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Studie: Das Netz ist da, der Windpark fehlt
17.05.2013, 06:42 Uhr | AFP, t-online.de
Nach jahrelangen Klagen über zu wenig Anschlüsse für Hochsee-Windparks dreht eine Studie den Spieß um: Bereits heute gebe es Kapazitäten von 6,2 Gigawatt, um in der Nordsee erzeugten Strom an Land zu transportieren. Bis 2023 seien dort aber nur Windparks mit einer Erzeugungskapazität von maximal 3,7 bis 5,9 Megawatt umsetzbar.
Zu diesem Schluss kommt das Beratungsunternehmens Offshore Management Ressources, den der Übertragungsnetzbetreiber Tennet mit der Studie beauftragt hat. Neben den bereits bestehenden Transportkapazitäten von 6,2 Gigawatt seien zwei weitere Systeme mit einer Kapazität von weiteren insgesamt 1,8 Gigawatt ausgeschrieben, hieß es in der Studie.
2,3 Gigawatt Leistung sind derzeit im Bau
Jedoch seien bislang insgesamt nur Stromerzeugungskapazitäten im Volumen von 2,9 Gigawatt gesichert und auch finanziert. Davon würden derzeit Anlagen zur Erzeugung von 2,3 Gigawatt gebaut. Offiziell sollen bis 2020 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 10 Gigawatt und bis 2030 von 25 Gigawatt installiert werden.