http://blogs.wsj.com/digits/2015/01/27/...ing-and-dismisses-aol-deal/
Aus dem Artikel wird deutlich, dass der Spin-Off schon im August letzten Jahres beschlossene Sache war und die aktuelle Taktik, die guten Nachrichten scheibchenweise auf die Öffentlichkeit loszulassen, wohl einzig und allein dazu dienen soll, Marissa Mayer auf der aktuellen Position zu halten.
Wer also im Dezember und im Januar mit seinen Optionen Geld verloren haben sollte, und das sind wohl nicht wenige, der darf sich bei der blonden Frau (hier im Bild) dafür bedanken. Da steckt also unfassbar viel Eigennutz hinter der Sache und deshalb auch die Hoffnung, dass diese von Starboard & Co. entsprechend enttarnt und mit harschen Konsequenzen verfolgt werden sollte.
Weiter unten im Artikel wird auch geschrieben, dass sie in diesem Interview auch eine spätere Übernahme des Kerngeschäfts nicht ausschließt, wenn es gut für Yahoo! ist.
Mein Fazit ist, dass mehr und mehr deutlich wird, dass "freme Mächte" die Zügel bei Yahoo! in der Hand haben und für sie ist es völlig egal, ja eigentlich sogar kontraproduktiv, wenn die heutigen Aktionäre einen Vorteil aus dem Geschäftsgebaren von Yahoo! ziehen. Sie wollen sich Zeit erkaufen, um zum einen Geld einzusammeln, das eine spätere Übernahme ermöglichen soll, und zum anderen den Preis von Yahoo! am Boden zu halten, so lange dies eben möglich ist. Das ist schon so offensichtlich, dass ich auch davon ausgehe, dass Starboard jetzt erst recht seine Ankündigung umsetzen und Marissa Mayer (aufgrund ihrer mangelhaften Performance im Kerngeschäft und der verhältnismäßig schlechten Entwicklung des Aktienkurses) vom Thron zu stürzen versuchen wird. Ich hoffe auch sehr, dass neben Starboard noch der eine oder andere Investor mehr den Mund aufreißen und sich öffentlich über diese Form der Geschäftsführung beklagt, zumal auch die Geschäftsaussichten für Q1/2015 als absolut jämmerlich zu bezeichnen sind. Da wachsen ja selbst die Hartz IV-Bezüge schneller, obwohl die armen Menschen, die darauf angewiesen sind, gar keine Lobby haben! Marissa MAyer bereichert sich somit nachweislich auf Kosten anderer und nicht, weil sie eine für ihr Entgelt adäquate Leistung erbringt. Nach diesem Interview gilt es mehr denn je, diese Frau an der Spitze von Yahoo! so schnell wie nur irgendwie möglich zu entfernen. Das gilt natürlich auch für alle, die ihr zuletzt auch die Stange hielten. Yahoo! sollte in allererster Linie die monetären Interessen seiner Aktionäre und nicht die möglicher Aufkäufer verfolgen. Der Laden braucht endlich einen neuen Chef!