Berichterstattung über USA-Vergeltung
Zensur und Fehlinfos befürchtet
Journalisten aus aller Welt befürchten in dem von der US-Regierung angekündigten "völlig neuen Art von Krieg" massive Informationssperren. Es sei ein sogenannter "geheimer Krieg".
Höchste Geheimhaltungsstufe
Grund sei ein Grad an Geheimhaltung, den es bisher bei keiner Militäroperation gegeben hätte.
Im Auftrag von US-Präsident selbst
US-Präsident George W. Bush selbst gab vor dem Kongress einen Hinweis auf die bevorstehende Info- Dürre. Manche Operationen würden auf dem Fernsehbildschirm sichtbar sein, sagte der Präsident. "Andere werden verdeckt und geheim bleiben - selbst dann, wenn sie erfolgreich sind."
Krieg hautnah mit erleben
Selbst im Vietnamkrieg konnten US-Journalisten die Truppen in den Dschungel begleiten - hautnaher ließ sich kaum über das Kampfgeschehen berichten.
Gezielte Falschmeldungen
Beim "Wüstensturm" war das ganz anders. Die Medienvertreter klagten im Golfkrieg über starke Beschränkungen, ja sogar Zensur und gezielte Irreführung der Presse durch Fehlinformationen.
Leitspruch gilt offenbar nicht für Presse
Jetzt haben die USA ihre "Operation dauerhafte Freiheit" begonnen, und im Journalistenheer grassiert die Sorge, dass sich diese Formel absolut nicht auf ihre Möglichkeiten der Berichterstattung bezieht.
Soldatenstützpunkte streng bewacht
Stützpunkte wie Fort Bragg oder Fort Campbell, aus denen im Fall eines Boden-Einsatzes in Afghanistan mit Sicherheit Soldaten entsendet würden, sind schwer zugänglich gemacht worden. Zum Schutz gegen Terrorangriffe, heißt es offiziell. Aber Journalisten vermuten, dass dahinter auch das Bestreben steckt, Vorbereitungen auf den Einsatz "unter dem Deckel zu halten".
Offenbar fadenscheinige Begründung
Die Regierung begründet die sich anbahnende "Strategie des Schweigens" damit, dass die Sicherheit der Soldaten und des amerikanischen Volkes nicht aufs Spiel gesetzt werden solle.
Wie der Feind, so die Presse
Das gelte umso mehr, als sich der "neue Krieg" gegen einen "verborgenen Feind richte, der in seinen Schlupflöchern "ausgeräuchert" werden müsse. Geheimdienstliche Erkenntnisse und Geheimhaltung von Operationen seien für einen Erfolg unabdingbar.
Jedem das Seine?
"Sie haben das Recht Fragen zu stellen", erklärte Pentagon-Chef Donald Rumsfeld an die Adresse der Journalisten gerichtet. "Wir haben das Recht nicht zu antworten."
dpa
Damit ist alles gesagt.
hjw
Zensur und Fehlinfos befürchtet
Journalisten aus aller Welt befürchten in dem von der US-Regierung angekündigten "völlig neuen Art von Krieg" massive Informationssperren. Es sei ein sogenannter "geheimer Krieg".
Höchste Geheimhaltungsstufe
Grund sei ein Grad an Geheimhaltung, den es bisher bei keiner Militäroperation gegeben hätte.
Im Auftrag von US-Präsident selbst
US-Präsident George W. Bush selbst gab vor dem Kongress einen Hinweis auf die bevorstehende Info- Dürre. Manche Operationen würden auf dem Fernsehbildschirm sichtbar sein, sagte der Präsident. "Andere werden verdeckt und geheim bleiben - selbst dann, wenn sie erfolgreich sind."
Krieg hautnah mit erleben
Selbst im Vietnamkrieg konnten US-Journalisten die Truppen in den Dschungel begleiten - hautnaher ließ sich kaum über das Kampfgeschehen berichten.
Gezielte Falschmeldungen
Beim "Wüstensturm" war das ganz anders. Die Medienvertreter klagten im Golfkrieg über starke Beschränkungen, ja sogar Zensur und gezielte Irreführung der Presse durch Fehlinformationen.
Leitspruch gilt offenbar nicht für Presse
Jetzt haben die USA ihre "Operation dauerhafte Freiheit" begonnen, und im Journalistenheer grassiert die Sorge, dass sich diese Formel absolut nicht auf ihre Möglichkeiten der Berichterstattung bezieht.
Soldatenstützpunkte streng bewacht
Stützpunkte wie Fort Bragg oder Fort Campbell, aus denen im Fall eines Boden-Einsatzes in Afghanistan mit Sicherheit Soldaten entsendet würden, sind schwer zugänglich gemacht worden. Zum Schutz gegen Terrorangriffe, heißt es offiziell. Aber Journalisten vermuten, dass dahinter auch das Bestreben steckt, Vorbereitungen auf den Einsatz "unter dem Deckel zu halten".
Offenbar fadenscheinige Begründung
Die Regierung begründet die sich anbahnende "Strategie des Schweigens" damit, dass die Sicherheit der Soldaten und des amerikanischen Volkes nicht aufs Spiel gesetzt werden solle.
Wie der Feind, so die Presse
Das gelte umso mehr, als sich der "neue Krieg" gegen einen "verborgenen Feind richte, der in seinen Schlupflöchern "ausgeräuchert" werden müsse. Geheimdienstliche Erkenntnisse und Geheimhaltung von Operationen seien für einen Erfolg unabdingbar.
Jedem das Seine?
"Sie haben das Recht Fragen zu stellen", erklärte Pentagon-Chef Donald Rumsfeld an die Adresse der Journalisten gerichtet. "Wir haben das Recht nicht zu antworten."
dpa
Damit ist alles gesagt.
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