... dass ein Wert, der nach Börsenschluss seine Zahlen veröfftlicht, nicht einmal die Hälfte seines Durchschnittsvolumens erreicht. Die Wetten scheinen platziert und das heißt dann wohl "rien ne va plus".
Ich wage zu bezweifeln, dass heute Abend irgendwelche bahnbrechenden Neuigkeiten bekannt werden könnten. Marissa Mayer hat zwar tief gestapelt, aber die Ergebnisse werden dann wohl auch im Rahmen dieser Erwartungen liegen. Eine Überraschung wäre schön, aber umgekehrt frage ich mich natürlich auch, wie weit Yahoo! noch nach unten durchrutschen kann, weil das Kerngeschäft ja bereits mit negativen Vorzeichen bewertet wird. Diese Logik kann und werde ich nie verstehen, aber inzwischen habe ich mich (fast) schon damit abgefunden, dass so etwas möglich ist. Solange das niemand Entscheidendes (SEC) für ungewöhnlich hält, wird unser stetiges Schimpfen weiter verhallen. Mir fallen auch keine Begriffe ein, mit denen man diese Form irrationalen Handelns noch beschreiben könnte. Wenn alles nicht mehr hilft, dann wäre der Rücktritt des CEOs an diesem Punkt eigentlich eine der zerfahrenen Situation angemessene Maßnahme. So kann es doch beim besten Willen nicht weitergehen, ohne dass sich etwas ändert ...
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