellern sowie deren Partnerökosystemen. Direkt konkurriert MuM mit regionalen Systemhäusern, spezialisierten CAD-/CAM-Anbietern und unabhängigen Softwareentwicklern, die vertikale Lösungen auf Basis derselben Plattformen bereitstellen. Im Bereich CAM und Fertigungslösungen treten diverse internationale Spezialisten auf, während im BIM- und Infrastrukturbereich zunehmend Anbieter mit Fokus auf digitale Bauprozesse in den Markt drängen. Die Wettbewerbssituation ist geprägt von technologischer Dynamik, Konsolidierungstendenzen und einem hohen Druck zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Funktionalität sowie zur Cloud- und SaaS-Transformation.

Management und Strategie

Das Management von Mensch und Maschine verfolgt eine langfristig ausgerichtete, eher inkrementelle Wachstumsstrategie, die organische Expansion mit selektiven Akquisitionen kombiniert. Im Vordergrund steht die Verstärkung des Eigenentwicklungsanteils und die Ausweitung der installierten Basis von Vertikalsoftwarelösungen. Strategische Prioritäten sind
  • die Sicherung und Vertiefung der Technologiepartnerschaften mit großen Plattformanbietern
  • der Ausbau wiederkehrender Erlösquellen über Wartung, Subskription und SaaS-Modelle
  • die gezielte Erweiterung des Lösungsportfolios entlang der Wertschöpfungskette in Konstruktion, Fertigung und Bauplanung
  • eine disziplinierte Kostenkontrolle im Systemhausgeschäft zur Stabilisierung der Margen
Das Management setzt auf Kontinuität, hohe technische Expertise im Führungsteam und eine konservative Bilanzpolitik. Für konservative Anleger ist die Governance-Qualität und die langfristige Ausrichtung des Vorstandsteams ein zentraler Faktor bei der Einschätzung der Stabilität des Geschäftsmodells.

Branchen- und Regionenanalyse

Mensch und Maschine operiert im Schnittfeld von industrieller Software, Fertigungstechnologie und Bau-IT. Die CAD/CAM-Branche wird von strukturellen Trends wie Digitalisierung der Produktentwicklung, vernetzten Produktionsketten, additiver Fertigung und Industrie 4.0 angetrieben. Im Bausektor gewinnt BIM als Standard für kollaborative, modellbasierte Planung und Dokumentation an Bedeutung, insbesondere bei größeren Infrastruktur- und Hochbauprojekten. Regulierung, Normierung und öffentliche Ausschreibungsstandards fördern längerfristig die Verbreitung digitaler Planungswerkzeuge. Regional ist MuM vor allem in Europa verankert, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Diese Märkte zeichnen sich durch hohe Ingenieurdichte, stark regulierte Bauprozesse und eine grundsätzlich hohe Zahlungsbereitschaft für professionelle Engineering-Software aus. Gleichzeitig sind die Märkte konjunkturabhängig: Investitionen in Industrie und Bau hängen von Zinsniveau, öffentlichen Infrastrukturausgaben und der allgemeinen Wirtschaftslage ab. Währungsschwankungen spielen für MuM aufgrund des europäischen Fokus eine geringere, aber nicht zu vernachlässigende Rolle.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Mensch und Maschine wurde in den 1980er-Jahren vor dem Hintergrund der aufkommenden Computer-Aided-Design-Technologie gegründet. Ursprünglich als Distributor und Systemhaus für CAD-Lösungen gestartet, entwickelte sich das Unternehmen im Laufe der Zeit zu einem integrierten Anbieter mit eigener Softwareentwicklung. Die Historie ist geprägt von dem schrittweisen Ausbau des Produktportfolios, dem Aufbau eines dichten Vertriebs- und Servicenetzes sowie von Akquisitionen kleinerer Spezialisten, mit denen branchenspezifische Kompetenzen hinzugewonnen wurden. Die Börsennotierung schuf Kapitalmarktzugang und erhöhte Transparenz, gleichzeitig blieb der Fokus auf dem Kerngeschäft CAD, CAM und BIM erhalten. Über die Jahrzehnte hat sich MuM von einem reinen Technologie-Distributor zu einem Lösungsanbieter mit deutlicher Wertschöpfungstiefe entwickelt, der stark von wiederkehrenden Software- und Serviceerlösen profitiert.

Besonderheiten und Strukturmerkmale

Charakteristisch für Mensch und Maschine ist die Doppelrolle als unabhängiger Softwarehersteller und gleichzeitig enger Technologiepartner etablierter CAD-Plattformanbieter. Diese Konstellation ermöglicht es, einerseits von der Marktdurchdringung großer Plattformen zu profitieren und andererseits eigene, differenzierende Mehrwertmodule zu platzieren. Eine weitere Besonderheit ist die starke Verankerung in technisch geprägten Mittelstandsclustern, insbesondere in der DACH-Region. Viele Kunden sind mittelständische Maschinenbauer, Fertigungsbetriebe, Ingenieur- und Planungsbüros, deren Prozesse tief auf CAD- und BIM-Systeme abgestimmt sind. Organisatorisch zeichnet sich MuM durch eine eher schlanke Konzernstruktur mit regionalen Tochtergesellschaften aus, die Vertriebsnähe und Kundennähe sicherstellen. Diese Dezentralität stärkt die Fähigkeit, regionale Marktanforderungen aufzunehmen, erhöht aber die Komplexität im Management der Gesamtorganisation.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bieten sich bei Mensch und Maschine mehrere potenzielle Chancen. Strukturelle Wachstumstreiber sind
  • die fortschreitende Digitalisierung von Konstruktion, Fertigung und Bauplanung
  • die zunehmende regulatorische Verankerung von BIM in Ausschreibungen und Bauvorschriften
  • die Verlagerung hin zu wiederkehrenden Erlösmodellen über Subskription und Wartung
  • die Möglichkeit, durch modulare Vertikalsoftware zusätzliche Deckungsbeiträge auf bestehender Kundenbasis zu realisieren
Die starke Kundenbindung über spezialisierte Lösungen, Schulung und Support sowie hohe Wechselhürden können zu stabileren Cashflows beitragen. Zudem kann MuM von zyklischen Modernisierungswellen bei industriellen und baulichen Investitionen profitieren, etwa wenn Unternehmen ihre CAD-/CAM-Umgebungen erneuern oder Bauherren auf BIM-basierte Prozesse umstellen. Eine behutsame Internationalisierung über Partnernetze und gezielte Zukäufe in ergänzenden Nischen könnte langfristig zusätzliche Skaleneffekte schaffen.

Risiken und konservative Bewertung

Demgegenüber stehen wesentliche Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Das Geschäftsmodell bleibt trotz steigender wiederkehrender Umsätze konjunktursensibel, da Investitionen in CAD-, CAM- und BIM-Software häufig mit größeren Investitionszyklen in Industrie und Bau korrelieren. Eine anhaltende Schwäche im europäischen Maschinenbau oder im Bausektor könnte die Lizenznachfrage dämpfen und Projektgeschäft verzögern. Technologisch trägt MuM das Risiko, dass sich Plattformstrategien der globalen CAD-Anbieter verändern, etwa durch stärkere Eigenintegration vertikaler Funktionen oder direkte Cloud-Angebote, die den Spielraum für unabhängige Vertikalanbieter einschränken könnten. Zusätzlich besteht Wettbewerbsdruck durch neue, cloudbasierte CAD- und BIM-Lösungen und durch Preismodelle, die Kunden in alternative Ökosysteme ziehen. Integrationsrisiken bei Übernahmen, Fachkräftemangel in der Softwareentwicklung und im Consulting sowie potenzielle Änderungen im Lizenzrecht oder bei Software-Compliance-Anforderungen können ebenfalls die Entwicklung beeinflussen. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein Investment aus konservativer Sicht eher für Anleger, die die Zyklen der Industrie- und Baubranche einschätzen können und bereit sind, technologische sowie partnerbezogene Abhängigkeiten bewusst in Kauf zu nehmen, ohne daraus eine unmittelbare Kauf- oder Verkaufsempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 739,47 Mio. €
Aktienanzahl 16,58 Mio.
Streubesitz 33,42%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+66,58% Weitere
+33,42% Streubesitz

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Pleitegeier 99
Die Analysten sagen munter kaufen
@Hui456 das ist mutig jetzt reinzugreifen in den Absturz. Ich denke bei 37 könnte es charttechnisch eine Unterstützung geben, die warte ich noch ab. Irgendwann wird es dann halt lächerlich von der Dividendenrendite und laut Drotleff kauft man selbst laufend Aktien zurück SMC Research heute Kursziel 68€, die glauben aber auch an 17,5% Gewinnwachstum in 2026. Ich habe mir die Segementzahlen noch angeschaut, es scheint als wäre Software ganz ordentlich gelaufen, mit EBIT immerhin 17% über dem vergleichbaren Q4 2023. Aber in der Digitalisierung gab es einen dramatischen Ergebniseinbruch im Q4 ggü 2023. Das scheint wiederum an den Abfindungen für die nun reduzierte Mitarbeiterzahl gelegen zu haben und an Rückstellungen für weitere Entlassungen in 2026. Da der Rohertrag da eigentlich gepasst hat, bin ich tatsächlich etwas optimistischer dass es im Q1 2026 wieder zweistelliges Gewinnwachstum gibt. https://www.mum.de/-/media/mum/downloads/investor-relations/analysen/2026/2026-02-13--smc-update-mum.pdf
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Aktienvogel
...
also ich bin dann erst mal raus wer weiß vielleicht kommt man mal wieder. Ist wie so oft, man kann sich viel zu lange nicht trennen, weil man irgendwie denkt das muss doch besser werden. Reines Bauchgefühl aber warum irgendwo feststecken, wenn es viel bessere Chancen gibt.
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ikke2
Da sind wohl einige SL heute ausgelöst worden
Meine Erfahrung sagt mir, erstmal Bodenbildung abwarten. Es müssen grüne Tageskerzen kommen, am besten eine grüne Wochenkerze. Wie können sich die Analysten so irren ?
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Pleitegeier 99
Einordnung MuM Aktie
Aus meiner Sicht wieder ein Schlag in die Magengrube heute, wieder ein bisschen Vertrauen verloren. Ich kann mich trotzdem nicht durchringen jetzt zu verkaufen, mit dem Absturz auf 40 haben wir nun die 5% Dividende. Mehr bekomme ich bei fast keinem DAX Titel. Das ist das Einzige was man dem Management zugute halten kann, dass sie die Gewinne konsequent ausschütten. Meistens steigt die MuM Aktie im Vorfeld der HV dann auch wieder an. Dazu habe ich noch Resthoffnung dass 2026 endlich wieder ein normales Jahr wird, ohne die nicht operativen Kosten aus 2024 und 2025. Dann kann man auch die Rückkehr zu zweistelligem Wachstum schaffen und zumindest das untere Ende der neuen Guidance von +11-19% p.a. erreichen. Zu mehr hab ich hier kein Vertrauen. Das wären beim EpS: 2026e 2,11€ 2027e 2,34€ 2028e 2,60€
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Pleitegeier 99
60 sind das mindeste
sofern man im Q4 2025 und dieses Jahr endlich wieder liefert, so wie all die Jahre zuvor. Die vorläufigen Zahlen sollten am Dienstag oder Mittwoch morgens kommen. Was mir Angst macht ist dieser Sell-Off nach den relativ starken Q3 Zahlen, wo die Aktie dann auf 5 Jahres Tief getaucht ist. Letztes Jahr lief es ähnlich, bevor dann am 11.02.2025 die Prognosespanne um Welten verfehlt wurde. Davor war man immer ein verlässliches Uhrwerk, wenn man dieses Vertrauen wieder aufbaut ist die Bewertung auf die man zuletzt gerutscht ist mit 5% Anfangsdividende in meinen Augen viel zu günstig.
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Dr. Q
Berenberg: Halten - 52
Schade, dass Berenberg auf Halten stuft - alt: 60€ neu 52€ Ich Verstehe nicht ganz warum sie die Jahresziele anzweifeln, obwohl diese doch gerade bestätigt wurden inkl. einer guten Dosis Optimismus seitens Management, welches stets selbstbewusst aber konservativ kommuniziert. Sie schreiben dann aber auch, dass dies nun schon im Kurs reflektiert sei. Naja. https://de.investing.com/news/analyst-ratings/wachstumssorgen-berenberg-stuft-mensch-und-maschine-auf-halten-herab-93CH-3193888
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Pleitegeier 99
Ausblick bestätigt
und ggü dem sehr starken Q3 vom Vorjahr jetzt sogar noch aufgeholt wenn ich es richtig sehe. Die Aktie müsste theoretisch zumindest zurück über 50 bis Jahresende. Bei 205-215 Cent Dividende sind das auch schon 4,2% Rendite. https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/mensch-und-maschine-software-se-stellt-q3-bericht-2025-vor/e417c2a1-63cf-40aa-a1fd-e60a5a60874e_de
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Pleitegeier 99
HV Notizen
Da zum Glück online war ich heute dabei, war aber wieder nicht sehr spannend. Evtl hab ich auch bisschen was verpasst, hier meine Notizen vom Q&A - per 8. Mai waren bereits 569k Aktien zurückgekauft, auf die muss keine Dividende bezahlt werden - per Mitte Q2 wird bestätigt dass sich die Situation im Digitalisierungssegment weiter verbessert, gemäß früherem Wortlaut "ausklingende Bremseffekte". Aufs Gesamtjahr wird ein kleines Wachstum im Segment yoy erwartet (ich denke der Großteil dann im Q4 wo letztes Jahr ja dramatisch lief) - Autodesk Abhängigkeit wird immer wieder gefragt, laut Drotleff kein Problem da zB Großkunden die direkt von Autodesk bedient werden im Wiederverkauf Volumengeschäft wäre mit geringen Margen. ZB Deutsche Bahn wird direkt von Autodesk beliefert aber MuM macht 1 mio p.a. Umsatz mit guten Margen in BIM Booster/Ready durch Schulungen und Add-Ons - Personalwachstum 3-3,5% p.a. besteht aus +10% Zuwachs und -7% aus Fluktuation/altersbedingt - Nachfolge Drotleff gab keine Aussagen - warum virtuelle HV? Saal für Präsenzveranstaltung war ausgebucht, kostenmäßig wäre kein Unterschied - Finanzergebnis könnte man angesichts Nettocash optimieren, ist aber viel Währungsrisiken welche man hedget; Zinsspread zu gering um hier eigenes Cashmanagement zu machen
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Topstar_
5,87 und es geht weiter nach oben!!
Schaffen wir heute noch die 6€? Volumen zieht auch ordentlich an, schon über 28.000 gehandelte Aktien.
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Topstar_
52 W. Hoch geknackt
Eine wichtige Hürde ist genommen, 6€ wir kommen!
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Topstar_
Was bringen die kommenden Wochen?
Was denkt ihr, wie wird sich der Markt in den kommenden Wochen entwickeln und wie wird sich das auf MUM auswirken? Der Markt ist sich ja wirklich uneins und die Optimisten, zu denen ich mich auch zähle, werden mehr und mehr. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich noch eine Menge "Sell in May and go away"-Menschen die auf fallende Kurse setzen. 
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Jigga06
Seh ich auch so
Bin mir auch relativ sicher, dass wir schon bald realistische Kurse sehen werden!! Ich hoffe mal möglichst kurzfristig weit über 6€!
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Häufig gestellte Fragen zur Mensch und Maschine Software Aktie und zum Mensch und Maschine Software Kurs

Der aktuelle Kurs der Mensch und Maschine Software Aktie liegt bei 38,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 25,97 Mensch und Maschine Software Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Mensch und Maschine Software Aktie lautet MSHHF.

Die 1 Monats-Performance der Mensch und Maschine Software Aktie beträgt aktuell -12,28%.

Die 1 Jahres-Performance der Mensch und Maschine Software Aktie beträgt aktuell -20,30%.

Der Aktienkurs der Mensch und Maschine Software Aktie liegt aktuell bei 38,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -12,28% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Mensch und Maschine Software eine Wertentwicklung von -5,28% aus und über 6 Monate sind es -24,88%.

Das 52-Wochen-Hoch der Mensch und Maschine Software Aktie liegt bei 58,70 €.

Das 52-Wochen-Tief der Mensch und Maschine Software Aktie liegt bei 37,98 €.

Das Allzeithoch von Mensch und Maschine Software liegt bei 5.008,00 €.

Das Allzeittief von Mensch und Maschine Software liegt bei 0,70 €.

Die Volatilität der Mensch und Maschine Software Aktie liegt derzeit bei 38,26%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Mensch und Maschine Software in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 739,47 Mio. €

Insgesamt sind 16,9 Mio Mensch und Maschine Software Aktien im Umlauf.

Am 24.06.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 24.06.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Mensch und Maschine Software hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Mensch und Maschine Software gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Mensch und Maschine Software Aktie beträgt 29,39.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Mensch und Maschine Software betrug 325.844.000 €.

Die nächsten Termine von Mensch und Maschine Software sind:
  • 17.03.2026 - Geschäftsbericht 2025
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 21.04.2026 - Quartalsbericht Q1/2026
  • 12.05.2026 - Hauptversammlung
  • 21.07.2026 - Halbjahresbericht 2026
  • 20.10.2026 - Quartalsbericht Q3/2026

Ja, Mensch und Maschine Software zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 09.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,85 € gezahlt.

Zuletzt hat Mensch und Maschine Software am 09.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,85 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,86%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Mensch und Maschine Software wurde am 09.05.2025 in Höhe von 1,85 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 4,86%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 09.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,85 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.