Zweiter Öl-Schmetterling mit noch mehr Aufwärtspot


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daxbunny:

Zweiter Öl-Schmetterling mit noch mehr Aufwärtspot

 
04.07.05 16:56
Zweiter Öl-Schmetterling mit noch mehr Aufwärtspotenzial
Wenn ein Produkt die Zweitauflage startet, bevor die erste überhaupt den Weg an die Börse gefunden hat, dann ist das wohl ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Anlageidee dahinter exakt den Nerv der Zeit trifft. So wie bei den von JP Morgan gemeinsam mit der DAB Bank entwickelten Schmetterlings-Zertifikaten auf den Rohöl-Preis.
Der auch in der Investmentecke besprochene Erstling (siehe 7. Juni) war nach Aussage der DAB binnen einer Woche ausverkauft, sodass nun noch vor dem Börsenstart von Öl-Schmetterling Nummer 1 (WKN: JPM0DV), die Nummer 2 in die Zeichnung geht (WKN: JPM0D0).

Das Grundprinzip ist identisch: Bei steigenden Rohölpreisen partizipiert das Zertifikat bis zu einer fixierten Obergrenze doppelt, gleichzeitig können aber auch fallende Preise für positive Renditeeffekte sorgen. Denn bis zu einer ebenfalls vorab fixierten Untergrenze führen fallende Öl-Notierungen beim Zertifikat zu einer einfach gezählten Positiv-Performance. Verluste macht der Anleger folglich nur, wenn auch diese Untergrenze vom Ölpreis unterschritten wird.

Beim Erstling soll diese untere Schwelle bei 50 Prozent des am Auflagetag festgestellten Kurses des Nordseeöls Brent liegen. Die Ertragskappung bei steigenden Kursen liegt bei 100 Prozent – soll heißen im günstigsten Fall wird der zu 100 Euro aufgelegte Schmetterling zu 200 Euro erstattet. Und zwar immer dann, wenn der Ölpreis gegenüber dem Ausgangsniveau um mehr als 50 Prozent zulegt.

Beim zweiten Schmetterling werden diese Konditionen sogar noch ein klein wenig getoppt. Denn die Ertragsobergrenze wird bei 210 Euro liegen, sodass auch eine Ölpreis-Performance von 55 Prozent noch doppelt genutzt werden kann. Die untere Schwelle soll ähnlich niedrig liegen, wie beim Vorgänger – nämlich bei maximal 55 Prozent des aktuellen Kurses. Damit gilt auch hier, dass erst bei einem Sturz bis an die 30-Dollar-Marke mit Verlusten zu rechnen ist.

Knackpunkt der Idee ist natürlich die Betrachtung eines einzigen Stichtags, der am Ende – und zwar in 5,5 Jahren - über Wohl und Wehe entscheidet. Das ist eine lange Zeit, in der an den Rohstoff-Märkten viel geschehen kann. Unter Umständen eben auch die Rückkehr des Ölpreises unter die 30-Dollar-Marke. Das ist allerdings nicht das einzige ungünstige Szenario. Denn ärgerlich wäre letztlich auch ein Verharren in der Region um 55 Dollar. Denn dann nützt weder die Einfach-Partizipation nach unten, noch die Doppelpartizipation nach oben etwas.

Aber es ist ja durchaus denkbar, dass viele der neuen Schmetterlings-Freunde für den Fall des Stillstands schon mit den entsprechenden Öl-Bonus-Zertifikaten (Oil-Buffer) aus dem vergangenen Jahr vorgebeugt haben... Allerdings

Ralf Andreß

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