Zwei-Euro-Schein soll Münz-Flut stoppen
Wien- So mancher "Euro-Phoriker" ist vom neuen Bargeld gar nicht mehr so begeistert. Zumindest seit die europäische Einheitswährung im Alltag "schwer" in der Tasche liegt. Der Grund für die abflachende Stimmung ist die große Menge an Münzen, die seit dem 1.Jänner so manche Geldbörse bis zum Bersten füllt. Die Oesterreichische Nationalbank will sich vor der Neuauflage der nächsten Euro-Bargeldserie für einen 2-Euro-Schein stark machen, sagte OeNB-Direktor Alfred Scherz im ORF-Mittagsjournal. Zu einer Neuauflage werde es aber nicht vor 2009 kommen. Bis 2004 müssten sich die Verantwortlichen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) "sehr genau überlegen", wie die zweite Euro-Serie aussehen soll. Scherz wandte sich gleichzeitig gegen den Einzug der ungeliebten 1- und 2-Cent-Münzen. Das wäre ein falsches Zeichen. Immerhin sei die 1-Cent-Münze 40 Prozent mehr als das 10-Groschen-Stück wert. Das hätte Auswirkungen auf die Preise und an einem Inflationsschub könne niemand interessiert sein, so Scherz.
Schein oder Münze?
Mehrere heimische Politiker, Interessenvertreter und Wirtschaftstreibende fordern die Einführung eines 2-Euro-Scheines zur Eindämmung der Münzflut. In Hinblick auf die Chancen, dass es bei der nächsten Euro-Serie auch einen 2-Euro-Schein geben könnte, meinte Scherz, dass es bisher nur in Italien einen ähnlich kleinen Geldschein gegeben habe. Einige Länder würden sich auch eher eine zusätzliche 5-Euro-Münze wünschen.
Wien- So mancher "Euro-Phoriker" ist vom neuen Bargeld gar nicht mehr so begeistert. Zumindest seit die europäische Einheitswährung im Alltag "schwer" in der Tasche liegt. Der Grund für die abflachende Stimmung ist die große Menge an Münzen, die seit dem 1.Jänner so manche Geldbörse bis zum Bersten füllt. Die Oesterreichische Nationalbank will sich vor der Neuauflage der nächsten Euro-Bargeldserie für einen 2-Euro-Schein stark machen, sagte OeNB-Direktor Alfred Scherz im ORF-Mittagsjournal. Zu einer Neuauflage werde es aber nicht vor 2009 kommen. Bis 2004 müssten sich die Verantwortlichen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) "sehr genau überlegen", wie die zweite Euro-Serie aussehen soll. Scherz wandte sich gleichzeitig gegen den Einzug der ungeliebten 1- und 2-Cent-Münzen. Das wäre ein falsches Zeichen. Immerhin sei die 1-Cent-Münze 40 Prozent mehr als das 10-Groschen-Stück wert. Das hätte Auswirkungen auf die Preise und an einem Inflationsschub könne niemand interessiert sein, so Scherz.
Schein oder Münze?
Mehrere heimische Politiker, Interessenvertreter und Wirtschaftstreibende fordern die Einführung eines 2-Euro-Scheines zur Eindämmung der Münzflut. In Hinblick auf die Chancen, dass es bei der nächsten Euro-Serie auch einen 2-Euro-Schein geben könnte, meinte Scherz, dass es bisher nur in Italien einen ähnlich kleinen Geldschein gegeben habe. Einige Länder würden sich auch eher eine zusätzliche 5-Euro-Münze wünschen.