$50 Mrd. leihen kann, damit ich Yahoo! mit einem Aufschlag von 20% kaufen kann? Der Begriff "überverkauft" muss wohl ganz neu definiert werden, aber etwas Gutes hat die Sache auch: Wenn sich jetzt noch jemand hinstellt und behauptet, dass Marissa Meyer ein guter CEO für Yahoo! (gewesen) ist, dem gehört sofort das Wort entzogen und die Zunge abgeschnitten, damit er nie wieder die Menschheit mit schwachsinnigen Phrasen vollmüllen kann. Hätte ich vor 2,5 Jahren den Laden übernommen und mit jedem frei verfügbaren Cent eigene Aktien zurückgekauft, nach und nach sämtliche Mitarbeiter entlassen und sämtliches Equipment liquidiert, keine einzige Firma mehr dazugekauft und mich einzig und allein nur auf meine Investments fokussiert, dann würde eine Yahoo!-Aktie heute vermutlich mehr als doppelt so viel wert sein wie jetzt! Selbst der Begriff "Totalversagerin" ist für sie (in der aktuellen Situation) noch ein Kompliment, denn für das von ihr vernichtete Vermögen hätte man an anderer Stelle sehr viele sinnvolle (menschendienliche) Projekte umsetzen können. Wenn man heute Abend mit dem Wissen um die Steuervermeidungsmöglichkeiten seine Beteiligungen an Alibaba und an Yahoo! Japan zum aktuellen Marktpreis veräußern würde, dann würde man sogar noch Geld erhalten, um Yahoo! behalten zu "dürfen". Eine absolut schreckliche und gänzlich inakteptable Situation, in die wir da hineigeraten sind, aber da die großen Investoren alle (noch?) die Klappe halten und offensichtlich kein Problem damit haben, muss man wohl annehmen, dass das alles seine Richtigkeit hat!
Ich schaue, staune und würde mir die Namen der großen Investoren von Yahoo! genau merken, denn bei denen sollte man zukünftig besser keinen einzigen Cent anlegen, denn sie kümmern sich offensichtlich nicht darum! Wenn ich nicht ziemlich genau wüsste, dass Marissa Mayer mich niemals persönlich empfangen würde, damit ich ihr ein paar Fakten an den Kopf werfen und eine paar Auswege aus dieser Situation aufzeigen könnte, würde ich als kleines Licht die Kosten und Mühen gerne auf mich nehmen, um für meine (und Eure) Interessen einzustehen. Für Investoren mit Milliarden von Dollars in diesem Wert scheint das jedoch ein zu großer Aufwand zu sein, einen ihrer Praktikanten zu Marissa zu schicken, um ihr den Kopf zu waschen. Es gibt seit heute Abend keine Entschuldigungen mehr für Marissa Mayer und es wäre die einzig logische Konsequenz, ihren Stuhl freiwillig zur Verfügung zu stellen - genauso wie auch Jürgen Klopp besser noch heute Nacht als morgen die Einsicht ereilt, dass er nicht mehr der richtige Mann ist, um den Karren aus dem Dreck zu fahren!