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Die Energiewende kommt an der Parteibasis an
Sonntag, den 06. November 2011 um 09:56 Uhr
Auszug:
Geld bleibt in der Region
Dass vor allem, die Wertschöpfung, also das Geld, das die Verbraucher bezahlen, in der Region bleibt, liegt
Erzeugern, Politikern und Delegierten gleichermaßen am Herzen. Wandert bisher viel Geld für fossile Energiequellen in Drittländer wie Ölstaaten oder aktuell zu anderen Stromproduzenten in Frankreich oder Tschechien, so eröffnet die Nutzung vor Ort durch Biogasanlagen, Windparks und Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, Unternehmen und Privathäusern die Gelegenheit Investitionen in der Region anzugehen, an denen Menschen hier Geld verdienen, Arbeitsplätze und Infrastruktur schaffen.
Thomas Weber musste einräumen, dass die E.ON zurzeit tatsächlich Strom aus Drittländern importiert, allerdings vor allem deshalb, weil es billiger ist ihn dort einzukaufen, als in Deutschland zu produzieren. Im Markt habe sich fast alles geändert, er sei durch hohe Fluktuation gekennzeichnet, erklärte das Vorstandsmitglied des größten Netzbetreibers in der Region. Deutschland sei im übrigen Europameister in der Versorgungssicherheit – das Licht brennt immer – und das soll auch so bleiben, wenn sich die Energiequellen ändern.