Das Kohlezeitalter neigt sich dem Ende zu. Doch mit der Ukraine-Krise könnten die EU-Regierungschefs wieder verstärkt auf die Energieversorgung wie im 20. Jahrhundert setzen. Dabei sind deutsche Braun- und polnische Steinkohle sicher keine Zukunftsgaranten.
Eine konsequente Fortsetzung der in Deutschland und anderen Mitgliedstaaten eingeleiteten Energiewende würde die Energieimportrechnung der EU bis 2050 um mehr als 500 Milliarden Euro jährlich entlasten. Sie würde auf mittlere und lange Sicht die Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken, die Beschäftigung erhöhen, die Energieversorgung dauerhaft sichern und die Welt insgesamt zu einem sichereren Ort machen. In diesem Sinne müssen Angela Merkel und die übrigen EU-Regierungschefs von Brüssel aus eindeutige Signale senden.
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