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Auszug:
Offshore-Windkraft könnte noch deutlich günstiger werden
Noch deutlich günstiger ist die Stromerzeugung durch Onshore-Windanlagen. Eine Kilowattstunde Strom kostet hier zwischen 0,05 und 0,11 Euro, je nach Windverhältnissen in der Region.
Offshore-Windkraft dagegen ist trotz höherer Stromerträge noch sehr teuer, die Kilowattstunde Strom kostet hier zwischen 0,12 und 0,19 Euro. Allerdings bestehen in der Offshore-Windkraft nach Einschätzungen der Forscher noch hohe Einsparmöglichkeiten, wohingegen diese bei der Onshore-Windkraft nahezu ausgeschöpft seien. Dennoch wird Onshore-Strom im Jahr 2020 mit Braunkohlestrom konkurrieren können.
Steigende Stromgestehungskosten für Strom aus Öl, Kohle und Gas
Die Kosten für konventionellen Strom hängen neben den Beschaffungskosten für die Energieträger auch von den Kraftwerkslaufzeiten, dem Ölpreis und CO2-Verschmutzungsrechten ab. Derzeit betragen die Stromgestehungskosten für Strom aus Braunkohle durchschnittlich 0,053 Euro/ kWh, Steinkohle bring es auf 0,08 Euro und Strom aus Gaskraftwerken auf 0,098 Euro/ kWh. Am teuersten ist der Strom aus ölbetriebenen Kraftwerken, dieser kostet zwischen 0,13 und 0,17 Euro/ kWh. Im Gegensatz zu den Erneuerbaren werden die fossilen Energieträger analog zum Weltmarktpreis teurer. Wind- und Solarenergie werden die konventionellen Energieträger also innerhalb der nächsten Jahre abhängen. Strom aus Biogas wird zwar vergleichsweise teuer bleiben, hat aber den Vorteil der guten Kontrollierbarkeit.