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"Die US haben die hoechsten Anforderungen im Bezug auf Geldwaesche folglich waere ein Abschluss der Transaktion ein stark positives Signal fuer die Aktie."
Hier eine Aussage von Markus Braun
"Okay, to come to your first question to give you an update and transparency, we are through all regulatory hurdles with the Citi prepaid deal. I think we can say that there are remaining closing conditions between us and Citi that have to be sorted out in the next weeks. It's a complex deal and there are some remaining closing conditions. But we are very optimistic that, either by the end of this year or beginning of next year, the transaction will be closed. In the 2017 guidance, again, the business is now included with this around about EUR13 million of EBITDA contribution. So in the EUR391 million it is included with EUR13 million of contribution on a conservative level. So we definitely are calculating with a fully consolidated business in 2017."
und Burkhard Ley:
Exactly. If I may add just one sentence, so this includes a full consolidation per January 1, which, probably in real life, is not completely correct because either we have a closing in December or probably in January. So it could be a few days in the old year or a few days in the New Year missing, but the EUR13 million Markus mentioned are correct and included in 2017.
Quelle:
Q3 2016 Wirecard AG Earnings Call
Nov 16, 2016 (Thomson StreetEvents) -- Edited Transcript of Wirecard AG earnings conference call or presentation Wednesday, November 16, 2016 at 12:00:00pm GMT
Also ist das laut Braun und Ley regulatorisch schon durch.
42,81 wäre nach meiner groben Zeichnung die Obergrenze des Abwärtstrendes auf Wochencharts gewesen, die 43,11 waren gestern schon nicht mehr gültig, das war ein Quatsch. Das war der Obergrenzengrenzwert vom ... Mittwoch oder so.
Leider muss ich noch einen proxy-Beitrag hier schreiben zu dem Citi/Regulierungs/Geldwäsche-Dingens, weil da im Hauptthread doch ... ähm... etwas unzutreffende bzw. nicht logische Dinge stehen... Von Byblos zB:
allles schön und gut, das sehe ichz auch so. Doch was kann Wirecard dafür, wenn irgenndwelche dubiosen kriminellen Subjekte, es nutzen, um illegal erworbende Geld zB zu transferieren oder damit etwas zu bezahlen. (Geldwäsche) Wirecard kann ja schlecht die Herrkunft des Geldes eines jeden Zahlungsvorganngs prüfen. Wenn da jemand etwas inzinieren will, läßt sich so ein Verstoß bestimmt auch künstlich erzeugen um es dann auffliegen zu lassen. Aber daran glaube ich nicht. Irgenndwo sind Grenzen. Ich glaube, Geldwäsche passiert jeden Tag irgendwo und das nicht nur vielleicht bei Zahlungsdienstleistern, nein auch bei ganz normalen Banken von nebenan.
Da möchte ich ihm beispielsweise raten, mal über den Tellerrand zu blicken und eine Meldung von gestern zur Kenntnis zu nehmen zu "Western Union":
You probably know that Western Union runs money transfer services in the US and worldwide. What you might not know is that, according to the FTC, Western Union has known for years that scammers were using its system to commit significant fraud. Even when faced with clear evidence that many of its agents were committing fraud, Western Union kept taking people’s money. Probably billions in fraud-related transfers, sent since January 2004. But today, in a global settlement with the FTC and the US Department of Justice, Western Union agreed to return $586 million to people and create a real and strong anti-fraud program.
Und es ist noch nicht lange her, da wurde ein Zahlungsdienstleister von der US-Justiz zur "kriminellen Organisation" erklärt (PacNet). Die FBME kämpft derzeit noch mit allen juristischen Mitteln gegen die Aussperrung aus dem US-Markt wegen Verdachts der Unterstützung bei kriminellen Geldflüssen (z.B. https://www.law360.com/articles/881942/...d-evidence-behind-sanctions ) (amüsanterweise ist der ehemalige CEO heute Wirecardmitarbeiter)
Lustig ist dann auch das nächste Posting:
Klar kann da wirecard nichts machen, wenn jemand die Karten für schwarzgeld nutzt.
Sie müssen halt sicherstellen, dass die regulatorischenvorschriften erfüllt sind, wie eine deutsche Bank auch. Wenn es in der BRD zB einen bargeldeingang von 10.000? gibt (zumindest war das vor Jahren mal die Grenze) muss die Bank den Vorgang prüfen und ggf. melden. Wenn sie richtig gehandelt hat, kann auch schwarzgeld eingezahlt worden sein, aber sie haben ja geprüft und gemeldet und man kann ihr keinen Vorwurf machen. Und es stimmt, in den USA sind die Strafen höher...
Es wurde hoffentlich zur Kenntnis genommen, dass im Fall Bluetool Limited Hunderttausende Euro fast täglich transferiert wurden. Wo waren da eigentlich die Geldäwschebestimmungen? Oder haben sie nicht gegolten, weil die Zahlungen über die WestLB gelaufen sind? Dann wäre der Schüttskandal ja eventuell sogar noch ein WestLB-Skandal... Oder man könnte spekulieren, dass einige Fragen zu diesem Thema zusammen mit der Skandalbank WestLB "abgewickelt" wurden... http://www1.wdr.de/archiv/westlb/westlb282.html
Selbst wenn die Wirecard nichts dafür konnte, wäre auch zu fragen, als was die Gelder denn gewertet wurden, die (ohne Wissen der armen und missbrauchten Wirecard) über Wirecard gelaufen sind. Die Pokermillionen. Waren dass dann Immobilien im Geschäftsbericht oder wurde es (wie es korrekt gewesen wäre) als "Gambling" gewertet oder gibt es gar einen Posten "Geldwäsche, für die wir nichts können"?
...denn wenn andere sich zB auf 2006 beziehen, ist es in Ordnung - oder zumindest kein Grund, sich darüber aufzuregen.
www.aktiencheck.de/exklusiv/...gestartet_Aktienanalyse-7661706
Der Blick auf die Verlust-Ratio (2,50) zeige, dass Wirecard zu den spekulativeren Aktien zähle, bei denen immer wieder einmal größere Kursausschläge einzuplanen seien. Doch dafür stünden seit Ende 2006 unter dem Strich im Mittel jährliche Kursgewinne von 18% zu Buche (Gewinn-Konstanz 91%), was bis 2022 rechnerisch ein Potenzial von 129% eröffne.
und ob es wirklich ein gutes Zeichen ist, wenn mich Byblos aussperrt, dessen Ziel es nach eigener Aussage ist, dass oin seinem Thread die Wirecardaktie
besprichen, beschworen und .....
wird mit einem (ach so, nur ironisch gemeinten?)
Kursziel :
2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!
- das muß jeder selbst beurteilen.
Wenn andere mit Alipaygerüchten kommen und diese nicht als Möglichkeit, sondern als Aussage veröffentlichen ("Jack Ma steigt bei Wirecard ein"), ist das in Ordnung. Wenn dieses Gerücht ein halbes Jahr später erneut aufgefrischt wird, obwohl man in Sekunden (ohne ein Wort Chinesisch zu sprechen) den Text als Wiederholung alter Meldungen identifizieren konnte, dann ist das in Ordnung. Wenn andere aber darauf hinweisen, dass es ungeklärte Fragen gibt, sind sie abartige Basher.
Wenn hier monatelang vom Durchbrechen wichtiger Kursbarrieren geredet wird und es passiert nicht, dann ist das in Ordnung. Wenn andere aber einen Prozeß ankündigen, der sich dann ein paar Wochen verzögert, sind es Hirngespinste.
Wenn hier der Erfolg von Apple Pay oder die Entwicklungen in Indien als sicherer Beleg genannt werden, dass Wirecard hier Millionen und Abermillionen verdienen wird, dann ist das in ordnung. Wenn aber jemand ein beispiel bringt für einen direkten Wettbewerber der Wirecard wie Western Union, dann ist das an den Haaren herbeigezogen.
Macht ruhig so weiter.
15%. You know.
...aber was Du da in erwähntem #3587 geschrieben hast, war für mich die bisher überzeugendste Darlegung der Positivvariante. Ich war ja (zu diesem Zeitpunkt dann schon wieder) Vertreter der Negativvariante. Aber man muß auch zugeben können, dass ein anderer richtig liegt :)
Ich wiederhole Deinen #3587 noch einmal, allein an meinen Fragen dazu könnte man ja bemerkt haben, dass ich mich sehr ausführlich damit beschäftigt habe...
Im Zusammenhang mit dem größeren charttechnischen Bild wäre dieser Abwärtstrend seit Oktober lediglich eine Konsolidierung der seit März 2016 aufgelaufenen Gewinne, die nicht exakt, aber doch recht nahe am 50%-Retracement beendet wurde. Wenn das alles so kommt und man nun noch unterstellt, dass der möglicherweise seit Mitte Dezember laufende Aufwärtsmove im übergeordneten Bild Anfang Oktober seine Welle a abgeschlossen hat und die Korrektur b nun demnächst oder kurz bevorstehend beendet ist, kann daraus der Teil c unterstellt werden, der - bei ähnlichen Kursavancen wie a - bis ca. 56/57 Euro führen könnte. Wenn man dann außerdem noch die Tiefs aus November und Dezember als Kriterium für einen nicht abgeschlossenen Abwärtstrend seit Oktober betrachtet, kann man hieraus wiederum günstige Handlungsstrategien ableiten, die bei Long-Engagements ein ziemlich gutes CRV bieten. Zumal der Kurs durch die vergangenen hohen Umsätze bei 39/41 Euro einigermaßen gut abgesichert erscheint.
Ja, es hat jetzt wieder gewechselt vom Oktober-Abwärtstrend in den März-Aufwärtstrend. Exakt Deine Annahme. Respekt :)
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