US-Ausblick: Berichtssaison nimmt positiven Verlauf
Die inzwischen voll angelaufene Berichtssaison für das erste Quartal 2002, deren Auftakt in der letzten Woche durch die Gewinnwarnung von IBM und durch neue Unsicherheiten hinsichtlich der Ertragsqualität bei General Electric zunächst misslungen war, scheint nun doch noch einen positiven Verlauf zu nehmen. Darauf deuten zumindest die Quartalsergebnisse von Unternehmen wie Texas Instruments, Bank of America, J.P. Morgan Chase, Intel oder General Motors hin, die entweder deutlich über den Erwartungen des Marktes lagen oder zumindest von überraschend positiven Kommentaren bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung begleitet wurden. Dem standen aber auch Enttäuschungen entgegen, wie zum Beispiel bei Boeing oder Pfizer, die beide die Erwartungen des Marktes deutlich verfehlten.
++ Gewinnwende noch im laufenden Quartal ++
Bis zum Ende dieser Woche werden 223 oder rund 45 Prozent der Unternehmen aus dem S&P-500-Universum ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Jahres vorgelegt haben. Der Trend stimmt bislang sehr zuversichtlich. Nachdem schon im Vorfeld der Berichtssaison die Zahl der Gewinnwarnungen im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen rückläufig gewesen war, übertraf der überwiegende Teil der bisher vorgelegten Quartalsergebnisse die Prognosen.
++ Greenspan sieht Konjunkturerholung, kaum Preisgefahr ++
Weil dadurch die Erwartung gestützt wird, dass nach fünf aufeinander folgenden Quartalen stark rückläufiger US-Unternehmenserträge die Gewinnwende in dem laufenden Vierteljahr endgültig erreicht sein wird, erhielten die US-Aktienmärkte einen kräftigen Schub, der auch an den anderen Weltbörsen für positive Vorgaben sorgte.
In den Hintergrund geriet dadurch sogar die Rede von Notenbank-Chef Alan Greenspan, der erwartungsgemäß nur ein verhalten optimistisches Bild von der US-Konjunktur zeichnete und es somit vermied, neue Inflations- und Zinsängste zu wecken. Angesichts der jüngsten Preisdaten aus den Vereinigten Staaten besteht auch kein Anlass zur Besorgnis; die amerikanische Notenbank könnte die Leitzinsen auf Grund der moderaten Inflationsentwicklung sogar noch sehr viel länger auf dem derzeitigen Niedrigniveau halten, als es an den Finanzmärkten zurzeit erwartet wird.
++ S&P500 sollte erneut den Widerstand bei 1.160 testen ++
Der S&P-500-Index, der zurzeit noch immer in der gegen Ende des letzten Jahres aufgebauten Handelsspanne notiert, könnte bei einer anhaltend positiven Nachrichtenlage während der fortlaufenden Berichtssaison die Widerstandsmarke bei 1.160 Punkten schon bald ein weiteres Mal testen.
++ Freundliche Wochentendenz, Nahost-Risiken weiter akut ++
Die Experten erwarten auf Sicht der kommenden Woche eine schwankungsintensive Kursentwicklung, aber eine grundsätzlich freundliche Tendenz an den US-Aktienmärkten. Störeinflüsse durch die nicht berechenbare politische und militärische Entwicklung im Nahen Osten und daraus möglicherweise resultierende Schwankungen an den Rohölmärkten seien aber auch weiterhin nicht auszuschließen.
Quelle: instock.de
Die inzwischen voll angelaufene Berichtssaison für das erste Quartal 2002, deren Auftakt in der letzten Woche durch die Gewinnwarnung von IBM und durch neue Unsicherheiten hinsichtlich der Ertragsqualität bei General Electric zunächst misslungen war, scheint nun doch noch einen positiven Verlauf zu nehmen. Darauf deuten zumindest die Quartalsergebnisse von Unternehmen wie Texas Instruments, Bank of America, J.P. Morgan Chase, Intel oder General Motors hin, die entweder deutlich über den Erwartungen des Marktes lagen oder zumindest von überraschend positiven Kommentaren bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung begleitet wurden. Dem standen aber auch Enttäuschungen entgegen, wie zum Beispiel bei Boeing oder Pfizer, die beide die Erwartungen des Marktes deutlich verfehlten.
++ Gewinnwende noch im laufenden Quartal ++
Bis zum Ende dieser Woche werden 223 oder rund 45 Prozent der Unternehmen aus dem S&P-500-Universum ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Jahres vorgelegt haben. Der Trend stimmt bislang sehr zuversichtlich. Nachdem schon im Vorfeld der Berichtssaison die Zahl der Gewinnwarnungen im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen rückläufig gewesen war, übertraf der überwiegende Teil der bisher vorgelegten Quartalsergebnisse die Prognosen.
++ Greenspan sieht Konjunkturerholung, kaum Preisgefahr ++
Weil dadurch die Erwartung gestützt wird, dass nach fünf aufeinander folgenden Quartalen stark rückläufiger US-Unternehmenserträge die Gewinnwende in dem laufenden Vierteljahr endgültig erreicht sein wird, erhielten die US-Aktienmärkte einen kräftigen Schub, der auch an den anderen Weltbörsen für positive Vorgaben sorgte.
In den Hintergrund geriet dadurch sogar die Rede von Notenbank-Chef Alan Greenspan, der erwartungsgemäß nur ein verhalten optimistisches Bild von der US-Konjunktur zeichnete und es somit vermied, neue Inflations- und Zinsängste zu wecken. Angesichts der jüngsten Preisdaten aus den Vereinigten Staaten besteht auch kein Anlass zur Besorgnis; die amerikanische Notenbank könnte die Leitzinsen auf Grund der moderaten Inflationsentwicklung sogar noch sehr viel länger auf dem derzeitigen Niedrigniveau halten, als es an den Finanzmärkten zurzeit erwartet wird.
++ S&P500 sollte erneut den Widerstand bei 1.160 testen ++
Der S&P-500-Index, der zurzeit noch immer in der gegen Ende des letzten Jahres aufgebauten Handelsspanne notiert, könnte bei einer anhaltend positiven Nachrichtenlage während der fortlaufenden Berichtssaison die Widerstandsmarke bei 1.160 Punkten schon bald ein weiteres Mal testen.
++ Freundliche Wochentendenz, Nahost-Risiken weiter akut ++
Die Experten erwarten auf Sicht der kommenden Woche eine schwankungsintensive Kursentwicklung, aber eine grundsätzlich freundliche Tendenz an den US-Aktienmärkten. Störeinflüsse durch die nicht berechenbare politische und militärische Entwicklung im Nahen Osten und daraus möglicherweise resultierende Schwankungen an den Rohölmärkten seien aber auch weiterhin nicht auszuschließen.
Quelle: instock.de