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Meldung des Tages: J.P. Morgan sieht 5.000–6.000 US-Dollar Gold!!!

ZUM ERSTEN MAL SPRICHT MAN VON ,,PANIKVERKÄUFEN"!

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Passende Knock-Outs auf NASDAQ 100

Strategie Hebel
Steigender NASDAQ 100-Kurs 5,02 9,98 20,05
Fallender NASDAQ 100-Kurs 7,24 9,97 20,46
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2BKM9 , DE000NB2YL84 , DE000NB4K6J7 , DE000NB4SH29 , DE000NB39881 , DE000NB3V0B5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 78
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Nase:

ZUM ERSTEN MAL SPRICHT MAN VON ,,PANIKVERKÄUFEN"!

3
22.11.00 12:45
Man müsste eigentlich eher sagen...endlich !
Denn endlich ist der Zeitpunkt gekommen, der die Wende bedeuten könnte.
Ich bin seit zehn Jahren an der Börse, habe schon viele sehr schlechte
Börsentage, Börsenwochen, ja Börsenmonate erlebt. Das Szenario war sich
immer ähnlich, wobei man aber sagen muss, dass diese schlechten Monate von
März bis heute ungewöhnlich lange war. Dafür hatten wir jedoch vorher eine ungewöhnlich lange Rallye, hat sich also somit etwas ausgeglichen.
Wenn Händler zum ersten Mal von ,,Panikverkäufen" reden, und das, obwohl
die Anleger sowieso von einer Baisse geplagt werden, dann haben wir das
schlimmste hinter uns.
Natürlich hatten wir in den letzten Tagen schon mehrere Kursverluste bis
sogar zu 10 %. Jedoch ist man dabei eher der Nasdaq gefolgt. Nun aber
geben viele Anleger entnervt auf und verkaufen zu Preisen, auf die sich
andere freuen.
Eine Intershop zu fast 30 €..wer würde da jetzt nicht zugreifen ?
Eine Qiagen, fast nur noch die Hälfte wert...wer würde da nicht mehr zu-
greifen ?
Unzählige Unternehmen kosten so wenig, dass man denken muss : Ja , sind
die denn verrückt, dass sie nicht kaufen ? Viele haben es zwar verdient,
gevierteilt, oder gefünfteilt zu werden. Aber viele auch nicht...
Das Beste jedoch ist, dass der Pessimismus vieler Anleger,Analaysten und Co.
schon so stark riecht, dass es eher schon stinkt. Ich habe in einem meiner
Beiträge Stefan Risse angegriffen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass der
Mann recht hat...und ich mit meinem Beitrag viele Arivaner etwas beruhigen
wollte. Aber der Markt muss ungemein pessimistisch sein, damit dieser
sich wieder erholen kann. Wieso ?
Nehmen wir folgendes Beispiel :

Da ist eine Aktie, nennen wir sie X.

X pendelt fällt immer in kleinen Schritten, manchmal auch etwas grösseren.
Dann erholt sie sich wieder und fällt wieder und fällt wieder und erholt
sich wieder. Dann bleibt sie plötzlich stehen, einige Stunden, manchmal
sogar Tage. Wir sehen auf Xetra zwar 2400 Aktien bei Angebot und 2400
Aktien bei der Nachfrage. Aber es kommt kein Umsatz zustande. In Frankfurt
findet zwar Umsatz statt, aber der Kurs steigt und fällt nicht.
Plötzlich gibt es wieder eine kleine Bewegung nach unten, noch eine und
noch eine und plötzlich platzt eine ,,Bombe". Der Kurs stürzt wie
verrückt in den Keller...10 %...15 %...20 %...und auf einmal kommen die
Käufer. Es wird eingesammelt wie verrückt. Und siehe da, der Kurs erholt
sich und erholt sich. Es kann sein, dass X vielleicht im Minus schliesst
und am nächsten Tag noch eine kleine Bewegung nach unten stattfindet. Aber
X hat nun seinen Boden gefunden. Und wenn keine schlechten Zahlen oder
Nachrichten die Anleger überraschen, kann es nun eigentlich nur noch
aufwärts gehen.
Und wenn Charttechniker vom ,,noch nicht den Boden erreicht" reden, dann
meinen sie genau dieses Szenario für den Neuen Markt und die Nasaq. Es
muss richtig knallen und ,,Panikverkäufe" stattfinden.
Und heute ist der Tag, auf den wir gewartet haben.
Und dass alle so pessimistisch sind..um so besser !
Der heutige Tag ist der wichtigste für den weiteren Verlauf der Nasdaq.
Dass sie heute schwächer eröffnen wird, zeigen die Future, aber heute
muss der absolut wichtige Widerstand bei 2800 Punkten halten. Ist dieses
gelungen, können wir endgültig aufatmen. Es wird zwar danach keine Rallye
geben, aber endlich mal eine langfristige Erholung.
Und das gute ist, dass Internet-Fans, die immer bullish auf Internetwerte
wie Yahoo und Co. eingestellt waren, nun auch aufgegeben haben.
Etwas zu spät, würde ich mal sagen, denn diese Werte haben mehr federn
lassen müssen, als man jemals gedacht hätte.

Ich hoffe, dass ich recht habe. Und wenn ich recht habe, dann können wir
endlich aufatmen.
Und das haben wir doch verdient, oder ?

Gruss
Nase

Antworten

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RudiP:

na ja

 
22.11.00 12:50
"Denn endlich ist der Zeitpunkt gekommen, der die Wende bedeuten könnte."
also "könnte"

was ist dann der Informationswert dieser Aussage :-) ??
Antworten
tetsuo:

@rudip

 
22.11.00 12:55
Hallo,
Solange noch ein einziger Optimist da ist, geht es weiter runter.
Letzte Woche gab es bereits prima Einstiegkurse, zB bei einer Singulus ...

Lächle, denn es könnte schlimmer kommen.
Und ich lächelte, und es kam schlimmer.

:) Tetsuo
Antworten
Turbo:

@rudip - genau wissen kann das Niemand

 
22.11.00 12:55
allerdings, lieber Nase, hatten wir schon mehrere Tage (sogar einen mit BILD Kommentar9 wo wir gedacht haben: das war's jetzt - jetzt kann es nur noch.....
:-)
Turbo
Antworten
Nase:

HI RUDIP...

 
22.11.00 12:56
Ne neee...also ehrlich, RUDIP. Ich bin ja nicht Jesus...
Es kommt nur auf die Nasdaq an...wenn der Widerstand hält, dann wird
sich der Markt erholen..

Gruss
Nase
Antworten
Bewe:

Nö nö. Es fehlen die Kleinanleger im Selloff. o.T.

 
22.11.00 12:57
Antworten
ekelalfred:

Institutionelle... o.T.

 
22.11.00 13:00
Antworten
ekelalfred:

Jetzt bin ich auch daneben

 
22.11.00 13:02
Also,Institutionelle kann ich mittlerweile nich mehr hören, da bekomme ich Spontanausschlag,
denn genau dieselben, die Euch jetzt dazu bringen alles mit Verlust zu verkaufen, werden sich in einigen Tagen freuen, in die Kamera grinsen und sagen, daß es sich um bombastische Einstiegskurse handelt...
Antworten
Pieter:

na ich weis auch nicht, sowas hab ich nun schon so

 
22.11.00 13:03
oft gehört.
Eigentlich müßte ich jetzt auch in Panik verkaufen um dem Gerichtsvollzieher zu entkommen, aber ich bin derart paralysiert, das ich nur noch sage, jetzt ist mir langsam alles egal. Ich jedenfalls werde in Zukunft nie wieder auf langfristiges halten setzen. Hab damit auch schon angefangen.
Morgens die Angel raus und gleichzeitig im anderen Teich das selbe Zeug zu 2 bis 3% mehr anbieten.
Bis der Verlust wieder drin ist haben sich die Steuergesetze bestimmt auch schon mehrmals wieder geändert.

Pieter
Antworten
Buckmaster:

ja klar...

 
22.11.00 13:05
ZUM ERSTEN MAL SPRICHT MAN VON ,,PANIKVERKÄUFEN! 219163
Antworten
tetsuo:

allergie

2
22.11.00 13:25
Spontanausschlag mit Magenkrämpfen bekommen ich,
wenn ich jetzt so die Analystenzunft höre,
wie sie reihenweise ihrer Verantwortung nachkommen und Aktien herabstufen.

Ein Schelm wer böses denkt.

Urplötzlich sind alle Prognosen zu optimistisch gewesen
(wer hat sie denn abgegeben?),
urplötzlich sind kerngesunde profitable Firmen zu teuer
(verglichen mit dem MDAX?),
urplötzlich stürzen Aktien am Tag der Bekanntgabe der
Quartalsergebisse mit +100 Gewinn in den Keller (Norcom auf halten gestuft),
und die Dreimalschlauen haben das Platzen der Blase eh kommen sehen.
Urplötzlich konvertiert ein Heiko Thieme zu den Bären.
Wie denn, was denn? (frei nach Lagaffe)
Hab ich irgendeine wichtige Nachricht verpasst?
Oder ist das die Dekadenz wie im alten Rom oder nach der
guten alten KUK Zeit, als man den Frieden und Wohlstand einfach
nicht mehr ertragen konnte?
Diesmal findet die Katastrophe allerdings im Netz statt.

Eine Katastrophe ist es, wenn man sich mal überlegt,
wieviel Geld durch Nasdaq Halbierung und NM Drittelung einfach
verschwunden ist.
Nein, es ist schmerzhaft, dass das Ersparte auch nur noch ein Ddrittel ist,
und vielleicht ist das noch relativ virtuell weil man noch mit 48kbs
überträgt und noch nicht ganz mit der Realität mithalten kann.

Aber viel schlimmer noch sind die wirtschaftlichen Folgen,
die uns langsfristig noch härter und direkter treffen dürften.
Venture Kapital verflüchtigt sich, ohne VC werden viele der gepriesenen
Startups schnell eingehen oder ihr Wachstum abbremsen,
schwindende Marktkapitalisierungen verhindern Zukäufe oder Mergers.
Die Rückkopplung verlangsamt das Wachstum, was wiederum die Börse
flugs eskomptiert. Henne-Ei.
Einigee Firmen dürften bereits jetzt aus Verunsicherung Investitionen zurückstellen. Effekte sehen wir in USA, dort sind die ersten paar
Dausend IT-Fachleute auf der Strasse gelandet, und urplötzlich
ist es nicht mehr einfach, am nächsten Tag einen neuen Job inkl. Optionen
an Land zu ziehen. Da greift man gerne mal das Aktiendepot an (da
ja die US Sparrate fast gleich null ist), und schwups neigt sich die Waage
wiederum zur Verkäuferseite.

Wie war das?
Ein Pessimist ist ein informierter Optimist?
Es gibt einfach zuviele Optimisten.

:) Tetsuo
Antworten
Nase:

Wie wahr, TETSUO...

 
22.11.00 14:35
...wie wahr..

Gruss
Nase
Antworten
Gordon_Gekko:

@ tetsuo: EINER der besten Artikel in diesem Board

 
22.11.00 14:54
bin kein Moderator und kann keine Wertungen vergeben, aber obiger Artikel gehört zum Besten das hier zuletzt geschrieben wurde.

RESPEKT


Gordon_Gekko
Antworten
taipan09:

zum anfang noch was

 
22.11.00 15:01
mit deinem sell-off bist du fast richtig...
aber richtig wäre ein sell-off nur wenn der Kurs in der Gegend des Tagestiefs schließt, am besten an einem Freitag, das wär mal richtig mies, dann wären alle am Boden, und endlich der Boden erreicht.
Das wär zwar schon richtig hart, aber wie heißt es so schön:
"Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende"
Antworten
RudiP:

verschwunden ?

 
22.11.00 15:03
Habe ich richtig gehört, irgendwo ist Geld verschwunden ??
Antworten
Garion:

Ja klar

 
22.11.00 15:18
An der Börse kann Geld entstehen und auch wieder verschwinden, was in den letzten Monaten wohl eher der Fall war.

Mal ein stark vereinfachtes Beispiel:

Person A besitzt 10 Aktien zu einem Kurs von 100 (=1000 €)
Person B besitzt 1000 € in cash
Macht für beide zusammen 2000 €

Nun kauft Person B der Person A 5 ihrer Aktien ab und da es sich um ein zukunftsträchtiges Unternehmen handelt, verkauft A für 150 € das Stück, was B auch bezahlt.

Mal schaun, wie die finanziellen Verhältnisse jetzt aussehen:

Person A besitzt noch 5 Aktien zu einem aktuellen Kurs von 150 und zusätzlich 750 € in bar wegen dem Verkauf an B.
Person A besitzt also 1500 €

Person B besitzt ebenfalls 5 Aktien zu einem aktuellen Kurs von 150 und darüber hinaus noch 250 € bar, die von seinem Anfangskapitalbestand nach dem Aktienkauf noch übrig sind.
Person B besitzt also 1000 €

Insgesamt besitzen beide nun 2500 €, ohne daß von außen irgendwie Geld dazugeflossen wäre und ohne daß da die Zentralbank ihre Finger im Spiel hätte.
Bei fallenden Kursen funktioniert das Spiel umgedreht.

Und jetzt könnt ihr mal rechnen, wieviele Milliarden in den letzten Monaten einfach so verschwunden sind.


Gruß von
Garion
Antworten
Trueffel-Ferkel:

Aber sie sind doch nicht verschwunden...

 
22.11.00 15:27
...es hat Doch nur jemand anderes sie - die Millionen. Das hatten wir doch schon mal. Wer war das auch gleich wer das zuerst bemerkte, ich habe den Namen vergessen...

Wichtig an dem Ganzen ist dann ja eigentlich immer nur daß man auf der Seite der "Anderen" ist, nicht?

Gruß tf
Antworten
RudiP:

@Garion

 
22.11.00 15:30
ich denke, du hast einen Fehler in Deiner Rechnung
"Person A besitzt noch 5 Aktien zu einem aktuellen Kurs von 150 und zusätzlich" stimmt meiner Meinung nach nicht ganz - sie besitzt dieses Geld nur rein theorethisch, d.h. wenn jemand bereit ist, ihr für das Geld die Aktien abzukaufen. Da niemand gezwungen werden kann, das zu tun (abkaufen), kann es sein, dass die Person vielleich nur 10 Euro besitzt, weil das der faktische Wert der Aktie ist, weil nur zu diesem Preis ist jemand bereit, ihr den Schrott abzukaufen.

Oder liege ich falsch ?
Antworten
gtx1:

@Garion

 
22.11.00 15:38
das Geld das Du meinst ist nur virtuell, Du vergißt bei Deiner Rechnung, das ein Dritter ( oder wer auch immer ) die Aktien um dieses Geld kaufen müßte.
Dann ist die Summe ( inkl. Dritten ) wieder null.

Die Börse ist ein großes Pyramidenspiel, nur manchmal steht die Pyramide auch am Kopf.

gtx
Antworten
SlamDunk:

Man bin ich froh, daß solch kühle Rechner

 
22.11.00 15:49
mit im Board sind! Man könnte meinen, hier hat sich gerade ein Stein der Weisen gefunden!!!!
Aber eins muß man Euch lassen, an einem solchen Tag so `nen Galegnhumor aufzubringen ist schon cool *:-))*

Irgendwie komme ich mit der Entwicklung nicht mehr so richtig mit - fundamental siehts ja gar nich so düster aus (Weltwirtschaftlich gesehen).
Der Euro interssiert so richtig keine Sau mehr, der Ölpreis hält sich auch in Grenzen, das prognostizierte Wachstum in Euroland für die nächsten 2 Jahre zieht weiter an, die Ami`s haben trotz schon lange andauernder Boom-Phase noch genügend Kraft - also ich weiß nüsch, irgendwie paßt das ja alles. Und was die "Panikverkäufe angeht" - 6% Minus hatten wir ja schon einigemale dieses Jahr - da dachte man auch, die Sache wäre gegessen!
=> PUSTEKUCHEN!!!!!

Also langsam verliert man die Lust an dem ganzen Zirkus, der sich Börse nennt, alles reagiert irrational, total entfernt jeder Vernunft!

Aber da ja gerade jetzt die Pessimisten erwünscht sind - TSCHAKKA, hier bin ich - eigentlich früher immer ein grenzenloser Optimist, aber irgendwann hat halt alles seine Grenzen!

Naja, ich würde sagen "Nase`s" Wort in Manitou`s Ohr!

Schalom

SlamDunk
Antworten
mr.andersson:

garion hat schon recht mit seiner rechnung

 
22.11.00 16:04

irgendwie dreht sich die börse jeder wie er will.

für die bären sind verluste natürlich immer der verlust von ECHTEM geld und nie die vernichtung von VIRTUELLEM geld. wer sagt denn, dass das von garion beschriebene szenario nicht hundertausendfach stattgefunden hat ?

anderes einfaches beispiel :

mein unternehmen besteht aus 100 aktien.
der emmissionspreis beträgt 5e.
der erste kurs beträgt 5e.
1 einzige aktie wird mit 50e weiterverkauft.
börsenkapitalisierung meines unternehmens: 5000e .

dadurch erschaffenes virtuelles kapital : 4500e .

dann werden 99aktien zu 5e verkauft.
börsenkapitalisierung meinens unternehmens: 500e.

vernichtetes virtuelles kapital : 4500e
vernichtetes reales kapital     : null, da noch keiner verlust realisiert hat.
nicht realisierte buchverluste  : 45e bei dem, der die eine aktie zu 50e gekauft hat.

also, die kapitalerschaffung und vernichtung an der börse ist so eine sache, da man nie genau berechnet, wieviele aktien zu welchem kurs gehandelt wurden , sondern immer nur den letzten nimmt, um marktkapitalisierungen zu bennen.
würde man in meinem beispiel die zahlen 1 und 99 vertauschen, würde sich an der erschaffung und der vernichtung des virtuellen kapitals nichts ändern, aber die buchverluste wären dramatisch höher.

wem meine zahlen zu bekloppt sind, darf sich jederzeit die mühe machen und das spiel mit anderen zahlen durchspielen

in diesem sinne
Antworten
RudiP:

hm

 
22.11.00 16:12
wenn das so einfach ist mit der geldvermehrung, warum machen wir das nicht und machen alle reich ?
weil wir bekloppt sind ? hahahaha
Antworten
mr.andersson:

du willst das nicht verstehen rupid, oder ?

 
22.11.00 16:19

es hat ja keine vermehrung von REALEM geld stattgefunden, sondern nur eine von VIRTUELLEM.

aber man kann bei kursstürzen nicht immer davon ausgehen, dass dann nur RELALES geld den besitzer wechselt. da geht auch viel VIRTUELLES geld zurück in's nirvana. und das liegt an der definition von marktkapitalisierung, die sich eben durch den letztgezahlten kurs bemisst und nicht durch das TATSÄCHLICH insgesamt für die aktien gezahlte geld.
und die indizes setzen sich nun mal aus der marktkapitalisierung einzelneer unternehmen zusammen.

das ist doch nun wirklich nicht alzu schwer zu verstehen,oder ?

in diesem sinne
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Geld hat auch nur virtuellen Wert

 
22.11.00 16:19
Hallo,

wollte ergänzend auch noch was sagen:
Unser Geld hat seit Abschaffung der verpflichtenden Goldreserven auch keinen Wert an sich. Man bekommt nur etwas wirkliches für Geld, weil der der es nimmt, glaubt auch etwas dafür zu bekommen.
Wenn die Leute das nicht mehr glauben, ist das Geld auch weniger wert. (->Inflation)

Genau so ist es mit Aktien. Es zahlt jemand nur einen bestimmten Preis für eine Aktie, wenn er glaubt, dass er mindestens diesen Preis wieder zurückbekommt. Ist eigentlich ganz einfach.
Geld und Akiten haben ihren Wert nur aus Glaube und Hoffnung.
Antworten
RudiP:

@Mr. anderson

 
22.11.00 16:24
@Garion rudip  15:30 22.11.00  

(vIP: OtzTQVMu9R8bm7n7QE7MMQ)
ich denke, du hast einen Fehler in Deiner Rechnung
""Person A besitzt noch 5 Aktien zu einem aktuellen Kurs von 150 und zusätzlich" stimmt meiner Meinung nach nicht ganz - sie besitzt dieses Geld nur rein theorethisch, d.h. wenn jemand bereit ist, ihr für das Geld die Aktien abzukaufen. Da niemand gezwungen werden kann, das zu tun (abkaufen), kann es sein, dass die Person vielleich nur 10 Euro besitzt, weil das der faktische Wert der Aktie ist, weil nur zu diesem Preis ist jemand bereit, ihr den Schrott abzukaufen.

Oder liege ich falsch ? "

das mit dem VIRTUELLEN Geld habe ich doch schon in diesem Beitrag geschrieben, das geld ist wirklich nur dann da, wen sich jemand findet, der Dir es auf das Konto überweist für deine papiere , fall nicht, dann sieht es aus wie heute ... die, die im März verkauft haben , haben das Geld aufs Konto überwiesen bekommen, die anderen haben den Aktienwert nur VIRTUELL gesehen ....

es hat sich also kein REALES geld vermehrt ... das ist klar ...

kann ich mir für VIRTUELLES Geld irgendwas im Supermarkt kaufen ???


Antworten
DarkKnight:

Die Börse funktioniert wie das Schneeballsystem:

 
22.11.00 16:26
den letzten beißen die Hunde. Hat jemand schon 'mal von diesen Spielen gehört, wo man x einsetzt, dann 5 neue werben muß, die wiederum 5 neue werben usw. Hier wird solange echtes Geld verdient, bis die Kette abreißt (= Höchststände). Ein bißchen komplizierter wird's natürlich, wenn man die Stückzahlen reinrechnet. Wenn ein Kurs von 5 auf 50 geht, und hier nur 100 Stück umgegangen sind, hat der, der 100 000 Stück besitzt realistisches Geld nur in den Bereich, wo auch hohe Stückzahlen gehandelt wurden.
Antworten
RudiP:

hm

 
22.11.00 16:27
ich sage doch, wenn man Geld vermehren kann, warum machen wir dann nicht alle reich hahaha ?
Antworten
DarkKnight:

hm, hm, wenn Geld vermehrt wird, ist das Inflation

 
22.11.00 16:32
dann ist es weniger wert und wir sind wieder beim Nullsummenspiel.
Antworten
Buckmaster:

Natürlich vermehrt sich Geld

 
22.11.00 16:34
warum gäbe es sonst Inflation. Ist doch im Grunde nichts anderes...

Das Aktien ihren Wert nur aus Glauben und Hoffnung haben stimmnt nicht ganz. Schließlich wird man durch den Kauf Mitbesitzer wenigstens eines kleinen Teiles des Unternehmens. Oder sehe ich das Falsch? Wenn ich z.B. 100% der Aktien eines Unternehmens kaufe, gehört mir doch schließlich das Unternehmen. Und das ist dann doch etwas ziemlich reales.
Antworten
RudiP:

na ja

 
22.11.00 16:39
aber warum haben jetzt plötzlich die realen Werte ihren Wert verloren ? warum sind nur Bruchteile geblieben ? Weil das Geld nur VIRTUELL war ... nicht begründet durch konkrete Leistungen. Weil egal wie toll die Zahlen der Firmen sind, der Aktieninhaber bekommt nichts von ihren Gewinnen. Man ist also Mitunternehmer, der für die Kosten aufkommen darf, aber nichts vom Gewinn abbekommt. Und weil das so funktionieren kann, ist es nur VIRTUELLES Geld :-)
Antworten
mr.andersson:

rudip, wir reden aneinander vorbei

 
22.11.00 16:40

das hat so keinen sinn.
für virtuelles geld kann man sich natürlich nichts kaufen.

aber  :
verschwunden ? rudip  15:03 22.11.00  

Habe ich richtig gehört, irgendwo ist Geld verschwunden ??  

und deine frage wurde von garion und mir mit dem rechenbeispiel beantwortet.

virtuelles geld wird leicht erschaffen und verschwindet auch leicht wieder. über die bedeutung dieses virtuellen gelden kann man viel diskutieren ( zum beispiel gibt einen eine bank bei vertuellem geld auf standarttitel bis zu 60% REALES geld als kredit usw....) aber da habe ich keine lust zu.zuml dir nicht viel an einer lösung zu liegen scheint.

mach doch mal nen konstruktiven vorschlag, wie man bei solchen rechenexempeln den wert von unternehmen und das für aktien tatsächlich gezahlte geld besser ausseinander hält....


ich bin jetzt erst mal weg von der kiste.

in diesem sinne
Antworten
RudiP:

OK

 
22.11.00 16:46
das ist klar, VIRTUELLES Geld kann sich vermehren und verschwinden ... da bin ich für

wie gesagt, für virtuelles Geld kann ich mir nichts kaufen ... die Rechnung für die Überweisung auf das Konto beim Aktienverkauf muss aber jemand bezahlen ... das Geld vermehrt sich nicht aber wechselt den Besitzer ...

wenn man das so sieht, ist die Börse nicht eine Institution zum Geldvermehren, nur zum Einfangen von Dummies , die jemandem ihr Geld schenken :-)

Es sei denn, die Chefs des Unternehmens überweisen Geld aus ihren Gewinnen dafür, dass er ihre Aktien gekauft hat und somit Teilhaber am Unternehmen ist. Ich habe keine Aktien, deshalb weiss ich es nicht - lese nur ständig hier wie toll die Gewinne usw. der Unternehmen sind - hat euch jemand was überwiesen seit Frühjahr ? oder wann findet das statt ?
Antworten
TamerJ:

Nase eine frage: wie hat sich bei chrash der USD

 
22.11.00 16:48
dollar entwickelt!????????????#
Antworten
Bronco:

Tja, rudip, was Du da im letzten Absatz

 
22.11.00 17:02
beschreibst, wird als "Dividende" bezeichnet, ein am Neuen Markt völlig unbekannter weil in Vergessenheit geratener Begriff. Irgendwann merken die Aktionäre, daß da doch noch was war, und fangen an sich zu ärgern, daß sie seit wer weiß wie lange schon verarscht werden. - Das ist, was wir jetzt erleben.

Gruß

Bronco
Antworten
DarkKnight:

Hier werden zwei unterschiedliche Betrachtungen

 
22.11.00 17:02
vermischt, das ist der ganze Haken an der Geschichte: wenn man die echte Mehrung oder Minderung wissen wollte, müßte man persönlichen Vermögenssituationen aller NM-Teilnehmer zu best. Stichtagen vergleichen.

Beispiel: A, B  haben jeweils 100, insg. 200.

A kauft am 1. 10 Stück Aktie X zu 10
B kauft später 2 Stück zu 50

Rechnerische Vermögenssituation bei A 500, bei B 100, ges. 600

Wenn A verkauft, hat er effektiv mehr.

Kurs fällt wieder auf 10. Vermögensminderung (wie er in diesem Posting diskutiert wird): 480. Das ist aber falsch: effektiv wurden 80 vernichtet ("den letzten beißen die Hunde"). Also, wir KÖNNEN diese Frage gar nicht beantworten ohne entsprechende Datenbasis mit Stückzahlen.
Antworten
tetsuo:

geld virtuell oder nicht ...

 
22.11.00 17:08
Aha.
Was ist aber, wenn eine Aktie mit Gap Down eröffnet.
Dann wird doch durch diesen speziellen Verlust
effektiv die Marktkap verringert, ohne dass eine Handel zugrunde lag,
d.h. eine Verringerung ohne dass jemand reicher wurde,
also eine Vernichtung von Geld.
Antworten
DarkKnight:

Makroökonomisch: alles nur negative Ersparnis o.T.

 
22.11.00 17:12
Antworten
major:

.. mit spielgeld o.T.

 
22.11.00 17:18
Antworten
Turbo:

Also: Klar wird virtuelles Geld bei fallenden Kurs

 
22.11.00 17:19
beim Aktienbesitzer vernichtet - allerdings wird auch reale Zeit geschaffen - die Zeit nämlich, die der Aktienbesitzer warten muß bis er
seien Kaufkurse wiedersieht.
Und da, wie wir alle wissen, Zeit wichtiger als Geld ist - her mit den fallenden Kursen!!!
(z.Zt. muß ich meine Lebenserwartung auf 120 Jahre erweitern, um meine Kaufkurse wiederzusehen)

In dem Sinne
|:(
Turbo
Antworten
Bronco:

... und das Spiel läßt sich fortsetzen,

 
22.11.00 17:19
denn irgendwer hat an B zu 50 verkaufen können. Wenn der zu 10 zurückkauft, ist die gesamte Kapitalvernichtung wieder NULL ...

Hier sind wir mitten in der Geldpolitik: Zählt nur "staatliches" Geld, dann wurde kein Pfennig Geld vernichtet, denn niemand hat einen Geldschein verbrannt oder eine Münze eingeschmolzen. Zählt aber auch "privates" Geld, so wurde natürlich Geld vernichtet.
Meine persönliche Meinung: "Privates" Geld zählt in dem Maße, in dem es kreditwürdig (=konvertierbar) ist, also zu derzeit 60% (Wertpapierkredite). Es gibt also eine Geldvernichtung bei Kursrückgängen. Deshalb rufen jetzt ja auch wieder viele nach Zinssenkung und Aufdrehen des (staatlichen) Geldhahnes, um die Verkleinerung der Gesamtgeldmenge ("privates" und "staatliches" Geld) zu kompensieren.
Aber wie gesagt, gerade in der Geldpolitik gibt es tiefe Frontgräben zwischen den verschiedenen Anschauungen.  
Antworten
ecki:

Börsenkapitalisierung ist virtuell

 
22.11.00 17:20
Von keinem Unternehmen können alle Aktien verkauft werden.
Diese ganzen dot.coms mit Milliarden an Marktkapitalisierung, die hat doch effektiv kaum jemand bezahlt. Beim Blick ins Depot haben sich nur sehr viele sehr reich gefühlt. Die paar die mit dem richtigen Timing ausgestiegen sind, haben prächtig verdient. Aber schaut die Umsätze in der Gegend der ATHs an. Das sind oft nur ein paar (zig-)Tausend Stück, die diese Preiszone erzielt haben.
Jetzt ist das Geld wieder weg, und mancher erträumte Luxus oder Wohlstand  mit entsprechendem Konsum ist eben nicht.
Aber nicht immer hat das Geld ein anderer.
Antworten
DarkKnight:

Wie dem auch sei: Nase hat's wieder mal geschafft

 
22.11.00 17:25
über 2000mal aufgerufen, 40 Antworten, weiter so, Nase.
Antworten
bombadil:

Börsenkultur

 
22.11.00 17:45
von der börsenkultur die anfang 2000 begann  aufzukeimen spricht auch keiner mehr...und das alles nur weil zu viele dot.com-möchtegerngötter uns an der nase rumgeführt haben...ihr glaubt doch nicht das es jetzt nochmal eine breite aktienkultur geben kann...viele die z.b. ein depot eröffnen wollten werden es sich jetzt 10mal überlegen und wahrscheinlich erstmal zurückhalten. da ist alles liqidität die der börse da abgeht. schade eigentlich...

gruss
bombadil
Antworten
tetsuo:

börsenkultur

 
22.11.00 18:01
und sie existiert doch, die börsenkultur.
wir sind alle so wohlinformiert, dass wir mit hilfe der charttechnik,
der boards und aller der infos nicht gleich mal verkaufen,
wenn sich eine baisse oder ein tag wie heute einstellt.
wozu auch, wir sind von unseren werten überzeugt.
vor 10 jahren, also vor internet und boards, als die volksbank noch
1.5% für jede transkation bekam,
sprangen wir alle aus dem fenster, wenn die börse mal 10-20% runterging.
heute reagieren wir uns m board ab, keiner springt mehr, ist auch
hygienischer.
:) tetsuo
Antworten
Garion:

Da hab ich ja eine Lawine losgetreten!

 
22.11.00 18:42
Aber gut, daß wir diese Frage mal diskutieren.

Viele Einwände gegen meine Rechnung sind sicherlich nicht unbegründet, aber auch mr. anderssons Argumente sind recht stichhaltig.

Ich habe die themenrelevanten Teile dieses Threads an einen Professor der Universität Münster geschickt und werde hier seine Antwort posten, so denn eine kommen sollte.

Gruß von
Garion
Antworten
RobinHood:

weinachtszock kommt es noch ?

 
22.11.00 18:58


infos unter Zocker@gmx.net
MfG
bewertung 50x werbung !
Antworten
Seher:

Was der Kleinanleger verkaufen wollte...

 
22.11.00 19:55
ist in der Regel schon verkauft. Alles andere bedeutet aussitzen.
Wir Kleinanleger haben keinen Jahresabschlussbericht abzugeben
wie Fondmanager. Die werfen gerade alles Zeugs auf den Markt
um wenigsten eine Bilanz im dunkelgrünen Bereich abzugeben.

Wir sollten jetzt deren Top-Werte einsammeln. Denke da so an
Intershop, ACG, Singulus, Sinner-Schrader, ganz besonders Tria uvm.
Also profitable Werte mit Zukunft. Sicher gehen hier die Meinungen
auseinander, sowie jeder seinen Favoriten hat.

Nächstes Jahr sollten die Karten der Fondmanager neu gemischt werden
und die Investionen werden wieder fließen. Ich denke hier auch an die
Papiere der ACG die wir, durch die Aufnahme in den NEMAX50, sicher bald
in eingen Fonds wiedersehen werden.

Aber eines kommt so schnell nicht wieder: Eine Hausse der letzten Art.
Die Faktoren die dazu führten kamen alle auf einmal und so passte
alles prima zusammen. Etwa vergleichbar mit einer Konjunktion aller
Planeten. Wichtig: Ein Planet Erde voller Schafe....

Und ich komme von der Erde;-)


Antworten
jottata:

In der Theorie ...

 
22.11.00 20:53
... geht es hier um viel Geld. Ob virtuell oder nicht. Aber wenn man diesen rein theoretischen Gedanken der Geldvermehrung oder -minderung mal aufnimmt, dann sprechen wir im wesentlichen über den Wert eines Unternehmens. Im Februar hörte man allerorten "Hey, mein Unternehmen ist 1 Milliarde wert". Heute sieht das schon anders aus. Aber ist das relevant? Nein, weil die Story des Unternehmens die gleiche bleibt, unabhängig vom theoretischen Wert. Das Geschäftsmodell, die Arbeitsabläufe, die Kunden, die Aufträge - alles. Aber - und darauf will ich hinaus: Neben der blanken Theorie gibt es harte Konsequenzen rund um die fiktive Marktkapitalisierung, und dazu gehört das eigentliche Kapital der Unternehmen: die Mitarbeiter. Was nützen Meldungen aus einer PR-/IR-Abteilung, dass alles nur Schuld der allgemeinen Marktlage, dem Dollarkurs, dem schwachen Euro, dem fehlenden Präsidenten in USA, dem brodelnden Konflikt im Nahen Osten ist, aber die guten Mitarbeiter reihenweise verschwinden, weil ihre Stock-Options nichts mehr wert sind! Dann sinkt m.E. der Wert eines Unternehmens wirklich und nimmt neben dem ganzen virtuellen Kram wirklich an Wert ab, und ein fundamentaler Schaden bleibt zurück! Bei Unternehmen am Neuen Markt arbeiten teilweise nicht mal hundert Leute. Wenn da die zehn Besten gehen, weil sie damals mit Minimalfixum aber Super-Stock-Options gelockt wurden, ist das für mich so, als würde in den Ferrari ein Dieselmotor eingebaut werden, weil der Zwölfzylinder keinen Bock mehr hatte und auch nicht die Geduld mitbringt, auf bessere Zeiten zu warten. Schliesslich ist dem Mitarbeiter in jenem Moment NICHT egal, was ein Teil seiner Entlohnung wert ist.

In meinem persönlichen Umfeld erlebe ich diese Praxis gerade hautnah. Da gab es Junior-Praktikanten-Assistenten-Anwärter, die sich einen Mercedes bestellt haben und nun mit einem richtigen Problem zu kämpfen haben ...

Nur meine Gedanken zum Thema "virtuelle Wertschöpfung".

Antworten
Harry P.:

@jottata: stimme Dir vollkommen zu !

 
22.11.00 23:04
Ich habe es selber mal erlebt, glücklicher Weise nicht am eigenen Leib, daß mein Brötchengeber auf einen Schlag 100 Leute (!) entlassen hat, um die Börse wieder gnädig zu stimmen, da ein einziges (!!!) Quartal nicht den Analysten-Erwartungen entsprochen hat......

DAS nenne ich die SEHR realen Folgen der "virtuellen" Geldvernichtung !!!!!!!

Folgender Teufelskreislauf: Unternehmen verpaßt (leicht) die Ziele, Börse reagiert wie gewohnt, Management entläßt Leute (Kostensenkung), Börse wieder zufrieden, Leute fehlen zur Bewältigung der nächsten Ziele, Börse reagiert u.s.w. u.s.f.

Außerdem sollte man weitere Aspekte nicht aus den Augen verlieren: Wenn die Kurse eines Unternehmens rapide sinken, kann es zur Folge haben, daß ...

a) Banken keine Kredite mehr geben - Liquiditätsengpässe
b) Keine Kapitalerhöhungen mehr möglich sind - geplante Übernahmen scheitern, Wachstum geht zurück

Natürlich ist es momentan verlockend, die einstigen Top-Werte zu "Spottpreisen" einzukaufen (würde auch gerne, wenn noch Cash da wäre ...), aber die einfache Formel: "Lebbe ged weida" bei den Unternehmen wie zuvor auch gilt nicht zu 100 %

Grüße, ein trotzdem 'bullisher' Harry P.
Antworten
Kaiser Sosá:

Einige hier sollten sich nochmals informieren ...

 
22.11.00 23:29
... bevor sie sich in kompizierten und verworrenen Rechenbeispielen ertränken und dem Anlageverhalten täte es vielleicht auch nicht schaden ...

also nochmal:

Geld ist ein Stück Papier, respektive ein Stück Metall. Wert erhält es erst durch das ausgesprochene Vertrauen der es benutzenden Menschen.

Geld wird als Zahlungsmittel eingesetzt und hat dadurch den Tausch mit Waren (zwei Tomaten für 100 Nägel) fast vollständig abgelöst.

Geld herstellen, also Drucken, dürfen offiziell nur die staatlichen Notenbanken. Drucken Sie neues Geld, erhöht sich zwar die Anzahl der Papierscheine und Münzen, die wir Geld nennen, gleichzeitig verringert sich aber der Wert einer einzelnen Münze/Scheins, das nennt man dann Inflation. Insgesamt also ein Nullsummenspiel.

Wenn ich an der Börse eine Aktie für 100 € kaufe und sie später für 50 € verkaufe, dann habe ich persönlich einen VERLUST gemacht. Man kann das auch Wertverlust nennen. Geld wurde dadurch aber weder vernichtet, noch ist es verschwunden. Ich habe ein Stück Papier (den Geldschein) lediglich gegen einen anderes Stück Papier eingetauscht (die Aktie) bzw vice versa ...

Den Firmen ist der Aktienkurs nur halb so wichtig, wie uns Aktionären/Banken/Fondsmanager, denn: Eine Firma gibt neue Aktien heraus=Neuemission. Anzahl: 1000 Stück. Zeichnungskurs 10€. Alle 1000 Aktien werden gezeichnet, d.h. 1000 Aktien wechseln zu je 10€ den Besitzer. Das Management der Firma erhält also 10.000 € Bargeld. Danach wander kein Pfennig mehr in die Kasse des Unternehmens, ganz egal wie der Kurs steht und ganz egal wieviele Aktien ge- oder verkauft werden. Lediglich die Aktionäre=neuen Eigentümer des Unternehmens verkaufen Ihren Besitz=Aktie an andere weiter.

Die Marktkapitalisierung soll den fiktiven Firmenwert repräsentieren, wobei ja eh niemand genau sagen kann wieviel z.B. IBM wert ist. Im Vergleich zu Yahoo besitz IBM deutlich mehr Immobilien, Maschinen, Angestellte etc ... die Marktkapitalisation berechnet sich aber auf Grund des Aktienkurses multipliziert mit der Anzahl der Aktien und spielt lediglich bei evtl. Übernahmen ein Rolle.

Auf Grund dessen gibt es auch die Börse, da die Besitzer der Aktien schnell gemerkt haben, das es viel profitabler ist, mit ihren Anteilsscheinen zu handeln und zu spekulieren, anstatt sich mit der Dividende=Ausgeschütteter Überschuß des Unternehmens abzufinden. Solange der Aktionär aber seine Aktie behält, gehört ihm auch ein Teil des Unternehmens, solange, bis dieses Pleite geht oder aufgelöst wird.

So, wahrscheinlich habe ich nun auch nicht viel mehr zur Auflösung beigetragen, aber ein Versuch war es wert ....

Grüße

der Kaiser
Antworten
BigBooker:

Keineswegs, Kaiser....

 
22.11.00 23:35
...das ist einer der besten Beitraege die ich hier gelesen habe! Vor allem der Absatz mit "den Firmen ist der Aktienkurs nur halb so wichtig...." - das ist ein absoluter Volltreffer! (ich wuerde es allerdings in realistischeren Zahlen ausdruecken und mich durchaus nicht scheuen, die Gehaelter zu nennen, die sich die Herren aus dem Board of Directors bezahlen).

BigBooker gruesst
Antworten
Kaiser Sosá:

Buchempfehlung dazu

 
22.11.00 23:49
Guenter Ogger: "Nieten in Nadelstreifen" im Droener-Knaur-Verlag erschienen.
Ist zwar schon von 1992, schilder aber trotzdem sehr ausführlich, genau und ohne vorgehaltener Hand, was sich manche Manager (heute CEOs) so alles leisten.
Antworten
Idefix1:

Ich möchte nur wissen: Welche Fonds

 
23.11.00 00:49
verkaufen denn nun ?

Unsere Fonds haben in den letzten Wochen kaum etwas gegeben und sind gut investiert - Cash-Quoten zwischen 3 und 25 Prozent. Gekauft wird aber auch wenig. Und große Abflüsse seitens der Privatkundschaft gibt es auch kaum; per saldo eher minimale Zuflüsse (nicht gerade im NM-Bereich) - also bitte wer sind die Schurken ?

Ja, es ggibt Gerüchte, daß es Amis sind - wer hat Bestätigung dafür ?

Und wer hat so viele Leichen, die er vor Jahresultimo beseitigen muß ????

Sind evtl. doch die DAC-Fonds vor der Auflösung ???
Antworten
Kaiser Sosá:

Ich habe heute keine wahnsinnig hohen Umsätze

 
23.11.00 01:00
ausmachen können. Leider.

Denn hohe Umsätze hätten bedeutet, dass es doch viele Investoren gibt, die bereit sind zu diesen Kursen zu kaufen .... naja .... abwarten lautet nach wie vor meine Devise.


Grüße und angenehme Träume wünscht

der Kaiser
Antworten
Diplomat:

Kaiser, vielleicht bedeuten die nicht so hohen

 
23.11.00 03:24
Umsätze ja, daß einfach immer weniger Leute bereit sind, zu diesen Kursen noch zu verkaufen... Hätte doch auch was, oder?

Grüße
Diplomat
Antworten
Marabut:

Sosa und Idefix sollten sich auch informieren!

 
23.11.00 07:41
Herr Sosa,
wenn der Kurs einer Firma zusammengeprügelt wurde, kann sie nicht einfach neue Aktien ausgeben, denn die kauft ihr keiner ab! Also ist eine Firma sehr wohl an einem hohen Kurs interessiert.
Werte aus der zweiten Reihe lassen sich ja schon delisten, weil sie an der Börse kein Geld bekommen und deshalb frustriert sind, etwa Möbel Benz, der super verdient. Jetzt kaufen englische private Investmentgesellschaften diese Firmen teilweise auf. Sie erkennen die Ertrags-Juwelen, während die deutschen Analystensäcke nur noch Neue Markt-Luftschlösser gebaut haben!

Herr Idefix,
natürlich verkaufen die Fonds derzeit - und zwar MASSENWEISE. Was Du schreibst, ist mehr als Salat!
Gruss Marabut
Antworten
RudiP:

also

 
23.11.00 08:37
verkaufen nun die Fonds oder nicht ? kann man sowas nicht irgendwo nachlesen ?
Antworten
ecki:

Geringe Umsätze?

 
23.11.00 08:39
Ich kann das natürlich nicht für alle Aktien behaupten, aber ein Gegenbeispiel von gestern:
D.Logistic (WKN 510150) hat gestern super Zahlen  rausgebracht. Angefangen mit 5% plus, dann auch in den Sog gerissen worden. Von 60 runter auf 46,1 zum Schluss erholt auf 51. Umsatz 268 000 St auf Xetra. Normaler Bereich 25 000 bis 80 000St! Da wurde gestern doch erhebliches bewegt.
Sell on good news. Leider.

Vielleicht liegts auch daran, daß bei den guten Zahlen hier leichter größere Positionen abgebaut werden konnten um Cash aufzubauen.
Bei Fonds kann ja auch ein Wert zwangsweise verkauft werden müssen, weil er durch gute Performance zu stark gewichtet ist. Und dann muss die Aktie raus, vor allem bei Mittelabflüssen.
Antworten
Seher:

@ecki Ich glaub das isses wohl

 
23.11.00 08:58
Ich denke Du hast es auf den Punkt gebracht. Die Fondsgesellschaften
verkaufen bei guten Nachrichten und wir Deppen erledigen
,ohne es zu wissen, die Stützungskäufe damit der Kurs nicht noch mehr
verfällt. Daher wohl auch der stufenweise Intraday Kursverfall einiger
Werte.

Runter um 8% (Die)
Rauf um 5% (Wir)
Runter um 7% (Die)
usw.

Kann einem nur schlecht werden...
Antworten
tetsuo:

Umsatzvolumen

 
23.11.00 10:48
Hallo,
ich habe mal bei einigen Aktien auf die Umsatzvolumen im Nasdaq geschaut,
die waren normal, d.h. ziemlich genau am mittleren Durchschnitt,
zum Teil doppelt so hoch.
D.h. wir sehen eine Abwärtsbewegung bei normalem Volumen, und das
ist problematisch. Business as usual, keine Panik, aber auch keine
Kaufzurückhaltung, und jeweilige Käufer sind einfach nur bereit,
geringere Preise zu zahlen.

Diese Abwärtsspirale dreht sich nun schon seit 2 Wochen,
ohne besondere negative Meldungen aus Unternehmen.

Die wichtigesten Faktoren, die ich ausmachen kann, sind

1) die Unsicherheit des US Wahldebakels, das wohl auch
nach Thanksgiving nicht ausgestanden sein wird.
Eine Klärung kommt hier erst zustande, wenn
a) einer der beiden aufgibt,
b) die alleroberste Instanz entschieden hat!

2) Economy Slowdown und Ölpreis: ungeklärt ist das Ausmass der Auswirkungen,
vor allem im HiTech Bereich, der ja überweigend zur Investitionsgüter-
Industrie zählt. Leider war in Krisen oft der Reflex zu beobachten,
dass Firmen zuerst die Investitionen zuruückschrauben, diese allerdings am
Ende einer Krise als erste wieder hochfahren, um Produktivitätsvorteile
zum Überleben einzusetzen.
Inverstitionsgüter sind also eine Art Frühindikator.

3) der hohe Dollar belastet die Exporte. So kann zB eine DVD Anlage oder
Werkzeugmaschine eines deutschen Hersteller allein durch
Währungsschwankungen jetzt bis zu 20% günstiger angeboten werden.
Porsche zB fährt durch die teuren Dollar immense Gewinne ein.

4) viele Firmenanleihen gelten als faul.

5) etliche (viele?) Aktien sind noch zu hoch bewertet

6) charttechnisch ist bei der Nasdaq alles bis 2000 +/- 10% offen.

Da unsere Märkte eng an die US Märkte gekoppelt sind,
werden unsere Börsen weiter im Gleichschritt marschieren.
Dies sieht man auch daran, dass die überproportionale
Steigerung des NM im Frühjahr jetzt wieder überproportional abgebaut wird,
im Vergleich zur Nasdaq.
Weiss jemand, wann sie wieder gleichauf sind?

Fazit: es geht weiter abwärts, mit ca mittleren 3% pro Tag.

:) Tetsuo
Antworten
Stox Dude:

Altes Sprichwort

 
23.11.00 11:01
Wenn die Hausfrau & der Taxifahrer anfangen Aktien zu kaufen,
muss der Durchschnittsanleger es sich ueberlegen zu verkaufen.
Nun sind alle Hausfrauen & Taxifahrer most likely aus dem Markt
und es wird Zeit zum kaufen.
Antworten
Idefix1:

Marabut

 
23.11.00 11:21
liest Du die mails, die Du unbedingt beantworten zu müssen meinst, nicht ordentlich ?

Ich habe gesagt: Unsere Fondmanager (Kollegen von mir) verkaufen nicht  und meines Wissens sind deutsche Fonds per Saldo nur wenig auf der Verkaufsseite. Wenn ja würde mich interessieren, wer es ist ? Das war eine vernünftige Frage, auf die ich entweder eine vernünftige Antwort oder gar nichts wissen will.

So, und jetzt sag mir lieber welche Fonds dann verkaufen, wenn Du schon so ein Insider (Möbel Benz u.a. wichtige deutsche Unternehmen) bist.
Antworten
ecki:

Just heute haben wir uns wieder

 
23.11.00 11:24
ZUM ERSTEN MAL SPRICHT MAN VON ,,PANIKVERKÄUFEN! 219924tonlinechart2.teledata.de/informer2/...0&indtype2=0&volumen=0" style="max-width:560px" >
Antworten
potti:

@idefix1

 
23.11.00 11:28
mach Dir nichts draus ! marabut weiß immer alles besser; auf eine Antwort wirst Du ebenso wie ich vor einigen Wochen jedoch warten...
Antworten
erzengel:

Angeblich sollen es Hedge-Fonds sein die verkaufen

 
23.11.00 11:31
Dies würde für mich bedeuten, daß der EURO bald steigt, hmmm wäre eben eine
plausible Erklärung für die massiven Abstürze. Das würde wiederum bedeuten, daß die ausl. Investoren jetzt die Werte in Euro kaufen und hätten somit zusätzlichen Gewinn. Warten auf ein nächstes Hype ???
Naja, schaumamal
Erzi
Antworten
Kaiser Sosá:

Antworten über Antworten ...

 
23.11.00 12:20
@diplomat: Hätte es gestern nur wenige Verkaufswillige gegeben, dann wären wir nicht 7% in den Keller gerasselt! Denn nach wie vor gilt an der Börse folgendes: Der Kurs einer Aktien entsteht (fas) ganz allein durch Angebot und Nachfrage. Wollen mehr Aktionäre verkaufen als andere Kaufen wollen, purzeln die Kurse. Da die Kurse gestern kräftig purzelten, wollten mehr Leute verkaufen, als Leute kaufen wollten.

Hätten wir nun hohe Umsätze gehabt, hätten es zwar immer noch mehr Verkäufer als Käufer gegeben, für mich wäre es aber ein kleines Signal gewesen, daß es genug Investoren gibt, die zur jetzigen Situation und bei den aktuellen Kursen gekauft hätten. Dabei sollte man sich auch überlegen, was für Leute denn kaufen, denn der Käufer von heute ist der Verkäufer von morgen ...

@marabut: Ich habe gesagt:"Den Firmen ist der Aktienkurs nur halb so wichtig, wie uns Aktionären/Banken/Fondsmanager". Will eine Firma neue Aktien rausbringen oder hat sie Angst vor einer Übernahme, dann interessiert sie sich bestimmt für ihren Aktienkurs. Ist das aber nicht der Fall, machen ihr zeitweise Verluste von 20%, 30% oder was weiß ich wieviel erstmal gar nichts aus, denn das Unternehmen wird dadurch weder Geld verlieren noch gewinnen. Es verliert für den Aktionär an WERT!!! Da sich aber viele Managements einen Scheiß um ihre Aktionäre kümmern (siehe z.B. Commerzbank, oder auch Daimler-Chrysler ... auch wenn Herr Schrempf immer das Shareholdervalue betont), macht juckt sie ein Wertverlust erst dann, wenn es massive Proteste von Seiten der Aktionäre hagelt ... könnte jetzt noch ewig lamentieren, muß aber auch noch ein wenig arbeiten ... denn Geld verdient man an der Börse momentan nicht ...

Grüße

der Kaiser  
Antworten
fosca:

Geld

 
23.11.00 12:29

Geld ist nichts anderes, als geleistete Arbeit. Der Wert einer Ware sollte ueber die dafuer geleistete Arbeit bestimmt werden. Wird mehr Geld gedruckt und in Umlauf gebracht, als an geleisteter Arbeitskraft besteht, entsteht Inflation. Frueher hat man Waren getauscht. Der Tauschwert wurde durch den dazu benoetigten produktiven Aufwand bestimmt. Geld dient also als Tauschmittel, dem eine Leistung zugrunde liegen sollte. Dass der Wert des Geldes durch das Vertrauen bestimmt wird, ist somit falsch. Es sei denn man meint das Vertrauen in den Staat.

Antworten
tetsuo:

@ecki ... Wiedervereinigung Nasdaq und NM

 
23.11.00 12:40
Ein historischer Moment.
Hoffentlich bleiben sie beinander.

Danke, super schnelle Reaktion. Hätt ich ja auch selbst drauf
kommen können.

:) Tetsuo
Antworten
Sagittarius:

@idefix1

 
23.11.00 12:55
Ich finde es sehr interessant, daß Du schreibst, Deine Kollegen hätten  - mehr oder weniger - nichts verkauft. Meine Annahme war nämlich eigentlich eine andere:

Auch wenn sich in Deutschland seit jüngster Vergangenheit im Vergleich zu früher vielleicht eine Art Börsen- oder Aktienkultur entwickelt haben mag, so findet der Erstkontakt der meisten mit der Welt der Börse wohl doch über Fonds statt. Nicht jeder wird gleich in irgendwelche Werte abtauchen, deren Namen er zuvor noch nie gehört hat. Stattdessen wird man wohl eher - aufgeweckt durch den vergangenen Börsenboon - erstmals bei seiner Bank einer Depot eröffnen, wobei der Bankberater einem dann auch sogleich die eigenen Produkte ans Herz legt ("unsere Experten verwalten für Sie" usw.....)
Die selbe Person, die durch die begeisternden Nachrichten scheinbar unendlicher Geldvermehrung auf die Börse aufmerksam georden ist, wird nun auch nicht übersehen haben, daß es im Moment nicht ganz so toll aussieht. ERGO: Auch diese Person, die eben nur Fonds und keine "reinen" Aktien besitzt, steht vor der Frage, verkaufen oder nicht verkaufen. Da ich mir nicht vorstellen kann, daß sich alle für ein Aussitzen entschieden haben, werden die Fondsmanger indirekt gezwungen zu verkaufen bzw. bestimmte Werte zu liquidieren, da man dem Anteilskäufer schließlich den Restwert seiner ehem. Einlage irgendwie zurückzahlen muss.

Wie gesagt, soweit meine (graue) Theorie, lasse mich da aber aus der Praxis durchaus eines Besseren belehren - auch wenn ich es nicht wirklich verstehe....

Gruß S.
Antworten
Bronco:

@jottata & fosca:

 
23.11.00 12:57
Freut mich, daß jemand auch mal die Rolle des arbeitenden Menschen wieder in die Diskussion einbringt. Paßt nur auf, daß Ihr nicht gleich als linksradikal angesehen und vom Verfassungsschutz bespitzelt werdet ...
Was das Thema Vertrauen in Geld betrifft, ist, wie von mir schon angemerkt, zwischen dem "staatlichen" Geld (gewöhnlich ist mit dem Begriff "Geld" immer dieses gemeint) und dem "privaten" Geld zu unterscheiden. "Privates" Geld, definiert als leicht aktivierbares (in staatliches Geld oder konkrete Leistungen oder Güter tauschbares) und liquides Kapital (es finden sich jederzeit Abnehmer, die einen Tausch gegen staatliches Geld oder Güter oder Leistungen akzeptieren; i.d.R. existiert privates Geld in Form von Wertpapieren, die Rechte oder Eigentum verbriefen), lebt vom Vertrauen in die private Institution (hier Unternehmen), die dieses "Geld" (z.B. Aktie) herausgibt. Im Unterschied dazu lebt "staatliches" Geld vom Vertrauen sowohl in dessen Geld-, Finanz- und Wirtschaftspolitik, als auch vom Vertrauen in die Volkswirtschaft an sich, nämlich in der Weise, daß jemand, der bereit ist, für Geld eine Leistung (Arbeit) oder Güter zu liefern, darauf vertraut, für das Geld einen äquivalenten Gegenwert ertauschen zu können. Geldpolitik dealt daher nicht nur mit Geldscheinen und Münzen, sondern befaßt sich immer auch mit Liquidität in Form privater Wertpapiere und auch staatlicher Wertpapiere (da diese auch Geld-Charakter haben, kann ein Staat mit grenzenloser Verschuldungspolitik die Bemühungen seiner Zentralbank zunichte machen).  
Antworten
Nase:

Der Markt beruhigt sich langsam...

 
23.11.00 13:15
...quälend langsam, aber Schritt für Schritt.
Die Zahl der Käufer hat zwar nicht zugenommen, aber die Zahl der
Verkäufer hat sehr abgenommen. Es wird wieder unwahrscheinlich
vorsichtig gekauft. Das ist ein gutes Zeichen.

Und wenn...wenn endlich am Montag, spätestens Dienstag der
amerikanische Präsident feststeht, dann wird sich der Markt
wohl endgültig beruhigen. Alles, aber auch alles ist in den
grauenvoll verprügelten Werten beinhaltet, jede schlechte
Nachricht.
Wenn eine Aktie bad news bringt, wird sie natürlich herunter-
geprügelt. Aber danach wird wieder gekauft, denn es kann ja nur
besser werden. Und viele Bedenken waren bei einem Kurs, der noch
60 bis 70 % über dem heutigen Stand lagen, gerechtfertigt. Aber
nun sind es Kurse, in die wieder investiert werden, weil die
Zukunft besser aussehen wird.
Und das Beste ist : Der Markt ist voll mit Pessimisten...und sie
haben es tatsächlich geschafft, auch den letzten Optimisten um-
zustimmen. Wenn sogar Heiko Thieme nervös wird, muss das schon was
heissen. Na also..es geht doch.
Und Freunde, eines dürft Ihr nicht vergessen. Die meisten wissen
es gar nicht : Letztes Jahr hatten wir auch solche Monate. Die
waren zwar nicht so extrem und etwas kürzer. Aber es war auch eine
schlimme Zeit. Die Nasdaq testete damals die 3000 Punkte und der
Neue Markt die 3500.
Viele Neuemissionen verschoben ihren Börsengang, wie jetzt. Auch
damals wurde über die grosse Anzahl von Neuemissionen gejammert, wie
jetzt. Und man war froh, dass Unternehmen etwas später an die Börse
gehen wollten, wie jetzt. Und der Grund war ,,schlechter Marktumfeld",
wie jetzt.
Freunde, es gibt nichts schlimmeres als Geld zu verlieren...ich weiss.
Aber noch schlimmer ist es ungeduldig zu sein. Viele Aktien, die wir
im Depot haben, werden wohl nie die alten Kurse sehen. Deshalb sollte
man jetzt besser überlegen, was man kauft und wieso man kauft.
Dann hat man auch mehr Erfolg...und man sieht sein Geld wieder...

Gruss
Nase
Antworten
Kaiser Sosá:

Geduld muß sein, genauso wie Vertrauen ...

 
23.11.00 13:59
@fosca ... schön mal wieder was von Dir zu lesen. Sicherlich ist Geld auch geleistete Arbeit, ein Tauschmittel ist es allemal .... aber nur solange, wie ich genug Vertrauen in das Geld habe. Soll heißen: wenn ich weiß, daß ich für einen 10er zehn saure Zungen kaufen kann und der Verkäufer jener sauren Zungen weiß, daß er für die 10 Mark einen Playboy bekommt, dann haben beide Vertrauen in das Geld. Wenn der Verkäufer aber keine DMark akzeptiert, sondern nur Dollar ... kam zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Staaten schon vor, dann ist mein Geld nix wert, weil der Verkäufer der sauren Zungen kein Vertrauen darin hat.

Aber das Thema ist einfach zu komplex, als daß man es hier jetzt kurz austappen könnte. Ich wollte ja eigentlich auch nur das Rechenbeispiel von Garion widerlegen bzw. ins richtige Licht rücken, denn ich habe den Eindruck, daß es viele gibt (nicht nur hier am Board, aber auch hier) die da noch einigen falschen Vorstellungen aufsitzen, ohne hier jetzt jemanden beleidigen oder schlecht reden zu wollen.

@nase: auch ich sehe für die Zukunft positiv, will aber die momentane Situation an zwei Dingen festhalten.

1. die Stimmung: momentan absolut negativ, denn fast alle Reden von Panik, Verkaufen, nie wieder Aktien etc.. etc .. etc .. eigentlich ist die Stimmung schon fast so schlimm, daß sie wieder gut ist ...
Ich denke das ändert sich, sobald die Amis wieder nen Präsidenten haben, zumindestens in USA sollte das für Beruhigung sorgen. Sicherlich wird sich die Stimmung aber nicht sofort ins absolute Positiv umschlagen. Und solange sie schlecht ist, wie im Moment, wird es auch keine steigenden Kurse geben ... aber wie gesagt, daß ändert sich hoffentlich bald.

2. Das Geld/die Liquidität
Solange die FED dabei bleibt, etwaige Zinserhöhungen in Aussicht zu stellen, hat das negative Auswirkungen auf die Liquidität. Ich denke der momentane Rutsch ist auch auf die letzten Zinserhöhungen zurückzuführen, denn diese wirken sich oftmals erst nach 6 Monaten aus. Damit die Kurse also wieder richtig nach oben schiessen können, muß nicht nur die Stimmung besser werden, sondern die FED muß zumindestens wieder neutral gestimmt sein.

Dennoch sehe ich momentan Kurse, wo sich wenigstens kleine Einkäufe lohnen, wenn man sie nicht eh schon getätigt hat (auch ich hatte vor 2 Wochen schon Einkäufe getätigt, halte diese aber noch immer).

Grüße

der Kaiser
Antworten
Bronco:

@Nase: Wo Du all die Pessimisten ausmachst,

 
23.11.00 14:03
sehe ich noch nicht. Hier im Board werden z.B. immer noch fast ausschliesslich Einzelwerte des NM und der NASDQ diskutiert, und zwar regelmäßig nur in der Weise, daß irgendjemand meint, der Kaufkurs sei schon da, während andere zwar auch von Untertreibung reden, aber auf den Kaufkurs noch etwas warten. Richtige Bären, die sagen RAUS AUS DEM NM, hier ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen, sehe ich hier nur ganz wenige.
Antworten
0815a:

Nase: Ich hoffe Du hast recht.

 
23.11.00 14:28
Die letzen Wochen und Monate waren ja nicht gerade besonders erfreulich !
Antworten
Marabut:

Idefix1, aha, aha:

 
23.11.00 14:48
Deine Behauptung, dass deutsche Fonds fast nichts verkaufen, verschlägt mir so sehr die Sprache, dass mir dazu nichts mehr einfällt. Willst Du etwa allen Ernstes behaupten, dass der Kursrückgang seit März auf Lieschen Müller zurückzuführen ist?

So langsam wundert mich nichts mehr bei den sogenannten Profis, die in Wirklichkeit alles die größten Flaschen sind. Ihr müßt aufpassen und aufwachen, der Wind dreht sich. Analyst ist schon ein Schimpfwort und Fondsmanager wird in Kürze auch eines sein.

Dein überheblicher Ton gegenüber Möbel Benz zeigt mir, dass Du selbstredend nur wichtige Luftblasen am NM gekauft hast. Von denen wären 99 Prozent froh, wenn sie soviel Substanz wie Möbel-Benz hätten, diese Pommesbuden!

Und dazu hast Du tagein tagaus "analysiert"? Nur um Deinen Fonds mit Klitschen vollzustopfen? Kein Wunder schafft es kaum ein Fondsmanager, den Index zu schlagen. Möbel Benz ist übrigens nicht das einzige Delisting einer Substanzfirma, die von den ganzen arroganten Börsenfuzzis die Schnauze voll haben. Hochmut kommt aber vor dem Fall. Ich würde mich als Fondsmanager vorsichtshalber mal nach der Adresse des Arbeitsamts erkundigen!
Gruss Marabut!  
Antworten
Marabut:

und gleich das pasende Beispiel dazu:

 
23.11.00 15:24
Idefix, falls Du glaubst, ich übetreibe, was das Ansehen der Geldzunft betrifft lies dies aus einem anderen Board. Überschrift: Wer geht mit Anqalysten aufhängen

houseseeker
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 erstellt am 22.11.2000 um 20:49 Uhr                
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Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, was die Analysten zur Zeit für ein Spiel spielen? Kommen doch diese Vollidioten von Merrill Lynch, Morgan Stanley, etc... daher und zündeln bei dieser hochexplosiven Stimmung weiter. Nach dem Fall noch davon zu sprechen, dass der schwere Sturz der Internetwerte erst noch bevorsteht. Und vor einem halben Jahr war alles noch erste Sahne. Eine Adera z.B. heute bei 2€ wurde vor kurzem noch in einem Musterdepot bei Börse-Online geführt. Und dass ist wirklich eine konservative Zeitung.
Warum aber wird jetzt nicht der Markt beruhigt, sondern weiter gezündelt?
Weil sie auf Liquidität und noch mal auf Liquidität sitzen.
Im Börsenstreik

Houseseeker

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An welchem Baum hängen wir sie auf die Analysten?
Kostolany hat schon auf diese Zunft geschimpft wahrscheinlich waren sie damals schon das Fähnchen im Wind.
Grüße

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Die wollen uns Bären aufbinden. Hetzen wir die auf die Analysten.      
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Ich vermute, dass die Analysten schon schön fett geworden sind. Damit der Ast nicht abbricht, wählen wir eine deutsche Eiche.
Oder wir nehmen 2 Eichen und hängen auf der anderen Eiche das Management von Gigabell, Infomatec, Arbomedia, EM.TV, IHV (die sind leider alle geflüchtet), ADS, etc.. auf. Mensch, wir haben ja die Fondsmanager vergessen. Allein für den Nordasia-Fonds bräuchte man wohl einen ganzen Wald.
Hang down your head Tom Dooley

Houseseeker (der bei endlich steigenden Kursen auch Gnade walten ließe  )

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Diese Analystenschweine. Denen kannste nix glauben. Man sollte immer das Gegenteil machen von dem was sie sagen.
Ich bin dabei gehen wir lynchen.
Auf ins Gefecht.

Kampffulps

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 erstellt am 23.11.2000 um 12:32 Uhr                  
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Wigald Witzig www.ftor.de/forum/ubbfin1/Forum1/HTML/002412.html
befindet sich seit heute 10:22 mitteleuropäischer Zeit in meiner Gewalt. Er versprach, ein Jahressalär in angeschlagene Werte zu investieren, wenn ich ihn am Leben ließe. Ich versuche, noch mehr aus ihm raus zu holen.
Voodoo Kid
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houseseeker
Aktienfreak


Beiträge: 103
Registriert: Okt 2000
 erstellt am 23.11.2000 um 14:12 Uhr                
--------------------------------------------------So ernst hatte ich es doch gar nicht gemeint. Gerüchten zufolge soll es sich um MM handeln:

Houseseeker
Humor ist wenn es trotzdem kracht!

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estrangeiro
Experte


Beiträge: 411
Registriert: Aug 2000
 erstellt am 23.11.2000 um 14:28 Uhr                
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da gibt es nur eins,
einfach ignorieren oder steinigen oder einen Maulkorb anlegen.
Die sind schlimmer als Kampfhunde.
Ich hasse diese Schwei.., die im März noch zum Einstieg posaunt haben und jetzt wieder mal ihr Fähnchen im Wind hängen.
Setzte ein Kopfgeld auf jeden sogenannten Profi-nalysten aus.

gruss, estra.

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LION RICXXX
Experte


Beiträge: 359
Registriert: Sep 2000
 erstellt am 23.11.2000 um 14:37 Uhr                
--------------------------------------------------
genau so ist es, estra.
wer hat denn im märz fantastische kursziele herausgegeben!?

wir doch wohl nicht!

und jetzt heisst es: die kleinanleger sind selber schuld: zu euphorisch, zu gierig etc.

ich kann da nur sagen: ihr analysten seid wohl zu blöd!?

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gruß LION


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sifoldiz
Aktienfreak


Beiträge: 106
Registriert: Aug 2000
 erstellt am 23.11.2000 um 15:08 Uhr                
--------------------------------------------------
Als Daimler mit Chrysler zusammenging, und der Kurs bei 90 war, schrieen alle Analysten STRONG BUY. Heute schreien sie SELL. Man kann wirklich nur das Gegenteil tun, von dem, was diese Salatköpfe ablassen!
Als Infomatec von 60 auf 5 Euro abgestürzt war, schrieb die Gurkenbank Merck, Fink und Co VERKAUFEN. Das fiel diesen Grasdackeln weder bei 60 ein, noch bei 50, noch bei 40, noch bei 30, noch bei 20, noch bei 10! NEIN, bei 5 Euro!!

Habe die Ehre! Ihr habt recht! S.



Antworten
Idefix1:

Marabut

 
23.11.00 18:27
Du schlaumeier: Ich habe gesagt, daß unsere Fondsmanager nichts oder wenig verkauft haben - sonst nix - das dürfte ich geringfügig besser als Du wissen.

Und daß der Verkaufsdruck nicht von deutschen Fonds gekommen ist, hat sich spätestens heute bestätigt, da die amerikanischen hedge- und was-weiß-ich-fonds nicht am markt waren.

Danke für Deine Informationen / oder besser für Dein Bemühen, mehr war es leider nicht - ich habe sie gar nicht mehr gelesen - wer sich disqualifiziert wird ignoriert. Meistens hört man dann eh nix mehr von den Schlaubis (das hatten wir doch schon mal).

Die Informationen für Delisting sind auf ARIVA etwa so brauchbar wie ein U-Boot auf dem Mont Blanc. Viel Spaß noch mit Deinen delisteten Werten.
Antworten
Marabut:

Wo ist unser gescheiter idefix jetzt?

 
22.08.01 07:55
Wäre besser, du hättest am 23.11. alles verkauft, du schlauer analyst du!
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