Zensur und Fehlinfos befürchtet


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hjw2:

Zensur und Fehlinfos befürchtet

 
01.10.01 02:10
Berichterstattung über USA-Vergeltung
Zensur und Fehlinfos befürchtet

Journalisten aus aller Welt befürchten in dem von der US-Regierung angekündigten "völlig neuen Art von Krieg" massive Informationssperren. Es sei ein sogenannter "geheimer Krieg".
Höchste Geheimhaltungsstufe
Grund sei ein Grad an Geheimhaltung, den es bisher bei keiner Militäroperation gegeben hätte.

Im Auftrag von US-Präsident selbst

US-Präsident George W. Bush selbst gab vor dem Kongress einen Hinweis auf die bevorstehende Info- Dürre. Manche Operationen würden auf dem Fernsehbildschirm sichtbar sein, sagte der Präsident. "Andere werden verdeckt und geheim bleiben - selbst dann, wenn sie erfolgreich sind."

Krieg hautnah mit erleben

Selbst im Vietnamkrieg konnten US-Journalisten die Truppen in den Dschungel begleiten - hautnaher ließ sich kaum über das Kampfgeschehen berichten.

Gezielte Falschmeldungen

Beim "Wüstensturm" war das ganz anders. Die Medienvertreter klagten im Golfkrieg über starke Beschränkungen, ja sogar Zensur und gezielte Irreführung der Presse durch Fehlinformationen.

Leitspruch gilt offenbar nicht für Presse

Jetzt haben die USA ihre "Operation dauerhafte Freiheit" begonnen, und im Journalistenheer grassiert die Sorge, dass sich diese Formel absolut nicht auf ihre Möglichkeiten der Berichterstattung bezieht.

Soldatenstützpunkte streng bewacht

Stützpunkte wie Fort Bragg oder Fort Campbell, aus denen im Fall eines Boden-Einsatzes in Afghanistan mit Sicherheit Soldaten entsendet würden, sind schwer zugänglich gemacht worden. Zum Schutz gegen Terrorangriffe, heißt es offiziell. Aber Journalisten vermuten, dass dahinter auch das Bestreben steckt, Vorbereitungen auf den Einsatz "unter dem Deckel zu halten".

Offenbar fadenscheinige Begründung

Die Regierung begründet die sich anbahnende "Strategie des Schweigens" damit, dass die Sicherheit der Soldaten und des amerikanischen Volkes nicht aufs Spiel gesetzt werden solle.

Wie der Feind, so die Presse

Das gelte umso mehr, als sich der "neue Krieg" gegen einen "verborgenen Feind richte, der in seinen Schlupflöchern "ausgeräuchert" werden müsse. Geheimdienstliche Erkenntnisse und Geheimhaltung von Operationen seien für einen Erfolg unabdingbar.

Jedem das Seine?

"Sie haben das Recht Fragen zu stellen", erklärte Pentagon-Chef Donald Rumsfeld an die Adresse der Journalisten gerichtet. "Wir haben das Recht nicht zu antworten."


dpa

Damit ist alles gesagt.

hjw
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Reila:

Gotteskrieger geben Pressekonferenz:

 
01.10.01 04:10
Vor Vertretern der internationalen Presse und TV-Stationen aus 20 Ländern erklärte gestern der Wächterrrat seine Informationspolitik. Dazu wurde den versammelten Journalisten eine Liste bisher geheimer Ausbildungscamps und Einsatzanweisungen übergeben.

Der Wächterrat traf folgende unwiderrufliche Anweisungen:
- Alle Einsätze werden durch mindestens drei unabhängige westliche Fernsehteams begleitet. Gefilmt wird ab sofort vom Start bis zum Aufschlag.
- Das Ausbildungsmaterial für den Heiligen Krieg wird veröffentlicht, damit Studenten darüber ihre Diplomarbeiten schreiben können. Mitgliedsanträge können ab sofort auch in deutscher Sprache gestellt werden.
- Bin Laden persönlich wird mindestens einmal wöchentlich seine Strategie und Taktik dem NATO-Oberbefehlshaber persönlich vortragen.
- Eine Vermögensaufstellung der Taliban und Bin Ladens wird durch die KPMG geprüft und in der Tagespresse veröffentlicht.

Wie "konkret" dazu erfahren hat, steht die menschenverachtende Informationspolitik der US-Aggressoren und Zionisten im krassen Widerspruch zur offenen Haltung der Revolutionäre und selbst zu den Resolutionen der sogenannten Vereinten Nationen. Wie üblich bedienen sich die Imperialisten ungleicher und unfairer Mittel. Die antiimperialistischen Protestdemonstrationen vom 1. Mai werden deshalb vorgezogen. Zum ersten mal wird die Demonstration unserer FreundInnen als Zeichen der Sympathie mit dem gerechten Kampf des arabischen Volkes getrennt und verschleiert durchgeführt...

Hoch lebe der gerechte Kampf der unterdrückten Völker. Spenden bitte auf das bekannte Konto der Stadtsparkasse Hamburg, Kennwort: Freiheitskampf und Toleranz
--------
Anm. d. Red: Trotz vom Pentagon gesteuerter Zensur und Fehlinfos werden wir weiter unabhängig und objektiv berichten.  
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hjw2:

up o.T.

 
01.10.01 18:49
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DarkKnight:

Dann wirds Zeit, lybische Zeitungen zu lesen

 
01.10.01 18:55
oder italienische ... nicht vergessen: die Raketen Ghaddafis reichen bis nach Norditalien oder an die ganze Mittelmeerküste ... es war schon immer interessant, die dt. Presse mit dem Rest von Westeuropa zu vergleichen, hehe

Aber jetzt gehts erst mal zum Oktoberfest, a seidl ged no
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mehlmann:

gut Reila

 
01.10.01 19:00
hast Du das schon früher gemacht?
Sowas kann man doch gar nicht nachträglich erlernen.

Vor einiger längerer Zeit hat ja jeder der es wollte (oder auch nicht) dafür im Osten die Grundlagen mitbekommen.

gruß mehlmann
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Reila:

Früher? Was ist früher??? Gab's mich da schon...?

 
01.10.01 19:08
Denken war in der DDR nicht verboten? Heute übrigens auch nicht. Strengt nur an.

R.
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hjw2:

Versaut nur die Einschaltquoten..

 
01.10.01 19:43

Geruchsneutr...ale Räucherstäbchen
törnen gut an, völlig "breit" und willenlos werden die Taliban von den tapferen Seals und Gurkas eingesammelt.

Die Bilder geben über die Sender nichts her..
kein Heldentum, kein heroischer Kampf..
wer will das sehen..?

"Das gelte umso mehr, als sich der "neue Krieg" gegen einen "verborgenen Feind richte, der in seinen Schlupflöchern "ausgeräuchert" werden müsse. Geheimdienstliche Erkenntnisse und Geheimhaltung von Operationen seien für einen Erfolg unabdingbar."

damit ist alles gesagt
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Reila:

hjw, wir hatten doch heute schöne Bilder aus

 
01.10.01 20:33
dem Kaschmir und aus Israel. Naja, etwas wenig Nahaufnahmen waren dabei, zu wenig Wunden als Totale. Aber eben gut für die Meinungsbildung.
Wer hatte eigentlich bei den Serben dafür gesorgt, daß die Massengräber immer erst postmortale gefilmt wurden? Auch die Amis? Na, wer weiß, ob diese Massengräber auch echt waren? Wir waren ja nicht dabei. Und dann kommen die Amis und schießen das ganze Land kaputt... Aber das machen die ja immer, wenn irgendwo einer nicht so will wie die. Jetzt wollen die Afghanistan zerbomben! Und keiner solls sehen.

Schätze mal, die Hochhausflieger werden auch ziemlich sauer sein, daß künftig nicht immer erst ein Kamerateam die Szene ausleuchtet, bevor sie jemand in ihren Camps besucht. Ist ja auch gemein - auch uns Fernsehzuschauern gegenüber. Wie kann man sich sonst eine Meinung bilden. Wozu zahlt man schließlich seine Gebühren? Na, die Amis kennen wir ja. Demokratisch kann doch das alles nicht sein...? Wahrscheinlich haben die das alles nur inszeniert, wie die Mondlandung, die nicht stattgefunden hat. Oder waren wir vielleicht dabei? Ich sag nur Öl und Macht.

Damit ist alles gesagt. Bloß nicht denken --> wg. Anstrengung.

Gute Nacht Deutschland

R.
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unknown777:

blup

 
01.10.01 20:46
² reila: ich hoffe, es war ausschliesslich sarkasmus, der deine feder beflügelte ...
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Reila:

Sarkasmus und verlorener Glaube an den Verstand. o.T.

 
01.10.01 20:49
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DarkKnight:

Die Zeitschrift "Transatlantik", herausgegeben

 
01.10.01 21:09
von H. M. Enzenberger ist schließlich nicht umsonst pleite gegangen. Immerhin hatten die die Frechheit, einen Artikel abzudrucken über die "50.000 Toten bei der Revolution in Rumänien und der Absetzung von Ceaucescu, anno 91" ... das Ergebnis dieser Recherche war die bis heute langweilige Nachricht, daß es keine Toten gab

Der Artikel war von Dagobert Lindlau, einem der angesehensten Journalisten hier und hieß "Trendjournalismus"
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