Seit seinem Amtsantritt im Mai bewegt Warsh die Federal Reserve weg von der stark kommunikationsgetriebenen Geldpolitik der vergangenen Jahre. Das Inflationsziel von zwei Prozent und das duale Mandat bleiben bestehen, allerdings sollen die Märkte künftig wieder stärker selbst darüber entscheiden, zu welchen Bedingungen Kapital verfügbar ist.
Read also: article #236990
Wie das konkret aussehen kann, zeigte sich bereits im Juli, als steigende Renditen länger laufender US-Staatsanleihen eigenständig für straffere Finanzierungsbedingungen sorgten, obwohl die Fed den Leitzins unverändert ließ. Oevermann erwartet daher stärkere Zinsschwankungen und höhere Laufzeitprämien als bisher.
Für Krypto-Anleger könnte das bedeuten, dass die Zeiten, in denen steigende Liquidität nahezu den gesamten Markt nach oben zieht, vorerst vorbei sind. Bitcoin Suisse erwartet nun eine stärkere Differenzierung. Das vorhandene Kapital könnte selektiver in einzelne Kryptowährungen fließen und die Kursentwicklung verschiedener Assets stärker auseinanderlaufen lassen. Nach Einschätzung Oevermanns gewinnen jetzt die gezielte Auswahl aussichtsreicher Assets und taktische Anpassungen des Portfolios an Bedeutung. Außerdem sollte das Risikomanagement entsprechend angepasst werden.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.