Auch Asien will heute wieder nicht durchstarten und Angst beherrscht den Handel. Nikkei über 2 und Hang Seng 0,8 % im roten Bereich.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Nvidia Corp-Kurs | 5,01 | 10,11 | 14,67 | |
| Fallender Nvidia Corp-Kurs | 5,09 | 9,80 | 13,79 | |
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... wenn die Turbulenzen in China der Vergangenheit angehören und im Falle von Yahoo! und BABA würde ich dann noch eine Grenze am 21.09.2015 ziehen wollen, wenn dann sämtliche Lock-Up-Perioden und -Restriktionen ablaufen. Das Rückkaufprogramm durch Yahoo! hat meiner Meinung nach noch nicht eingesetzt. Gleiches gilt auch für das Rückkaufprogramm von Alibaba. Um so viele Aktien vom Markt zu nehmen, braucht es schon Zahlen, die in etwa 50% über dem aktuellen durchschnittlichen Marktvolumen liegen, also irgendwo bei 20 Mio. Stück pro Tag über einen längeren Zeitraum (von vielleich 1-2 Wochen). Das wäre ein gutes Indiz dafür, dass Yahoo! und BABA endlich "einschreiten" und etwas Kurspflege betreiben. Der Kurssprung gestern war eher getrieben durch das IRS-Gerücht. Schade, wenn Yahoo! sein Rückkaufprogramm erst dann starten würde, wenn die IRS für einen Kurssprung sorgen würde, andererseits ist das Programm eine gute Kursabsicherung für den Fall, dass die IRS negativ entscheidet.
So oder so hätte ich es an Stelle von Yahoo! niemals soweit kommen lassen, aber auf Basis des aktuellen Status Quo wird man wohl erst noch einmal ein paar Tage abwarten, wie China nach den Festtagen startet. In den nächsten 1-2 Wochen könnten einige Weichen für eine Jahresendrallye gestellt werden, aber Stand heute sind einfach noch zu viele Fragezeichen im Markt.
... Börsen in China eine Schuld an diesem Dilemma haben! Die Kursentwicklung in China hat bis vor wenigen Monaten rein niemanden wirklich interessiert und urplötzlich muss China für dieses weltweite Durcheinander auf den Finanzmärkten den Kopf hinhalten?
Nein, die Wirrköpfe, denen wir das Durcheinander zu verdanken haben, haben Ihre Büros in New York, Washington und wer weiß noch wo in den Vereinigten Staaten. Dort sind die Hedge Fonds und Shortseller beheimatet, die dafür verantwortlich sind. Von den Politikern als Helfershelfer dieser Kaste will ich gar nicht erst anfangen. Alles "von uns" hausgemacht und ordentlich verrührt, damit auch niemand mehr ein Anfang und Ende des aktuellen Chaos findet... ;-)
Yahoo: -4,71%
Alibaba: -8,79%
Yahoo Japan: -5,05% (währungsbereinigt in Dollar)
... aber heute ist erstmals seit Wochen Yahoo Core (alles außer den asiatischen Beteiligungen) auf einen postiven Wert gesprungen (+$0,09)! Trotzdem bleibt eine Unterbewertung dieses Unternehmensteils von $23,90 bzw. -99,64%. Wenn die IRS wenigstens etwas Positives zu vermelden hätte, könnten wir auch einen Schlag etwa $8 gut machen und wenn dann auch Alibaba endlich wieder in die Pötte kommt, dann sehe ich auch wieder Licht am Ende des Tunnels.
Wir müssen abwarten, wie China in die neue Woche startet und natürlich haben jetzt alle große Befürchtungen, dass nach den guten Arbeitslosenzahlen heute in den USA (5,1% statt der erwarteten 5,2%) die Fed an der Zinsschraube dreht, aber ich glaube nicht, dass 25 Basispunkte wirklich wehtun und auch nicht, dass die Zinsen im Anschluss wirklich signifikant weiter steigen werden. Der Murks rund um diese Zinserhöhung lähmt die US-Märkte nun schon seit einem Jahr. Da wird man doch irgendwann einmal zu einer Entscheidung kommen könnten!?
Du solltest die üblichen Bashing-Kommentare der deutschen Medien bezüglich China nicht für bare Münze nehmen und keinesfalls Deine Anlageentscheidung (allein) darauf aufbauen. Die Chinesen haben eine gut funktionierende Planwirtschaft unter Einbeziehung des privaten Sektors und haben in den vergangenen 35 Jahren so ziemlich alles richtig gemacht, was man richtig machen kann. Selbst wenn die 7% in diesem Jahr nicht erreicht werden sollten, dann werden es eben 6% oder 6,5%, aber davon ist bis heute nicht die Rede! Wenn den Chinesen die ausländische Nachfrage ausgeht, dann kompensieren sie das schnell und umgehend mit der inländischen: Da werden dann knall auf Fall 50 neue Züge bestellt oder der Ausbau von irgendwelchen Wasserstraßen oder Kraftwerken einfach 1-2 Jahre vorgezogen. Es ist mehr als genug Geld für diese Form der Wirtschaftspolitik vorhanden und man muss nicht erst (wie in weiten Teilen des Westens) monatelang nach neuen Finanzierungsquellen suchen. Als es den Chinesen dann mit ihrer an den Dollar gekoppelten Währung zu bunt wurde, haben sie auch hier die Fesseln gelöst, um für ihre Handelspartner im Ausland attraktiv zu bleiben. Das machen die einfach über Nacht und nicht wie im Falle der USA, die über ein Jahr lang die Märkte auf die Folter spannt, ob die Zinsen von "überhaupt nicht der Rede wert" auf "nicht der Rede wert" angehoben werden. Die Chinesen machen das schon wirklich richtig gut mit der Art und Weise, wie sie ihre Wirtschaft lenken, und mit den neuen internationalen Investitionsbanken, die größtenteils von ihnen finanziert werden, haben sie bald sogar die Möglichkeit, auch im Ausland Stellräder zu bedienen, die ihre Wirtschaft beeinflussen und ihre Ziele verfolgen helfen. Gleichzeitig werden die von den USA kontrollierten Investitonsbanken weltweit an Einfluss einbüßen und damit die aktuelle US-Wirtschaftspolitik in noch schwierigeres Fahrwasser führen.
Bezüglich der Inflationsproblematik muss man schauen, dass es nicht nur das billige Öl ist, dass die Inflation in den USA momentan am Boden hält, sondern eben auch der starke Dollar. Wenn die USA nun an der Zinsschraube drehen und der Dollar damit noch stärker wird, als er ohnehin schon ist, könnte dies (als Reaktion) direkt zu einer negativen Inflation führen. Nicht zu verwechseln ist das mit der Deflation, die auch eine sinkende Nachfrage impliziert. So weit würde ich (noch) nicht gehen. Die Amerikaner haben allein durch die Ankündigung, die Zinsen zu senken, ihre Ziele eigentlich schon erreicht. Vielleicht hätte man (rückwirkend betrachtet) doch schon bei Kursen von 1,30 oder 1,20 (zum Euro) die Zinsen um jeweis 25 Basispunkte anheben sollen!? Mit ihrer Währungsabwertung haben die Chinesen die Amerikaner nämlich in eine sehr unangenehme Zwickmühle gebracht, denn wenn jemand die Wirtschaft in den USA bei gleichzeitig strakem Dollar am Laufen halten kann, dann ist das die Binnennachfrage, und die wird in den USA bekanntlich gerne durch entsprechende Verschuldung der privaten und öffentlichen Haushalte gegenfinanziert. Teure Dollarnoten fallen aber nicht einfach vom Himmel und außerdem will sie sich eigentlich auch niemand für teure Zinsen leihen. Das ist ein unlösbares Dilemma, in dem die USA da gerade steckt, zumal der Chinese auch keine Lust mehr hat, seine Öl- und Gaslieferungen in Dollar (beim Russen) zu bezahlen und sein Wachstum nicht in Dollar, sondern in Yuan misst. Ich schätze, dass dieses Dilemma der wahre Grund für die aktuell zu beobachtende Ohnmacht der USA ist, weil einfach niemand eine Lösung für dieses Problem findet.
Das Einfachste wäre wohl ein Reset und ein Neuanfang, aber ohne einen weltweiten Krieg, in den auch China verwickelt sein muss, ist das schwer zu realisieren. Erst diese Woche hat China öffentlich bekanntgegeben, dass man keine Lust darauf hätte, die Weltpolizei zu spielen. Damit fehlt den USA der wichtigste Mitspieler für eine auf Konfrontation basierte Lösung. Der Russe hat auch keine Lust, mit den Amerikanern Krieg zu spielen. Die Ukrainer erledigen sich schon gegenseitig selbst, daher juckt den Russen das momentan auch nicht großartig, was da gerade abgeht. Mit der Situation hat er sich abgefunden und wartet ab, ob den Amerikanern selbst oder deren Vasallen im ukrainischen Parlament als zuerst die Lust vergeht. Der Geduldsfaden im Volk scheint indess allmählich zu reißen und die Unruhen in Kiew werden immer größer. Außer Spesen nichts gewesen, sollte man bis dato meinen...
Deshalb ja auch mein seit langem geäußerter Wunsch, dass die USA endlich ihre zerfahrene Situation, in die sich sich hineinmanövriert haben, akzeptieren und gemeinsam mit China und Russland nach Auswegen suchen, die auch ein friedvolles Zusammenleben in relativem Wohlstand (hüben wie drüben) ermöglicht. China und Russland haben sicherlich auch kein Interesse an einer USA, die wirtschaftlich am Boden liegt, aber solange dort noch solche machtbesessen Wirrköpfe die Fäden halten und glauben, dass ein Amerikaner das Schicksal von (inzwischen) 23 anderen Menschen auf diesem Globus bestimmen kann, werden wir in den kommenden 5 bis 10 Jahren wohl noch die eine oder andere Krise überstehen müssen, bis es auch der letzte verstanden hat, dass wir nur noch durch friedliche Kooperation den Wohlstand auf diesem Planeten erhalten und ausbauen können. Wir (das Volk) werden das erst erkennen, wenn die Nachrichtensendungen beginnen werden, weniger feindseelig und bösartig über China und Russland zu berichten. Bis dahin müssen wir aufpassen, nicht alles zu glauben, was wir da hören, sonder kritisch hinterfragen, ob das alles wirklich so zusammenpasst, was man uns da erzählt. Der Globus ist im Moment in großer Aufruhr und wir können nicht so tun, als ob daran nur der Russe oder der Chinese Schuld hat. Es sind unsere Börsen, die (auch) am Boden liegen und unsere Bahnhöfe, an denen sich die Flüchtlinge drängen. Vielleicht sollten wir mit dem Finger (zur Abwechslung) auch einmal auf uns zeigen und etwas unternehmen, damit sich die Dinge wieder zum Guten wenden, zum Beispiel die aktuelle Regierung abwählen!?
... Aktien des selben Unternehmens in Shanghai doppelt so teuer sind wie die in HongKong, aber das gilt nur für eine ganz kleine Zahl von Unternehmen, die ein doppeltes Listing haben. Zudem gibt es bei diesen A-Aktien meines Wissens auch gewisse Vorteile, was Handelbarkeit und Dividenden bzw. Dividendenbesteuerung angeht. Ohne belastbare Hinweise darauf, worüber wir hier überhaupt reden, möchte ich so eine Meldung daher nicht überbewerten und wiederum darauf verweisen, dass auch Medaillen immer 2 Seiten haben und man uns hier immer nur eine Seite zeigt. Weshalb sollten die Aktien in Shanghai überbewertet sein? Ich meine, vielleicht sind ja auch die Aktien in Hongkong unterbewertet? Für mich ist das alles nur "Bla Bla" zur Stimmungsmache und außerdem muss man sich nun wirklich fragen, was wir im Westen jetzt eigentlich wollen: Erst wollten wir, dass China seinen Kapitalmarkt öffnet, damit auch westliche Investoren direkt in China investieren können. Dann macht China das mit den A-Aktien möglich und jetzt regen wir uns darüber auf, dass diejenigen, die dann vor einem Jahr eingestiegen sind, statt 150% Gewinn nur noch mit 40% Gewinn dastehen...
...also hält sich mein Mitleid für die Betroffenen im Augenblich doch noch heftig im Rahmen! Klar ist, dass einige Chinesen sich womöglich die Finger verbrannt haben, als sie zu spät eingestiegen sind, aber es dürfte auch ein Blutbad für den einen oder anderen westlichen Anleger gewesen sein, der erst bei 4.000 eingestiegen und bei 5.200 auch noch nicht genug hatte und nun mit 25% Verlust dasteht. Ich glaube, dass dieses "Geheule und Jammern" die Chinesen insgesamt weit weniger stört als diejenigen, die hier bei uns ohne Wissen und Verstand auf "Rot" gesetzt haben! Was die Chinesen ein wenig unterschätzt haben dürften, ist die Erfahrung der ausländischen Finanzjongleure (Hedge Fonds und insbesondere Short Seller), die sofort die Gelegenheit ergriffen, in China zu "investieren", als diese sich angeboten hat. Ich denke, dass sie es aber ein Stückweit übertrieben haben und die chinesische Regierung nun quasi dazu zwingen, diese Möglichkeiten wieder einzudämmen, was langfrisitg betrachtet eher als negativ (für den westlichen Anleger) zu werten ist.
Ach ja, der Shanghai Compsite ist auf Jahressicht 38,34% im Plus. Was hat der Dow Jones (-3,75%) oder der S&P500 (-2,33%) dagegenzusetzten? Der DAX bringt es auf immerhin +2,99% und damit auch nur zu einem Bruchteil dessen, was in China an Performance noch übrig geblieben ist. Bevor wir also derart schäbig recherierte Beiträge wie diesen hier weiter Beachtung schenken, sollten wir auch alle Tatsachen auf den Tisch bringen und uns dann erst ein Urteil erlauben. Fakt ist, dass in China noch Luft nach unten sein könnte, aber wenn China in den letzten 3 Jahren ca. 25% Wachstum hatte und in diesem Jahr noch einmal 6% bis 7%, dann ist der Shanghai Composite ganz bestimmt nicht (mehr) zu teuer! ;-)
...mit dem von Dir benannten Fehler. Es steht sogar im 10-Q-Bericht (Quartalsbericht) vom 07.08.2015. Da heißt es auf Seite 18 (bzw. PDF-Seite 19): ... "The completion of the transaction is expected to occur in the fourth quarter of 2015." ...
Den Bericht kannst Du dem Posting von Tinky L vom 08.08.2015 entnehmen...
http://files.shareholder.com/downloads/YHOO/.../1193125-15-283145.pdf
http://www.bloomberg.com/quote/SHCOMP:IND
Es könnte aber gut sein, dass mit den heutigen Zahlen zu den Importen und Exporten die schlechten Nachrichten erst einmal aus dem Markt sind. Die Rallye am Ende des Tages zeigt aber auch, dass es hier wohl erneut Stützungskäufe gab. Die Zahlen waren auch wirklich miserabel, deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn man hier stützend eingegriffen haben sollte. Die Kuh ist noch nicht vom Eis...
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| Steigender Nvidia Corp-Kurs | 5,01 | 10,11 | 14,67 | |
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| 2 | 19 | nordasia.com jetzt kaufen, weil | luiza | Mark349 | 05.11.24 13:41 | |
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| 27 | der grosse crash wird kommen ihr nimmersatten!!! o.T. | effe11 | Elan | 08.08.21 14:40 | ||
| 7 | NORDASIA.COM!!!Welche Werte stecken in dem Fond? | Gordon Gekko | Gordon Gekko | 25.04.21 18:54 | ||
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