”ziemlich eindeutigbeide sind Agenten der Verteidigung, so macht alles Sinn :)
Thomas.D50, 27.09.24 21:17
...ich behaupte das gegenteil, dann sind wir wieder an dem Punkt, dass Fakten und Argumente zählen, da kommt von Dir nichts.
Bist Du Agent der Dampfplauderer?
Von EY?
Von Putin?
Von Donald Duzck?
Schwer zu sagen, weil Du ja nichts aussagst...
Zum Vorwurf, ich sei "Braunverteidiger" zitiere ich exemplarisch aus meinem Text "j'accuse" aus dem September 2023, der u.a. von namhaften Anwälten, Juraexperten, dem bayerischen Justizministerium und der Generalstaatsanwaltschaft gelesen und kommentiert wurde, nur wenn Du denskt, Deine Meinung, ich sei irre, sei mehrheitsfähig.
"Alfred Dreyfus war eindeug und zweifellos nicht schuldig des Verbrechens, dessen er bezichgt und für das er verurteilt wurde. Er war frei von Schuld und frei von Verantwortung. Bei Markus Braun
liegt der Fall einfach anders, dies kann man wohl auch unter der Berücksichgung der
Unschuldsvermutung sagen."
"Das gilt völlig ungeachtet der Frage, ob Markus Braun schuldig ist oder nicht. Ich kann diese Frage
heute nicht beantworten - aber viele andere eben auch nicht. Voraussetzung dafür, dass
diese Frage mit höchstmöglicher rechtsstaatlicher Autorität beantwortet werden kann, wäre eine möglichst präzise und auf stabile Ermilungsergebnisse gestützte Anklageschri und ein fairer Prozess."
"Ich klage mich selbst an, weil ich immer viel zu viele Worte brauche, um die Dinge zu sagen, die mir wichtig sind. Ein Grund mag sein, dass es mir am Selbstbewusstsein fehlt, Vorwürfe klar auszusprechen, selbst wenn ich zu einem hohen Grad von ihrer Berechtigung überzeugt bin. Ich habe immer Angst, ich könnte völlig falsch liegen und andere Menschen zu Unrecht kritisieren, vor allem
solche, die aufgrund ihrer Profession eigentlich mehr Einblick haben sollten als ich. Ich
fürchte auch nach Hunderten von gelesenen Artikeln oder Quellen, ich könnte vielleicht
doch unzureichend recherchiert oder falsche Schlüsse gezogen haben.
Ich bitte um Verständnis für die daraus resultierende Länge des Textes und falls sich an der
ein oder anderen Stelle ergibt, dass ich falsch lag, bitte ich um Entschuldigung. Ich habe mich
mit sehr großem Einsatz an diesen Text gemacht und erkläre, ihn bona fide verfasst zu
haben, hier im Sinne von „in gutem Glauben, dass es richtig ist“."
Aus dem (nie veröffentlichten, weil nie fertig geschriebenen) "Stadelheimer Glaubensbekenntnis" (Oktober bis dezember 2023)
"Angesichts der Entwicklungen im Wirecardprozess von Stadelheim spreche ich vom
„Stadelheimer Glaubensbekenntnis“, weil es ein Tatbild ohne Beweise gibt, das von der
Staatsanwaltschaft in Umlauf gebracht wurde, obwohl sie nicht über Beweise verfügt und
obwohl sie nicht ihrer Verpflichtung aus §160 StPO nachkommend Gegenhypothesen geprüft
hat oder prüft.
Das Gericht folgt dem, was die Staatsanwaltschaft „glaubt“. Die Medien tun so, als wäre das
alles in Ordnung, weil man das, was die Staatsanwaltschaft glaubt, auch glauben will und
man ja sieht, dass das Gericht auch glaubt. Aber Glaube gehört nicht ins Gericht und
„glauben heißt nicht wissen“ weiß auch der Volksmund"
"Es ist unstrittig, dass bisher keinerlei stichhaltigen Beweise gefunden wurden hinsichtlich einer
Beteiligung des Markus Braun. Schon lange vor Beginn des Prozesses wurde seitens der Verteidigung
darauf hingewiesen, dass die Anklage auf einem falschen Tatbild und auf einer falschen
Bandenstruktur beruht. Eine Auseinandersetzung mit der Begründung dieser Beurteilung fand bisher
nicht wirklich statt. Die Ausführungen der Verteidigung werden als „irrelevantes Alternativszenario“
dargestellt. Es fehlt nicht viel und sie werden „Fake News“ genannt."
"Besonders krass ist das Beispiel Pittodrie. Dabei handelt es sich um eine Firma in Hong Kong, bei der
aus verschiedenen Quellen gespeist 340 Millionen € landeten. Was ist das für ein Geld? Kann man es
zurückholen? Woher kommt es, wenn es kein Geschäft gab? Woher kommen die 6 Millionen € für die
Stiftung des sogenannten Kronzeugen in Liechtenstein? Der Kronzeuge wurde nicht einmal danach
gefragt. Die Verteidigung wurde nur peu á peu mit Daten versorgt. Der sogenannte Kronzeuge
verschwieg zentrale Informationen und wurde zu kritischen Themen nicht befragt. Ich wurde immer
fassungsloser."
Ich will aber vorab noch einiges klarstellen:
• Der Prozess ist mausetot und war womöglich von Anfang an eine Totgeburt
• In dem Prozess wird es keinen Schuldspruch gegen Markus Braun geben können
• Ich behaupte nicht, dass Markus Braun unschuldig am Zusammenbruch der Wirecard ist
• Ich neige zu der Einschätzung, dass er unschuldig im Sinne dieser Anklage ist
• Ich werde von niemandem beauftragt, gesteuert oder finanziert
• Meine Kritik und Mahnung ist eine Folge meiner umfangreichen Recherchen
• Die Idee, man müsse das Verfahren so führen, weil Markus Braun doch verurteilt werden
muss, verlässt den Boden der Rechtsstaatlichkeit und ist in sich schäbig
• Durch die Prozessführung entsteht ein unabsehbarer Schaden für die Insolvenzmasse
• Durch die Prozessführung wird die Aufklärung bei Wirecard nicht nur behindert, sondern
verhindert
• Der Prozess ist eine politisch gewollte Reparatur am Ansehen der Behörden
• Das Verfahren läuft nicht rechtsstaatlich ab, sondern ist systematisch von Befangenheit
durchdrungen
• Wer sehenden Augen diesen Prozess weiterhin duldet oder gar die Verzerrungen noch
vergrößert, handelt bösartig und böswillig
• Ich fordere einen Bayerischen Untersuchungsausschuss zu den Vorgängen um den
Wirecardprozess
• Ich fordere die sofortige Freilassung von Markus Braun aus sachlichen Gründen
wie gesagt: Das ist Stand Ende 2023 und ich war zu diesem zeitpunkt tatsächlich nicht so aggressiv wie heute...