Dadurch könnte das Bitcoin-Netzwerk indirekt die von Satoshi Nakamoto angedachte Anonymitätskomponente enthalten. Bereits im Jahr 2010 räumte der Bitcoin-Schöpfer die Notwendigkeit von absolutem Schutz der Privatsphäre ein, verzichtete aber zugunsten einer transparenten Absicherung gegen Double Spending auf entsprechende Funktionen.
Erst Jahre später bewiesen Kryptographen, dass Zero-Knowledge-Beweise Transaktionen validieren können, ohne deren Details offenzulegen. Da die Bitcoin-Entwickler diese Komplexität aber scheuten, spaltete das Team um Zooko Wilcox im Jahr 2016 den Code ab und startete Zcash mit der gleichen Ausgabegrenze von 21 Millionen Einheiten.
Durch die Integration auf THORChain fungieren die beiden Netzwerke nun als eine Art funktionale Ergänzung zueinander. Während das transparente Bitcoin-Netzwerk weiter in eine Rolle als globaler Reservewert hineinwachsen könnte, dient Zcash als Ausweichmöglichkeit für geschützte On-Chain-Transaktionen über sogenannte Shielded Pools. Krypto-Anleger verfügen nun über eine dezentrale Brücke, um ihre Vermögenswerte ohne zentrale Entitäten in die Privacy-Architektur von Zcash zu überführen.
Warum die Suche nach dem Bitcoin-Erfinder wohl niemals ein Ende finden wird, lest ihr in diesem Artikel: "Wer steckt wirklich hinter Satoshi Nakamoto?"
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