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Südafrikas mühsamer Weg zu mehr erneuerbarer Energie
27. März 2013, 08:00
Auszug:
Inzwischen sind zumindest Teile des Energieprogramms angelaufen. 47 Wind- und Solarprojekte sollen spätestens 2014 ans Netz gehen. Deutsches Fachwissen und deutsche Firmen spielen dabei eine wichtige Rolle. Unter anderem sind die Firmen Siemens und Nordex an Windanlagen beteiligt, das Unternehmen Juwi baut Solarparks.
Auch die Bundesregierung ist involviert: Im Februar unterzeichneten der Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Stefan Kapferer, und die südafrikanische Energieministerin Dipuo Peters eine Absichtserklärung zur Gründung einer deutsch-südafrikanischen Energiepartnerschaft. «Die Bedingungen für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz sind in Südafrika besonders günstig», betonte Kapferer.
Südafrika ist angesichts der Branchenprobleme weltweit ein hochwillkommener neuer Markt, sagt Nordex-Sprecher Ralf Peters. «Mit unserem Engagement in Südafrika können wir die Schwächen in etablierten Märkten wie Südeuropa und USA abfedern.» Der Etat für die beiden Windparks, die das Hamburger Unternehmen in Südafrika errichten soll, beträgt 230 Millionen Euro.