Wo ist mein Eurobeitrag hin???


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patznjeschniki:

Wo ist mein Eurobeitrag hin???

 
19.12.00 18:40
Da mein vorheriger Beitrag irgendwie verschollen ist, hier also nochmal die Info aus meinem Börsenbrief, für die, die sowas nicht haben, oder den Brief nicht haben!

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 EURO / langlaufender CALL auf den EURO aussichtsreich
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HISTORIE

 Der Euro - spiegelbildlicher Indikator des auslaendischen Anle-
 gervertrauens in Euroland - erholt sich sukzessive. Einst weit
 ueber 1,2 notierend und umjubelt startete der Euro zunaechst in
 eine ungewisse Zukunft. Die damals erdrueckend starke US-Wirt-
 schaft sowie politisch fuer auslaendische Investoren kaum ueber-
 schaubaren Risiken (bspw. die radikalen Ansichten Lafontaines)
 vor allem in Deutschland zogen eine grossangelegte Rueckkehr
 auslaendischer Investoren aus dem Euroraum nach sich, was neben
 dem Euro auch die Aktienmaerkte belastete.

 Hinzu kam die sich langsam manifestierende Erkenntnis, dass der
 Euro nicht nur die vormals stabile Deutsche Mark repraesentiert,
 sondern auch die Lire, den Escudo oder die Pesete etc. Zusaetz-
 lich die Ost-Erweiterung der EU vor Augen, schlugen sich weitere
 Bedenken in einem kontinuierlich abbroeckelnden Euro nieder. Da-
 von abgesehen trat die EZB kein leichtes Amt an und sah sich
 abrupt mit einer voellig neuen Situation konfrontiert, so dass
 sich anfaenglich eine etwas zweifelhafte Art der Marktkommunika-
 tion ergab, die die Unsicherheit der Investoren noch vergroes-
 serte. Auch Politiker waren hieran nicht ganz unschuldig.

 So kommentierte Bundeskanzler Schroeder die Entscheidung Duisen-
 bergs, den Aussenwert des Euros durch Interventionen zu stuet-
 zen, zunaechst mit der Aussage, dass man sich doch keine Sorgen
 machen solle, da der niedrige Euro die Exportwirtschaft stark
 beguenstige. Er dokumentierte hiermit einen unglaublich kurzen
 Zeithorizont seiner wirtschaftlichen Sichtweise, was auch noch
 die letzten in Euro investierten Anleger zum Verkauf veranlass-
 te. Somit misslangen die Interventionen zunaechst und der Euro
 sank weiter auf knapp 0,82.

 Das Zinsinstrumentarium war weitgehend ausgeschoepft, da weitere
 Zinserhoehungen den Euro auf kurze Sicht unterstuetzt, auf lange
 Sicht die dadurch zu erwartende Konjunkturbelastung dem Euro je-
 doch mehr geschadet haetten. So schrieben wir bereits 6 Wochen
 vor der ersten Waehrungsintervention der EZB an dieser Stelle,
 dass die einzig dauerhafte Moeglichkeit, den Euro zu stuetzen,
 mehrere aufeinanderfolgende Interventionen waeren. Dies geschah
 dann auch unter anderem mit Unterstuetzung der Japanischen und
 US-Notenbanken.

 Die EZB schlug hiermit zwei Fliegen mit einer Klappe: So konnte
 man zusaetzlich die nach dem Zusammenschluss ineffektiv hohen
 Fremdwaehrungsreserven etwas reduzieren. Um die Dimension zu
 verdeutlichen, koennte die EZB rund 400 weitere Interventionen
 von der Groesse der ersten durchfuehren, bis sich die Devisenre-
 serven langsam dem Ende neigen. Anfangs halfen die Interventio-
 nen dem Euro jeweils nur kurzfristig, der Abwaertstrend wurde
 ein oder zwei Tage spaeter stets wieder aufgenommen.

BODENBILDUNG

 Viel wichtiger als das realwirtschaftliche Prinzip von Angebot
 und Nachfrage war jedoch das Signal der EZB, nunmehr nicht mehr
 untaetig dem Euroverfall zuzusehen. Dies bedingte viele Short-
 eindeckungen, der Boden war gefunden. Von seinem Tief bei knapp
 0,82 konnte sich der Euro deutlich erholen und notiert derzeit
 kurz unter der 0,90-Marke.

AUSSICHTEN

 Die Stabilisierung der politischen Lage in Deutschland, das
 weitgehend robuste Wirtschaftswachstum und das langsam aber
 kontinuierlich voranschreitende EU-Bewusstsein mit den daraus
 erwachsenden Vorteilen halfen dem Euro, einen Boden auszubilden.
 Darueber hinaus wird 2001e seit langer Zeit wieder das erste
 Jahr sein, in dem die Wirtschaft in Euroland deutlich staerker
 zulegt als die US-Konjunktur.

 So manifestieren sich in den USA zunehmend Befuerchtungen vor
 einer schweren Rezession, denn die juengsten Konjunkturdaten
 belegen deutlich, dass sich das US-Wirtschaftswachstum wesent-
 lich schneller als erwartet abkuehlt. Deutlich laesst sich dies
 ebenfalls an den Unternehmensgewinnen ablesen, wobei die US-
 Maerkte zunehmend unter der Last einer Reihe von Gewinnwarnungen
 leiden.

 Rezessionsbedenken und eine deutlich ruecklaeufige Konjunktur in
 den USA stehen einem robusten Wirtschaftswachstum in Euroland
 gegenueber, wobei sich zudem die ersten Auswirkungen der drin-
 gend benoetigten Steuerreform bereits in 01/02e positiv bemerk-
 bar machen werden. Als Ausweichsmoeglichkeit fuer strategische
 Investoren kommt der Yen ebenfalls nicht infrage, die Aufarbei-
 tung der Krise wird in Japan noch einige Jahre in Anspruch neh-
 men. Die juengsten Schwierigkeiten im Finanzsektor dokumentieren
 deutlich, dass die Probleme noch tiefer sitzen als bisher ange-
 nommen, waehrend sich die transparente Umsetzung der Reformen
 hinzieht.

 So offenbart die Inter-Market-Analyse unter Beruecksichtigung
 des Chancen-/Risiken-Verhaeltnisses deutlich, dass der Euro der-
 zeit die aussichtsreichste der drei weltweit massgeblichen Waeh-
 rungen ist. Die Paritaet halten wir bis Herbst 2001 durchaus er-
 reichbar. Vor diesem Hintergrund halten wir einen langlaufenden
 Call auf den Euro fuer aussichtsreich.

 Falls die Paritaet wie von uns erwartet zum Herbst 2001 erreicht
 werden sollte, besaesse bspw. der Call Euro/USD mit der WKN
 767249 (Faelligkeit 18.03.2002) in etwa Verdopplungspotential.
 Der Handel mit Optionsscheinen ist jedoch aufgrund der erhebli-
 chen Risiken (Totalverlust) lediglich versierten, erfahrenen An-
 legern zu empfehlen. Informieren Sie sich zuvor entsprechend
 ueber die speziellen Risiken (Termingeschaeftsfaehigkeit).
Antworten
proxicomi:

ich habe auch einen börsenbrief,

 
19.12.00 18:56
der behauptet aber was anderes.
Wo ist mein Eurobeitrag hin??? 233161www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/...all&Zs=730&Ct=l&La=DE&" style="max-width:560px" >

"der sieg von george bush sei ein typisches "pro-dollar-event", zum anderen
konnte auch die rede eines hände ringenden jaques chirac vor dem europa-parlament nicht kaschieren, dass das projekt europa in nizza kein stück weiter vorangekommen ist. so haben die notierungen bis heute letztlich nur einen pullback an die zuvor überwundene mittelfristige abwärtslinie vollzogen."
der brettharte widerstand liege bei 0,89c.

diese leute raten zwar auch in einen call zu investieren, aber an eine ver-
dopplung glaube ich nicht.

gruß
proxi
 
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