......Bisher werden Offshore-Windanlagen mit riesigen Fundamenten im Meeresboden verankert. Das ist aufwendig und teuer. Bei schwimmenden Windmühlen entfällt die Herkulesaufgabe der Installation.
Das kleine Windrad vor der Küste Fukushimas, so der Plan der japanischen Regierung, ist der Startschuss zu einem gewaltigen Windenergieprogramm im Land.
Schwimmende Generatoren sollen gewissermaßen vom Fließband kommen. Zunächst sind schwimmende Windparks mit einer Gesamtleitung von 1000 Megawatt angepeilt. Das ist ein Viertel der Leistung, die einst die sechs zerstörten Reaktorblöcke hatten. Die Generatoren liefert Hitachi. Jedes einzelne Windrad soll eine Leistung von sieben Megawatt haben.
Ein Konsortium unter Führung des Handelskonzerns Marubeni zieht das Projekt innerhalb von fünf Jahren durch, für das nach Angaben des Handelsministeriums vorerst umgerechnet rund 170 Millionen Euro zur Verfügung stehen. .....