Ihr Aussage:
"Es hier ging es nicht um kalkulierbare Aktienkäufe, hier geht es um Betrug . "
Antwort:
Es gibt keine "kalkulierbaren" Aktienkäufe. Es besteht IMMER bei JEDER Aktie das Risiko eines annähernden Totalausfalls durch plötzlich sich ändernde Gegebenheiten oder News oder eben auch durch Betrug.
Das passiert PERMANENT 1000fach jedes Jahr bei unzähligen Werten. Auch bei großen Firmen - siehe Deutsche Bank, VW und nun eben auch Wirecard ... bei Wirecard allerdings vorhersehbar und bekannt, dass diese Firma betrügt. Der Umgang war nicht bekannt. Aber der Fakt als solcher schon.
Wer da noch zockt, sogar nachdem an 18.06. dann alles klar war, sollte nicht bei anderen Unbeteiligten um Geld betteln.
Einige Firmen überstehen das, andere nicht. Und genau DAS ALLES muss man eben AUCH einkalkulieren, wenn man an der Börse investiert. Und all das beeinflusst dann halt die mittlere Rendite des gesamten Depots.
Wenn man ausreichend DIVERSIFIZIERT, ist der Einfluss aber nur sehr gering und man liegt in der Regel Mittel/Langfristig trotzdem deutlich im Plus.
Wer da bei kleinen Verlusten nach Ersatz durch Steuerzahler heult, sollte es einfach lassen. Die Gewinne möchten sie doch sicher auch nicht teilen, wenn ein Zock gut ausgeht.