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http://www.nasdaq.com/symbol/aol/institutional-holdings
Das ist eine von langer Hand vorbereitete Übernahme von AOL. Kein Wunder, dass Starboard sich hiervon bei Kursen von um die $50 getrennt hat, aber AOL ist damit auch gut bewertet und viel Luft nach oben sehe ich da auch nicht, obwohl man wohl auch in den USA 95% braucht, um eine Aktie vom Markt zu nehmen. Am Ende wird es noch einen kleinen Aufschlag geben für die Aktionäre, die sich nur ungern von ihren AOL-Beteiligungen trennen möchten...
Bei Yahoo! sehe ich diese Form der Übernahme auch nicht, aber möglich ist es allemal, gerade wenn sich der Käufer mit einem Mehrheitsanteil zufriedengeben würde und bereits ordentlich Stücke eingesammelt hat. In jedem Fall ist es schon einmal gut zu beobachten, dass es nun auch im IT-Bereich zu einem größeren Deal kommt, nachdem zuletzt doch eher Chemie- und Pharmaunternehmen zusammengefunden haben...
... müsste (SEC Form 4). Die nachbörslichen Transaktionen sind Verschiebungen großer Pakete, die über den Tag hinweg in kleinen Chargen zusammengekauft wurden. Wie gesagt, ist das gerade bei Yahoo! nichts Besonderes, weil das schon seit Monaten so läuft. Irgendwie scheint auch das Aktienrückkaufprogramm hinter dem Ganzen zu stecken, weil sich die absolute Anzahl der von instituionellen Investoren gehaltenen Aktien seit dem 30.06.2014 nicht wirklich nennenswert geändert hat: Schon am 30.06.2014 waren 661 Mio. Aktien (von damals 995 Mio. Aktien) im Besitz institutioneller Investoren. Aktuell sind es 663 Mio. Aktien (von insgesamt 938 Mio. Aktien). Die 60 Mio. "verschwundenen" Aktien entsprechen in etwa dem Aktienrückkaufprogramm in dieser Zeit und dem Gesamtvolumen der kummulierten nachbörslichen (größeren) Blockttrades.
... den Transfer von AOL zu Verizon unterstützen. Wenn der faire Wert bei $44 je Aktie gesehen wird und Verizon über $50 je Aktie bietet, dann sollte man bereits sein, seine Stücke zu diesem Preis abzugeben. Das Angebot ist ja nun wirklich nicht so überragend, dass sich alle sofort darum reißen, ihre Aktien zu diesem Preis abgeben zu wollen. Ich denke, dass einige darauf spekulieren werden, über kurz oder lang noch eine Extra-Abfindung zu erhalten, bevor sie sich von ihren Paketen trennen. Wenn Verizon sich mit dem AOL-Managment und einigen größen Investoren auf einen Preis "geeinigt" haben, so bedeutet das ja nicht, dass Dritte ihre Aktien auch zu diesem Preis veräußern möchten oder werden. So gesehen kann eine solche Meldung von Goldman Sachs etwas Druck auf diese Gruppe von Investoren ausüben.
Ich persönlich würde mir hier etwas veräppelt vorkommen, wenn ich im Januar/Februar 2014 für über $50 AOL-Aktien gekauft hätte und diese nun für den gleichen Preis abstoßen soll, nur weil sich irgendwelche Parteien hinter meinem Rücken darauf geeinigt haben. Ich emfinde dieses Angebot als Unverschämtheit und würde auch jedem AOL-Anleger raten, seine Aktien für nicht unter $60 abzugeben. Das Unternehmen war auf einem guten Weg und es gibt weder eine gebotene Eile, noch eine unabdingbare Notwendigkeit, es gerade jetzt für diesen Preis zu verkaufen...
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