so als Einstieg
"PUTINS Migrationswaffe"
"Putin dreht uns Gas ab"
"Man muss alle russischen Aktien einfrieren,um Krieg zu stoppen"
x.com/RMXnews/status/1801598698759008650
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Ich bin nach wie vor absolut im Lot :)
präsentiert von Askjig Productions
s.a.
Der account hier entstand in einer Schwabinger Kneipe, wir saßen zusammen und ich bekniete einen Kumpel, diesen account als Backup einzurichten. Der Kellner kam und brachte "Pasta und Pasta". Das war alles. Jan Marsalek spielte übrigens auch gerne mit solchen Namen, immerhin ist er ja nach dem doppelköpfigen Gott Janus benannt...
Wir haben übrigens am geichen Tag Geburtstag.
Hier der ausführliche Beitrag mit dem kompletten Marsalekbrief
https://fontaane.wordpress.com/2024/06/23/marsalekbrief-die-analyse/
Jan Marsalek wird als sehr intelligent beschrieben (hochintelligent meines Wissens nicht bestätigt), er habe eine Gabe, Fehler in Darstellungen schnell zu erkennen (wie ich), er sei sehr flatterhaft (wie ich) und begeistere sich schnell für ein Thema, verliere aber schnell wieder das Interesse.
Ich halte ihn nach wie vor für NICHT politisch in dem Sinne, dass er gezielt und systematisch eine (politische) Idee verfolgt oder auch nicht in dem Sinne, dass er eine (gesellschaftliche) Idee systematisch POLITISCH verfolgt.
Es gibt eine faszinierende Aussage von Kilian Kleinschmidt im PUA, die ich für außerordentlich wichtig halte, um Jan Marsalek zu verstehen...
Nach seinem Besuch in Palmyra (2017?) habe Marsalek "in der Flüchtlingsfrage unbedingt was machen wollen". Kleinschmidt bewarb übrigens die UNHCR-Karten und sprach im PUA von "einer Art Hawala-System". Ein solches Hawala-System sollen die Hintermänner der indischen Firma übrigens betrieben haben: Zwischen Indien und... Dubai! Es wurden riesige Mengen Bargeld konfisziert - die indische regierung hat ja sogar das komplette Bargeld für ungültig erklärt damals, u.a. deshalb, weil Terroristen eben Zugwaggons voll mit Bargeld transportiert haben... Dieser ganze Aspekt des Indiendeals wird nach wie vor völlig aus der Diskussion gehalten...
https://www.hindustantimes.com/kolkata/...G7FU6TN0uBf16QXSB22d5N.html
Das sind so Sachen, die in das kleine Hühnchenhirn halt nicht reinpassen... Der Artikel ist aus dem September 2015 - exakt die Zeit, in der der Indiendeal abgewickelt wurde...
Und dann im PUA:
Zu den Zielen des Herrn Marsalek hat Herr Kleinschmidt weiter ausgeführt:
Was wollte Jan Marsalek in Libyen? Hatte er Kontakt in Libyen? - Ja, er kannte sich sehr gut aus. Wir haben über das Thema Migration gesprochen. Er hat also noch mal gesagt: Ja, im Grunde muss es darum
gehen: Wenn diejenigen, die jetzt - wieder Zitat - in Monaco sitzen und von dort aus die Migrationsströme steuern, halt mehr als 1000 Euro pro Person verdienen, dann hören die auch auf, Menschen zu schmuggeln.
- Also, er war sehr fokussiert auf dieses Thema. Er würde auch da die Kontakte haben, er würde sich da auskennen. Wie gesagt, er hat auch darauf hingewiesen, wenn wir dann nach Libyen müssen, dass er das
auch koordinieren kann, weil er da viele Kontakte hätte.9649
(Kleinschmidt, Stenografisches Protokoll 19/4 II der 4. Sitzung vom 5. November 2020, S. 13.)
Also, Jan Marsalek meinte noch mal, die Menschenschmuggler oder die Personen, die hinter dem Schmuggel oder der Organisation irregulärer Migrationsflüsse nach Europa stehen, die würden alle in Monaco sit-
zen und die würden, ich glaube - was weiß ich?, - 1 000 Dollar oder 1 000 Euro pro Person verdienen, und man müsste sicherstellen, dass man denen andere Einkunftsmittel gibt, damit dieser Menschenhandel als
solches oder die Schmuggelei aufhört.
(Kleinschmidt, Stenografisches Protokoll 19/4 II der 4. Sitzung vom 5. November 2020, S. 20.)
Du rechtes Hühnchen mit Deinem eindimensional-rechtsextremen Kleinsthirn kapierst mal wieder nur die Hälfte, spielst Dich aber auf wie der Gockel auf dem Mist.
Wie passt das denn in deine Denke? Na?
Und wer saß in Monaco? Ganz konkret? Wer fuhr da im weißen Rolls Royce durch die gegend? na? Und wo sitzt der heute? Als Kronzeuge für #geheimdienstgedöns in Dubai zusammen mit dem Financier von Nawalny... Und von wem wurde der angebliche "Fluchthelfer" Schellenbacher ins Parlament gekauft? Von Ukrainern. Und wo wollte die bayerische Staatsregierung Flüchtlingskarten rausbringen mit Hilfe von Jan Marsalek? In der Ukraine. Und wer hätte davon profitiert? Wladimir Putin nicht...
Und wo war Jan Marsalek nach seinen vielen Aufenthalten in Russland, die von den Mainstreammedien rauf und runter gebetetet werden? In der Ukraine! (so stand es in den ersten Enthüllungsberichten aus Russland im Juli 2020)
Und wann wurde er in Moskau vom russischen Geheimdienst nicht mehr rausgelassen? Das war 2017, wenige Wochen nach seinem Treffen unter anderem mit Schwarzenberg, dem inzwischen verstorbenen Tschechen - der auf Putins Liste "unerwünschter Personen" stand... keiner weiß genau, warum... Fakt ist auch: Die waren alle in Libyen aktiv in der zeit, als man dort Gaddafi entfernt hat. Wer hat geschäumt vor Wut wegen des Eingreifens des westens? Putin!
An dieser Stelle macht das Putingeschwätz ja Sinn - aber eben nicht durchgängig! Kleine Hirne wie das braune Hühnchen hier können aber nur binär denken: 0 oder 1.
...soll ja unionsnah sein... und Du weißt ja, dass ich nicht mit jedem rede...
Kicher kicher
Wenn ich will, dass eine Info an jemanden kommt, sorge ich schon dafür :)
aber Erstens ist diese öffentliche Unterstellung psychischer Defizite grundsätzlich unverschämt ,
und mmn bei kaum jemanden mehr an den Haaren herbeigezogen ,
als bei Volker ter Hasseborg,
Jan Marsalek, Stefan v Erffa, Markus Braun
und mir ;)
und zweitens bin ich heilfroh,
dass endlich mal jemand von ausserhalb der "Besserwisserblase" ,
die ja von aussen ,nämlich von den kothryns,capcoddern etc
gründlichst verleumdet und quasi als geistig behindert geframt wurden ,
und die auch gegenseitig keine gute Feder aneinander lässt ,
also als zerrupfter ,radikaler ,irrsinniger Haufen wahrgenommen werden MUSS ,
spätestens nach "ich bins der Jan Marsalek" mit Geschirrtuch übern Kopf ,
bleibt einem da kaum was anderes übrig ,
mal ein paar sehr entscheidende,
besagter Besserwisserblase längst bewusste FAkten veröffentlicht .
Sowieso haben wir Volker ter Hasseborg einige wirklich wertvolle Prozessberichte zu verdanken.
Auffühlthese soll Auffüllthese heissen
Trotz ALLEM Pastas Ausführungen dazu man kann sich auf ROTE ABSCHNITTE BECHRÄNKEN :
Askjig.de
@askjig
·
2 Std.
#wirecard #wirecardsaga
von Erffa gab folgendes zu Protokoll
Wichtigste Verteidigungspunkte
Abgrenzung seiner Rolle bei Wirecard:Herr von Erffa betont, dass sein Aufgabenbereich vor allem organisatorischer Natur war. Er habe sich auf die Leitung der Buchhaltung und die
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Askjig.de
@askjig
#wirecard #wirecardsaga @vterhseborg
Volker zu Häschenburg, das war nix.
Rückblick und Ausblick: Bringt der Agenten-Thriller um Jan Marsalek die Wende im Wirecard-Prozess
Bislang lief es vor Gericht nicht gut für den Ex-Wirecard-Chef Markus Braun. Ändern Erkenntnisse über Jan Marsaleks Spionagetätigkeit daran etwas?
Wirecard? War da mal was? Viereinhalb Jahre ist es her, dass der größte Betrugsskandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte aufflog. Seit zwei Jahren läuft im Hochsicherheitsgerichtssaal auf dem Gelände der JVA München der Wirecard-Prozess. Höchste Zeit also für eine Bestandsaufnahme. Was waren die Höhepunkte in diesem Jahr im Gericht? Und vor allem: Wie geht’s weiter?
Der Prozess
Angeklagt sind der langjährige Wirecard-Chef Markus Braun, der ehemalige Dubai-Statthalter Oliver Bellenhaus und Ex-Chefbuchhalter Stephan von Erffa. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Wirecards milliardenschweres Drittpartnergeschäft mit Kunden im Ausland erfunden zu haben.
[Nein, das stimmt so nicht! Die Anklagepunkte umfassen die unrichtige Darstellung von Konzernabschlüssen durch gefälschte Forderungen und Treuhandkonten, die Täuschung von Investoren und Prüfern, die systematische Bilanzmanipulation, den organisierten Betrug durch fingierte TPA-Geschäfte sowie die Untreue und Veruntreuung von Unternehmensmitteln durch die Beschuldigten. Die Existenz des TPA spielt eben KEINE Rolle, das ist doch gerade der Schwachsinn!]
Bellenhaus hatte sich im Sommer 2020 den Behörden gestellt und ausgepackt: Er gestand, das Drittpartnergeschäft erfunden zu haben [nein, so einfach war es nicht und er hat das mitnichten von Anfang an gesagt…], belastete Braun und von Erffa schwer. Sich selbst und von Erffa bezeichnete Bellenhaus vor Gericht als „operative Säulen“ des Betrugs: Braun habe falsche Zahlen vorgegeben. Von Erffa habe ihm Umsatz- und Ertragsvorgaben zurückgespielt [Dies ist mittlerweile durch die Aussage des von Erffa widerlegt, bzw. steht Aussage des vE plus Dokumente gegen Aussage ohne Dokumente]. Er habe dann die Abrechnungen der Drittpartner im benötigten Umfang gefälscht, so Bellenhaus. Von Erffa habe daraufhin berechnet, wie viel Geld sich hiernach auf den Treuhandkonten befinden müsse[Die sogenannte „Auffühlthese“ ist spätestens durch die vE-Aussage vom Tisch, denn es steht auch hier „Aussage pus Dokumente gegen Aussage“]. Von Erffa sei ein „Treiber“ gewesen.
Alle drei kamen 2020 in U-Haft, von Erffas Haftbefehl wurde im Sommer 2021 aus familiären Gründen außer Vollzug gesetzt.
Braun bestreitet bis heute die Vorwürfe und behauptet, das Drittpartnergeschäft habe es sehr wohl gegeben – Geld daraus sei von einer Bande um Bellenhaus und den flüchtigen Ex-Vorstand Jan Marsalek hinter seinem Rücken gestohlen worden. In den ersten Monaten war der Wirecard-Prozess ein Showdown zwischen Bellenhaus und Braun. Von Erffa schwieg, eineinhalb Jahre. Bis zum Juli 2024. [Falsch! Die kritische Haltung der Verteidigung ggü. Der StA und v.a. ggü. Dem Kronzeugen war klar ersichtlich und wurde insbesondere durch den Fragenkatalog vom März 2023 klar dokumentiert, Volkers Eindruck ist falsch]
Der Chefbuchhalter bricht sein Schweigen
Von Erffa beschrieb sich vor Gericht als viel beschäftigten Manager mit guten Absichten. Der so viel um die Ohren hatte, dass auch in seinem Verantwortungsbereich Fehler vorkamen, die ihm heute leidtun. An die Existenz des milliardenschweren Geschäfts mit Drittpartnern im Ausland habe er aber geglaubt, es schien ihm authentisch zu sein. [wenn man die 200-Seiten-Aussage plus mehrere Tage Befragung so zusammenfasst und sich zugleich als gewissenhafter Journalist fühlt, steht dringend ein Besuch beim psychiatrischen Facharzt an]
[wie üblich: drei kurze Sätze zu der umfangreichen Aussage, drei lange Absätze zu einer Nachfrage Födischs]
Richter Markus Födisch zeigte sich nicht überzeugt. Er konfrontierte von Erffa mit einem Emailwechsel aus dem Jahr 2017. Bellenhaus hatte von Erffa damals eine E-Mail des Treuhänders aus Singapur mit den Kontoständen dreier Treuhandkonten weitergeleitet, wonach dort am 30. September 2017 rund 588 Millionen Euro gelegen haben sollen. Am 23. November 2017 schrieb von Erffa an Bellenhaus: „35 Mio. weniger bitte“. Und so geschah es: Der Treuhänder übermittelte nun nachträglich einen anderen Kontostand zum 30. September: 553 Millionen. 35 Millionen weniger.
Von Erffa erklärte das vor Gericht so: Bellenhaus habe ihm davon berichtet, dass man den Drittpartnern die 35 Millionen zurücküberweisen sollte, auf Geheiß von Marsalek oder Bellenhaus. Um ihnen „das Gefühl zu geben, dass diese nicht auf alle Sicherheiten verzichten mussten“.
Als er die Saldenbestätigungen dann erhielt, habe er festgestellt, dass die 35 Millionen nicht überwiesen worden waren, dann habe er mit seiner Email eine „im Nachhinein angeordnete Korrektur“ ausgelöst [Zwei wichtige Argumente werden unterschlagen: 1. Die Korrektur, die vE hier auslöste, war für Wirecard sehr negativ, 2. Er diskutierte solche Sachverhalte oft mit großem Verteiler, wäre er Teil einer kleinen Bande, wäre dies widersinnig. Diese 35 Mio seien laut vEs Meinung falsch gebucht worden auf die THK und hätten bei den TPA bleiben sollen, daher die Korrektur. Für gemeldete Zahlen hatte dies keine Auswirkungen]
Richter Födisch wirkte wiederum nicht überzeugt, wie auch in einer anderen Sache: Von Erffa erklärte, Marsalek sei Mitte Dezember 2019 in sein Büro gekommen und hätte berichtet, dass den Wirtschaftsprüfern Zahlungsanweisungen an den Treuhänder fehlten. Damals lief bei Wirecard eine Sonderuntersuchung von KPMG zum Drittpartnergeschäft. Marsalek habe gewusst, dass es die Belege nicht gab und gesagt, dann müsse man diese „nachbestellen“. Sowohl Marsalek als auch Bellenhaus wären selbst technisch viel besser in der Lage gewesen, solche Schreiben zu fälschen, sagt Stephan von Erffa. Warum sie ausgerechnet ihn involviert haben? „Heute denke ich, dass es eventuell eine Falle von Marsalek und Bellenhaus war.“ [auch hier ging es nicht um eine wirksame „Fälschung“, sondern um einen rückwirkenden Beleg für eine längst gebuchte und in Tausenden Prüfungsstunden von EY geprüfte Sache, übrigens habe EY Einblick in die Kontoauszüge gehabt – er jedoch nicht. EY selbst war genervt von den ganzen Anforderungen seitens KPMG, die alle genervt haben]
Markus Braun dürfte sich über die Angaben von Erffas gefreut haben – er wurde durch sie nicht belastet. [Die Aussagen bringen die Anklage insgesamt ins Wanken… Volker ter Haseborg hat vor der Aussage des von Erffa davon gesprochen, wie wichtig sie werden kann – jetzt macht er sie runter. Das ist klar manipulativ]
Bellenhaus kommt frei – Braun nicht
Oliver Bellenhaus ist der Kronzeuge der Münchner Staatsanwaltschaft, er hat mit den Behörden zusammengearbeitet. Zu Beginn des Prozesses hatte sein Anwalt Florian Eder gesagt, dass er davon ausgehe, dass sein Mandant im Gegenzug dafür im Verlaufe des Verfahrens aus der U-Haft entlassen wird. Im Februar 2024 war es dann soweit: Das Landgericht München setzte seinen Haftbefehl gegen strenge Auflagen außer Vollzug. Er musste sich in Deutschland einen Wohnsitz nehmen, seinen Reisepass bei der Staatsanwaltschaft abgeben, darf das Land nicht verlassen.
Bellenhaus ist nicht – wie von einigen befürchtet – abgetaucht; er erscheint seitdem mit Personenschutz zu den Verhandlungstagen im Münchner Gericht. Brauns Anwälte hingegen sind schon mehrfach mit dem Versuch gescheitert, den Haftbefehl ihres Mandanten außer Vollzug zu setzen.
[Bellenhaus ist der einzige gesicherte Täter, trotzdem kommt er auf freien Fuß? Trotz der vielen Widersprüche und Falschaussagen? Er darf alle seine Gelder behalten, er genießt Sonderrechte, er wird von nie3mandem kritisch befragt usw. usf. _ warum erzählt Volker zu Häschenburg das nicht? Was sollen Geschädigte davon halten, dass sie ihm jetzt sogar noch den Spezialschutz bezahlen dürfen, neben dem sündhaft teuren Schwachsinnsverfahren?]
Ein Star-Anwalt auf dem Rückzug
Bis zum Juni 2024 stand Ex-Wirecard-Chef Markus Braun der renommierte Strafverteidiger Alfred Dierlamm zur Seite. Dierlamm wollte vor Gericht beweisen, dass es das Drittpartnergeschäft sehr wohl gegeben hatte – es soll hinter Brauns Rücken von einer kriminellen Bande um den flüchtigen Ex-Vorstand Jan Marsalek und Oliver Bellenhaus aus der Firma ausgeleitet worden sein. Dierlamm besitzt das nötige Selbstvertrauen, sich auch mal mit Richter Födisch anzulegen [was für ein dummes und niveauloses Statement! Ganz davon abgesehen, dass theres Kraußlach bereits zu prozessbeginn klar die Verteidigungslinie mitgetragen hat und dies auch mit Bravour tut, war Dierlamm nicht selbstbewusst, sondern lediglich auf dem Punkt mit seinen Attacken. Ist das hier jetzt Gala oder was? Volker, das ist deiner unwürdig, echt…].
Deshalb waren viele Tage im Gericht für die Zuhörer im Saal recht unterhaltsam. Doch spätestens mit dem Jahr 2024 machte sich Dierlamm rar in München. Im Juni gab es bekannt, dass er sein Mandat niederlegt, weil die Managementversicherung die Anwaltskosten nicht mehr erstattet. Bellenhaus-Anwalt Eder schickte ihm einen bayerischen Abschiedsgruß hinterher: „Die Verteidigungsstrategie von Dr. Braun ist gescheitert, eine Kapitulation vor dem totalen Untergang wäre hilfreicher – was der ein oder andere auch schon erkannte und zwischenzeitlich aufgab.“ [Aha, #instagramanwalt Florian Eder ist wohl eher Deine Hausnummer, oder warum gibst Du ihm hier diesen Raum, anstatt zu wiederholen, warum Dierlamm – so wie Kraußlach, Werning und die Verteidigung des von Erffa – die Prozessführung Födischs kritisieren als zu staatsanwaltshörig? Das ist echt billig und ziemlich schwach]
Doch von Aufgeben will Team Braun nichts wissen. Neue Hauptverteidigerin ist die Erfurter Juristin Theres Kraußlach, die vorher schon zum Anwaltsteam gehörte. Kraußlach begann ihr Wirken mit einem Antrag, der die Rolle eines weiteren Protagonisten des Wirecard-Skandals im Prozess beleuchten soll: Jan Marsalek. [Das war doch nicht der Anfang ihres Wirkens, was erzählst Du denn für einen Schmarrn??? Sie hat bereits in den Monaten zuvor häufig alleine vertreten und sie hat mehrfach mit klugen Zwischenreden dem Herrn Födisch den Wind aus den Segeln genommen – da warst Du halt nicht da, Volker zu Häschenburg…]
Ein Agenten-Thriller als Chance
Brauns Verteidigerin Kraußlach beantragte, dass die Spionage-Tätigkeit von Marsalek Teil der Beweisaufnahme im Prozess wird. Der „Spiegel“ hatte berichtet, dass Marsalek schon lange vor dem Zusammenbruch von Wirecard ein Spionagenetzwerk mit Kontakten zu russischen Geheimdiensten aufgebaut hatte. Dieses Netzwerk soll unter anderem russlandkritische Personen in Großbritannien ausgespäht haben. Zwischenzeitlich soll Marsalek in Russland die Identität eines russischen Priesters angenommen haben.
In einem in London laufenden Prozess kam Ende des Jahres heraus, dass Marsalek offenbar nach seiner Flucht eine Art Spionagering geführt hat, der etwa russlandkritische Journalisten und eine US-Militärbasis in Deutschland ausgespäht hat. Sogar Entführungs- und Mordpläne soll es gegeben haben. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks hat Wirecard damals Geld an Firmen der mutmaßlichen Spione überwiesen.
Braun-Anwältin Kraußlach sagt: „Durch den gestellten Beweisantrag erhoffen wir uns, dass eventuell die Zusammenhänge zwischen den Agententätigkeiten und den veruntreuten Geldern bei der Wirecard klar werden.“ Insbesondere im Hinblick auf das Verfahren in London sei davon auszugehen, dass diese Tätigkeiten keine unbeachtliche Rolle bezüglich der Zahlungsflüsse auf den TPA-Konten spielen. „Ziel ist es aufzuzeigen, dass Herr Dr. Braun in die Veruntreuung der Gelder nicht involviert war und keinerlei Kenntnis davon hatte.“
Ein Sprecher des Gerichts erklärte auf Anfrage, die Kammer habe noch nicht über Kraußlachs Antrag entschieden. [Es ist ja äußerst freundlich, dass Volker zu Häschenburg wenigstens mal einen Antrag zur Kenntnis nimmt… Es gab aber einige mehr…]
Was kommt 2025?
Eine besonders interessante Zeugin soll im Februar 2025 aussagen: Hildegard Bäumler-Hösl. Die Oberstaatsanwältin leitete die Ermittlungen im Wirecard-Komplex, sie hat damals alle heute Angeklagten vernommen. Ihre Eindrücke vor allem aus der Zeit der Verhaftung der drei Angeklagten sind wertvoll für das Gericht. [Volkerlein… es geht vor allem um 18 Minuten im Juli 2020… wenigstens DAS solltest Du wissen… mann, mann, mann,…]
Brauns Verteidigerin Theres Kraußlach will Anfang des Jahres beantragen, dass die Staatsanwaltschaft weitere Zahlungsflüsse um die Wirecard-Drittpartner untersucht. „Das Drittpartnergeschäft war existent. Es wurden Zahlungen in Milliardenhöhe abgewickelt – und von der Wirecard weg veruntreut. Herr Braun wusste nichts davon“, sagt sie. Sie kritisiert, dass noch nicht längst alle Konten der Drittpartner untersucht worden seien. „Die Ermittlungen sind bis heute nicht abgeschlossen. Das ist kein faires Verfahren“, sagt sie. [und sie sagt es nach wie vor in einer Zartheit, die ich längst nicht mehr nachvollziehen kann…]
Der Gerichtssprecher erklärte, die Kammer versuche „nahezu allen Anträgen nachzukommen“. Urkunden dazu werden gerade gelesen, deutsche Zeugen weitgehend vernommen.
Viele wichtige Zeugen leben allerdings im Ausland – und sind der Ladung des Münchner Gerichts nicht nachgekommen [Wurde Pav Gill jetzt Videovernehmung angeboten oder nicht? Volker, Du hast doch mit Laurentius Blümchen gesprochen, hast du nicht gefragt???].
Interessant wäre etwa die Vernehmung des Marsalek-Kumpels James Henry O’Sullivan, der in viele dubiose Deals verstrickt war. Und natürlich Marsalek selbst, der sich nur einmal im Sommer 2023 per Brief zu Wort gemeldet hatte. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat berichtet, dass Marsalek ganz oben auf der Wunschliste deutscher Behörden gestanden habe, als es im vergangenen August um einen Gefangenenaustausch mit Russland ging. Marsalek wird in Moskau vermutet. Doch Russland rückte Marsalek nicht heraus. Dabei könnte er wertvolle Einblicke in das Drittpartnergeschäft geben. [Er hat einen Brief übergeben. Klares und deutliches Statement zu Bellenhaus, dem TPA und den gründen, warum man bei Wirecard nichts vom TPA findet… Das glaubt halt keiner. Würde man es glauben, wenn er es live sagen würde? Der könnte mit einem Güterzug kommen mit den Milliarden drin, Födisch würde nur dumm um den Tisch herum schauen, wie seit über zwei Jahren…]
Nicht nur die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass dieses Geschäft weitgehend erfunden war. Sondern auch Insolvenzverwalter Michael Jaffé. Seine Aussage wird im Verlaufe des Jahres 2025 erwartet. [Also Volker, so doof kannst Du jetzt wirklich nicht sein: Die StA glaubt das doch vor allem deshalb, weil Jaffé es glaubt und der glaubt es, weil ausgerechnet Andrea Görres und Daniel Steinhoff es so sagten – und in der Folge, als diese angeblich gesicherte Wahrheit längst rauf und runter geschrieben wurde, auch von gerade VON DIR, sagten alle entsprechend aus…]
siehe
02.12.2021
Volker zu Häschenburgs Beitrag zum „Stadelheimer Glabensbekenntnis“
Dierlamm zufolge sollen Erlöse aus den Drittpartnergeschäften an Wirecard vorbeigelaufen, von einer kriminellen Bande um Marsalek und Wirecards Dubai-Geschäftsführer Oliver Bellenhaus umgelenkt worden sein, etwa in Schattengesellschaften in der Karibik. [dass diese Zahlungen konkret aufzeigbar sind, hätte man schon dazuschreiben können als Qualitätsjournalist… Es wegzulassen, macht einen halt zum Narrativprediger… Olaf Stortebecker vorneweg und alle rennen hinterdrein?]
Um seine These zu untermauern, zeichnet Dierlamm Geldflüsse von Konten der Drittpartner nach, zählt Kunden auf, die sich der Dienste dieser Firmen bedient haben sollen. Das Problem ist nur: Dierlamms Annahmen halten einem Realitätscheck nicht unbedingt stand. [Hast Du das jemals selbst geprüft? Hast Du denn die Belege und Aussagen geprüft, die Bellenhaus oder sein #instagramanwalt so rumposaunt haben? Oder Bühring, dieser Oberdimpflmoser? Das wäre neutral und objektiv gewesen – journalistisch eben!]
Bei den vermeintlichen Kunden handelt es sich um Kleinstbetriebe, teilweise ohne jeden Hinweis auf eine Geschäftstätigkeit. Und dass diese Firmen jemals etwas mit Wirecard zu tun hatten? Insider fanden dafür bislang keine Hinweise - es gibt keine Verträge, keine Kommunikation, keine Umsätze.[Zu den Hintergründen von Al Alam haben „Insider“ wie ich Dir schon lange geschrieben, zuletzt direkt nach dem Zusammenbruch. Aber heute lechzt ihr halt alle den „Insidern“ hinterher, die Eure Meinung haben – der Mohr hat seine Schuldigkeit getan… Und dieses Kleinstbetriebeschwachsinnsargument ist etwas, das Du niemals ernst meinen kannst – Du benützt es als Fakeargument, dann sind das aber halt manipulative Fakenews, was Du da schreibst]
Nein, Braun kann kein Opfer sein.
[Das ist es: Das ist Dein Mantra, das ist Eure Fixierung, fast Eure Psychose… es darf nicht sein… Ingo Malcher schreibt „Jetzt wird abgerechnet“, ÖRR-Journalisten sagen „Braun muss doch verurteilt werden“. Das ist Eure Haltung. Es ist nicht eine Haltung, die ich von Journalisten erwarte. Ihr hattet alle Eure Chance, ich habe Euch Wirecard überlassen. Aber Ihr habt es verbockt!]
was für ein erbärmlicher Mist.
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| 191 | 187.216 | Wirecard 2014 - 2025 | Byblos | CharlotteTheodoor. | 16.01.26 16:53 | |
| 3 | 777 | Ex Polizeipräsident | Stronzo1 | Meimsteph | 14.12.25 18:47 | |
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| 10 | 2.454 | Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei? | mrymen | kahavog | 04.08.25 21:33 | |
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