MADRID (dpa-AFX) - In Spanien hat sich die Inflation zu Beginn des Jahres weiter abgeschwächt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Januar im Jahresvergleich um 2,5 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung noch deutlich höher bei 3,0 Prozent gelegen.
Die spanische Inflation hat sich den zweiten Monat in Folge abgeschwächt. Der Rückgang im Januar ist allerdings etwas schwächer als erwartet ausgefallen. Analysten hatten im Schnitt eine Inflationsrate von 2,4 Prozent erwartet.
Mit dem erneuten Rückgang nähert sich die Inflation in Spanien der Teuerung in anderen Ländern der Eurozone. In der Eurozone insgesamt liegt die Inflation laut jüngsten Daten im Dezember bei zwei Prozent und damit auf dem Niveau, das die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig anstrebt.
Im Monatsvergleich meldete das spanische Statistikamt für Januar einen Rückgang der Verbraucherpreise um 0,7 Prozent. Im Dezember waren die Preise in dieser Betrachtung noch gestiegen./jkr/jha/
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