diese Technologie, wie schon einmal erwähnt für enorm zukunftsträchtig und Dein Posting (thx :-)) bestätigt eigentlich meine Gedanken.
Wenn es soweit kommen sollte (wovon man wohl ausgehen kann), dann steht uns ein wahrer Quantensprung in Sachen Speichertechnologie bevor.
Ich werde mich auf alle Fälle tiefgreifender mit dieser Geschichte befassen.
Wenn Du hin und wieder Lust hast am Brainstorming teil zu nehmen, würd ich mich freuen. Da sind mittelfristig bestimmt "ein paar" Euritos zu holen ;-)
Hier hab ich übrigens noch was gefunden (schon ein bisserl älter):
Heise News, 07.02.2001
In Motorolas Entwicklungsabteilung laufen bereits MRAMs (Magnetoresistive Random Access Memory) von 256 Kbit Größe. Diesen Meilenstein gaben die Motorola Labs auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) in San Francisco bekannt.
Erste Muster fertiger Chips werden aber frühestens für 2003 erwartet, die Massenproduktion soll im Jahr darauf beginnen. Bei dem von Motorola jetzt präsentierten Design handelt es sich um einen 256-KBit-Baustein, wobei eine einzelne Speicherzelle aus einem Transistor (1T) und einer Magnetic Tunnel Junction (MTJ) besteht. Der Schreib/Lesezyklus liegt unter 50 ns, organisiert ist der Chip in 16 Bänken zu je 16 KBit. Bei einer Spannung von 3 Volt verbraucht der 256-KB-MRAM-Chip nur 24 Milliwatt.
MRAM hat nach Auffassung von Experten und Marktbeobachtern das Potenzial, die Speicherlandschaft von heute zu revolutionieren, da es sich zwar wie RAM verhält, aber nicht flüchtig ist, also bei Abschalten der Stromversorgung die Daten beibehält. Somit kann MRAM gleichzeitig als Arbeits- und Massenspeicher auf dem gleichen Modul eingesetzt werden, was wiederum einfachere Architekturen, geringere Abmessungen und letztlich die Produktion preiswerterer Geräte ermöglicht.
Außer für Desktop-Computer eignet sich MRAM vor allem für mobile Geräte wie Handys und PDAs und kann dort Speichermedien wie DRAM, Festplatten und Flash-Memory ersetzen. Da MRAM die Unterscheidung zwischen Massen- und Arbeitsspeicher überflüssig macht, würden die lästigen langen Ladezeiten beim Booten eines Computers oder Einschalten eines Mobiltelefons wegfallen. Da die DRAM-typischen Schreibzyklen drastisch reduziert werden, verlängert sich zudem laut Motorola die Lebensdauer von Akkus erheblich.
Neben Motorola forscht vor allem IBM in Zusammenarbeit mit Infineon an der MRAM(MagRAM)-Technology. Demgegenüber setzen japanische und koreanische Firmen mehr auf ferroelektrische Speicher (FRAM und FeRAM), mit denen sie etwa drei Jahre Entwicklungsvorsprung haben. Toshiba präsentiert auf der ISSCC bereits FeRAM-Bausteine mit 8 MBit. Hauptnachteil der FeRAMs gegenüber MRAMs ist jedoch die beschränkte Anzahl der Lese/Scheibzyklen.
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Und noch was zu Lambda und Jenoptik (allerdings auch schon ein halbes Jahr alt):
Lambda, Jenoptik launch joint venture for EUV beam sources in lithography
GÖTTINGEN, Germany -- Lambda Physik AG and Jenoptik Laser Optik Systeme GmbH today in Germany announced a joint venture to develop, produce, and market new radiation sources for extreme ultraviolet (EUV) lithography.
The new venture, called Xtreme technologies GmbH, aims to produce prototypes of EUV beam sources by next year, said the two German partners.
EUV radiation sources are among the critical systems and infrastructure technologies needed to launch next-generation lithography once optical exposure tools reach their limits in shrinking transistor feature sizes. The formation of Extreme is in response to growing industry support for EUV technology as the leading candidate to follow 157-nm tools, said Manfred Rahe, chief technology officer of Lambda Physik in Göttingen.
"The semiconductor industry favors EUV as the successor technology," he said. "Our goal is to offer customers a complete range of light source products with shorter wavelengths for the production of more efficient microchips."
The Xtreme joint venture is equally owned by Lambda Physik and Jenoptik in Jena. The venture will maintain sites in Göttingen and Jena to develop electrically excited discharge plasmas and laser-produced plasma sources.
Lambda Physik said it will contribute expertise in gas discharge and pulsed circuit technologies as well as excimer and solid-state laser technologies. Jenoptik Laser Optik will contribute its know-how in solid-state laser development and in optics.
"In addition to the target market of lithography, we also see good chances of using the developed EUV sources in other areas of application," said Uwe Stamm, co-manager of the new venture who was the head of Lambda Physik's Science and Medicine Division
The first stage of development will run until 2004 and set the foundation for follow-on generations of EUV production sources. The first prototypes of EUV beam sources are expected to become operational at application sites in 2002, said the two partners.
Und obendrein quasselt der kleine Mann in meinem Ohr schon wieder die ganze Zeit was von Infineon, Infineon, Infineon... *g*