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27,2 Prozent Gewinnplus der Big Techs – doch der Markt spielt nicht mit: Das steckt hinter dem Februar-Schock!

Die Magnificent Seven wachsen stark und schlagen die Prognosen. Trotzdem fällt Software weiter, Gold rennt davon und die Fed bleibt ein Risiko. Warum der Markt die Zahlen ignoriert.
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Mit den Zahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) am 25. Februar ist die Berichtssaison der Magnificent Seven für das vierte Quartal abgeschlossen. FactSet zieht eine positive Bilanz. Sechs von sieben Konzernen lieferten eine positive Überraschung beim Gewinn je Aktie. Das entspricht 86 Prozent und liegt über dem gesamten S&P 500 mit 73 Prozent.

Unterm Strich übertrafen die Magnificent Seven die Schätzungen laut FactSet um 5,5 Prozent. Im Gesamtindex lag die Übertreffung bei 6,8 Prozent. Dadurch sprang das tatsächliche Gewinnwachstum der Gruppe im vierten Quartal auf 27,2 Prozent, nach 18,4 Prozent im dritten Quartal. Der Rest des Index fiel ab. Die anderen 493 Unternehmen kamen auf 9,8 Prozent Gewinnwachstum, nach 12,2 Prozent im Vorquartal.

Beim Beitrag zum Gewinnwachstum des S&P 500 stechen Nvidia, Alphabet und Microsoft (Microsoft Aktie) heraus. In den Top fünf landen außerdem Boeing (Boeing Aktie) und GE Vernova. FactSet verweist dabei auf Sondereffekte. Boeing profitierte von einem Gewinn in Höhe von 9,6 Milliarden US-Dollar aus einem Verkauf rund um Digital Aviation Solutions. GE Vernova verbuchte einen Steuervorteil von 2,9 Milliarden US-Dollar durch die Auflösung von Wertberichtigungen in den Vereinigten Staaten.

Für das Kalenderjahr 2026 erwarten Analysten weiter zweistellige Zuwächse. Für die Magnificent Seven liegt die Schätzung bei 23,5 Prozent. Für die übrigen 493 Unternehmen nennt FactSet 11,8 Prozent.

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An der Börse half die starke Gewinnlage nur begrenzt. Besonders schwach blieben Softwarewerte. Anleihen und Gold (Goldkurs) liefen besser. US-Staatsanleihen stiegen im Februar laut Bloomberg-Daten um 1,5 Prozent. Tom Lee von Fundstrat sagte, der Februar habe sich "wie ein Bärenmarkt angefühlt".

Auch die Federal Reserve bleibt ein Kurstreiber

Laut FedWatch-Tool der CME Group (CME Group Aktie) liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im April derzeit bei rund 21 Prozent. Saira Malik, CIO bei Nuveen, warnte bei CNBC zudem vor hoher Schwankung im Umfeld der Zwischenwahlen. Sie sagte:

"Im Durchschnitt sind die Märkte in einem Zwischenwahljahr zu einem bestimmten Zeitpunkt um 18 Prozent gefallen."

Autor: sbh-Redaktion/neb


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