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Wenig überraschend senkt die Europäische Zentralbank den Leitzins. Auch die Inflationserwartung geht zurück.
Wie erwartet senkt die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Euroraum um 0,25 Prozentpunkte auf zwei Prozent. Der Zinsschritt ist die achte Senkung seit Juni 2024 und war von einer großen Mehrheit der Analysten so erwartet worden.
Die Reaktionen am Krypto-Markt waren daher verhalten. Bitcoin steigt auf Tagessicht um 0,7 Prozent auf 105.877 US-Dollar. Dogecoin muss sogar ein Kursminus von 0,5 Prozent hinnehmen.
Auch die Inflationserwartungen gehen zurück. Die Währungshüter aus Frankfurt am Main erwarten für 2026 eine Teuerungsrate von 1,6 Prozent. Das ist nahe am von der Zentralbank definierten Zielwert von zwei Prozent. In einem Statement schreibt die EZB: “Die meisten Messgrößen der zugrunde liegenden Inflation deuten darauf hin, dass sich die Inflation nachhaltig im Bereich des mittelfristigen Zielwerts des EZB-Rats von 2 Prozent einpendeln wird.”
Bei ihrer Zinsentscheidung berücksichtigt die Zentralbank sowohl die Konjunktur als auch die Inflationszahlen: “Während die Unsicherheit hinsichtlich der Handelspolitik vor allem kurzfristig die Unternehmensinvestitionen und Exporte belasten dürfte, werden steigende staatliche Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur das Wachstum mittelfristig stützen”, schreibt die EZB in einer Stellungnahme.
Für 2025 erwarten die Währungshüter ein Wachstum des realen BIP von 0,9 Prozent.
Für die Zinswende lässt sich die US-Notenbank Fed indessen mehr Zeit. 2025 haben die Währungshüter in Washington noch keinen Zinsschritt nach unten vollzogen. Mit 4,25 bis 4,5 Prozent ist der geldpolitische Schlüsselsatz in den USA nach wie vor vergleichsweise hoch.
Auf der Wettplattform Polymarket ergibt sich derweil kein eindeutiges Bild. 26 Prozent erwarten keinen Zinsschritt in diesem Jahr und weitere 26 Prozent rechnen mit höchstens einer Senkung um 25 Basispunkte.
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