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Wirecard 2014 - 2025


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Wirecard AG 0,0072 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   -99,98%
 
shakti:

N-TV und anderen Medien nicht gewarnt?

 
17.07.20 21:40
Warum haben deutsche Börsen Medien, sowie anderen Medien uns nicht richtig gewarnt?
Es kommen jeden Tag so viele detaillierte Informationen und so viele Leute wussten davon.
Als normale Aktionär, wenn ich ein DAX Titeln kaufe, wenn das Unternehmen betrügerisch verhalte und keiner Berichtet davon, ist das immer noch "auf eigene Risiko Aktien kaufen".
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HobbyBowler:

immo

 
17.07.20 22:00
Scheinst dich ja mit Pommesbuden gut auszukennen. Wenn du irgendwann tatsächlich mal nen Abschluss schaffst... wirst du vielleicht auch mal Pommesbuden Besitzer... ist ein weiter Weg.. aber hey nicht aufgeben !
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Goldwalze:

Wirecard: Schlüsselereignisse in dem Bilanzskandal

 
17.07.20 22:36
Die Pleite des Zahlungsabwicklers Wirecard ist einer der größten Finanzskandale in Deutschland. Wie konnte es zu dem milliardenschweren Bilanzbetrug kommen? Ein Überblick über die bislang bekannten Schlüsselereignisse:

2015

April - Die Zeitung "Financial Times" (FT) beginnt eine Artikelserie mit dem Namen "House of Wirecard", in der sie auf Ungereimtheiten hinweist. Im Laufe der Jahre werden die Vorwürfe immer konkreter.

2016

Februar - Die von dem Börsenspekulanten Fraser Perring betriebene Firma Zatarra Research wirft Wirecard in einer im Internet verbreiteten Analyse betrügerische Machenschaften vor.

März - Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin nimmt Perring und andere Investoren, die mit Leerverkäufen auf einen Absturz der Wirecard-Aktie gewettet hatten, wegen des Verdachts der Marktmanipulation ins Visier.

Mai - Die BaFin erstattet Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München wegen möglicher Marktmanipulationen gegen Perring und andere Investoren.

2017

Februar - Die BaFin-Bankenaufsicht prüft gemeinsam mit der Bundesbank, ob die Muttergesellschaft Wirecard AG als Finanzholding einzustufen ist. Ergebnis: Nein. Damit hat die Finanzaufsicht keinen Zugriff auf den Gesamtkonzern. Die EZB stimmt dieser Einschätzung später zu.

Juni/Juli - Die BaFin untersucht das Kreditgeschäft der Wirecard Bank bei einer Sonderprüfung.

2018

Mai - Die Wirecard Bank soll direkte Tochter der Wirecard AG werden. Sie stellt einen entsprechenden Antrag bei der BaFin. Das löst ein Inhaberkontrollverfahren von BaFin, Bundesbank und EZB aus. Der Antrag wird im Januar 2019 positiv beschieden.

2019

Januar - Die "Financial Times" (FT) erhebt neue Vorwürfe gegen Wirecard. Es geht um mögliche Geldwäsche und Kontenfälschung in Asien, in die ein Wirecard-Manager in Singapur verwickelt sein soll. Weitere Artikel mit Vorwürfen der Bilanzfälschung gegen den Konzern folgen.

Februar - Die BaFin eröffnet eine Untersuchung im Zusammenhang mit der Berichterstattung. Sie nimmt Leerverkäufer, Journalisten und Verantwortliche von Wirecard wegen des Verdachts der Marktmanipulation und falscher beziehungsweise irreführender Angaben in der Finanzberichterstattung der Wirecard AG ins Visier.

15. Februar - Die BaFin beauftragt die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) mit einer Analyse der Wirecard-Bilanz.

18. Februar - Mit einem Leerverkaufsverbot untersagt die BaFin für zwei Monate Wetten auf Kursverluste der Wirecard-Aktie - ein einmaliger Vorgang.

19. Februar - Bundesfinanzminister Olaf Scholz wird informiert. Dem SPD-Politiker wird gesagt, dass die BaFin in alle Richtungen wegen Marktmanipulation ermittelt - also gegen Verantwortliche der Wirecard AG und die DPR möglichen Bilanzunregelmäßigkeiten nachgeht.

8. März - Finanz-Staatssekretär Jörg Kukies sagt BaFin-Chef Felix Hufeld laut Darstellung des Finanzministeriums Unterstützung bei der Aufklärung zu.

April - Die BaFin erstattet Anzeige gegen zwei FT-Journalisten und Investoren wegen des Verdachts der Marktmanipulation.

15. April - Die BaFin brummt der Wirecard AG ein Bußgeld in Höhe von 1,52 Millionen Euro auf. Grund: verspätete Veröffentlichung von Geschäftsberichten.

27. Juni - Staatssekretär Wolfgang Schmidt wendet sich an seinen chinesischen Ansprechpartner, um ihn über das Interesse von Wirecard am Eintritt in den chinesischen Markt zu informieren.

Juli - Sonderprüfung der BaFin bei der Wirecard Bank. Das Institut wird am 15. Juli unter Geldwäscheintensivaufsicht gestellt.

21. Oktober - Wirecard beauftragt die Wirtschaftsprüfer von KPMG mit einer Sonderprüfung, um die Vorwürfe der Bilanzfälschung endgültig zu entkräften.

5. November - Kukies trifft Wirecard-Chef Markus Braun. Ein Protokoll dazu gibt es nicht. Die Opposition im Bundestag verlangt dazu mehr Informationen.

2020

25. Februar - Behörden von Bayern und Bund sprechen nach Angaben beider Seiten erstmals über die Geldwäscheaufsicht bei der Wirecard AG. Laut Bundesfinanzministerium erklärt sich die Bezirksregierung von Niederbayern gegenüber der BaFin für zuständig. Später bestreitet Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, dass die Landesbehörde zuständig sei.

28. April - Die Wirtschaftsprüfer von KPMG stellen dem Unternehmen ein schlechtes Zeugnis aus. Für bestimmte Umsatzerlöse gebe es keine Nachweise, angebliche Einzahlungen auf Treuhandkonten in Höhe von rund einer Milliarde Euro wurden nicht hinreichend nachgewiesen, heißt es in einem Sonderbericht, den Wirecard selbst in Auftrag gegeben hatte. Konzernchef Braun hingegen sieht den in Medienberichten erhobenen Vorwurf der Bilanzfälschung als widerlegt an.

2. Juni - Die BaFin zeigt Wirecard-Verantwortliche bei der Staatsanwaltschaft München an, unter anderem wegen Marktmanipulation. Der Verdacht: Der Vorstand soll in der Öffentlichkeit irreführende Angaben über die KPMG-Prüfungsergebnisse gemacht haben.

18. Juni - Die Wirtschaftsprüfer von EY verweigern Wirecard das Testat für die Bilanz für 2019, weil Belege über 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten auf den Philippinen fehlen. Die BaFin erstattet nun auch wegen Bilanzfälschung Anzeige. Wirecard suspendiert den für das operative Geschäft zuständigen Vorstand Jan Marsalek und entlässt ihn wenige Tage später. Konzernchef Markus Braun erklärt, das Unternehmen sei vermutlich Opfer "in einem Betrugsfall erheblichen Ausmaßes".

19. Juni - Wirecard-Chef Braun tritt zurück. Der neue Compliance-Vorstand James Freis übernimmt den Chefposten.

22. Juni - Wirecard erklärt, dass die fraglichen Bankguthaben von 1,9 Milliarden Euro "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht bestehen". Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen Bilanzfälschung. Ex-Wirecard-Chef Braun stellt sich den Strafverfolgern. Sein Vorstandskollege Marsalek wird gefeuert und taucht unter.

25. Juni - Der Dax-Konzern stellt einen Insolvenzantrag. Scholz kündigt Konsequenzen an, unter anderem mehr Durchgriffsrechte für die BaFin. Er verspricht für die nächsten Tage ein Konzept, das bis heute aber nicht vorliegt.

Quellen: Sachstandsbericht des Bundesfinanzministeriums, Reuters-Recherchen

www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...skandal-1029404864
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MIIC:

Olaf Scholz tut sein Bestes

4
17.07.20 22:37
Nachdem sich Deutschland und seine Finanzaufsicht im Wirecard Skandal mal wieder blamiert hat,
wird Herr Scholz jetzt wahrscheinlich hyperaktiv.
Es gibt aber Menschen, bei denen man sich wünscht, die tun  besser nichts.
Olaf Scholz gehört für mich zu dieser Gruppe.
Was der Mann auch anfasst, es wird selten gut.  
Antworten
andi2322:

MIIC

3
17.07.20 22:49
das liegt nicht an dem mann das liegt an den 3 buchstaben   SPD  
Antworten
Goldwalze:

Mattersburg: Prüfer sehen sich selbst als Opfer

 
17.07.20 23:24
Wien/Mattersburg – Zum Bilanzskandal der burgenländischen Commerzialbank Mattersburg zeigt sich der Wiener Anlegeranwalt Ingo Kapsch verwundert darüber, dass die mutmaßlichen Malversationen womöglich mit "gefälschten Bankbestätigungen" so lange gutgegangen sind. So etwas dürfe im Jahr 2020, 2019 oder davor eigentlich nicht mehr funktionieren, meinte der Anwalt am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal".

Es liege auf der Hand, dass in der Causa "etwas schiefgegangen" sei, wenn bei 800 Millionen Euro Bilanzsumme 400 Millionen Euro fehlten und dabei womöglich mit gefälschten Bankbestätigungen agiert worden sei – es gilt die Unschuldsvermutung.

"Das müsste eigentlich bei den Abschlussprüfungen auffallen", meinte der Anwalt. Abschlussprüfer seien verpflichtetet, die Bankbestätigungen direkt bei den betreffenden Banken einzuholen. Dazu müssten diese von der Commerzialbank Mattersburg vom Bankgeheimnis entbunden werden. Stelle sich heraus, dass es gar keine Geschäftsbeziehung gebe, "wäre natürlich Feuer am Dach", so der Anwalt von der Kanzlei Hochedlinger Luschin Marenzi Kapsch (HLMK).

www.derstandard.at/story/2000118817254/...-bankbestaetigungen

1000 Mal geprüft und nix ist passiert - sie kamen aus Trottelhausen....
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Bratworscht:

hehe

 
17.07.20 23:28
abo.spiegel.de/de/c/microsites/pl/...kdPGMjOujPBnWCN03ilMPB1y

oder bald nur eine wirecardaktie. ;)
Antworten
Dax Sucks:

deutscher Wirtschaftsjournalismus

 
17.07.20 23:38
"Warum haben deutsche Börsen Medien, sowie anderen Medien uns nicht richtig gewarnt?"

Es gibt in Deutschland keinen Wirtschaftsjournalismus. Man denke nur an die Artikel, in denen die Presseaussendungen der jeweiligen Unternehmen kopiert werden.  
Antworten
Besa001:

Es wurde doch gewarnt

2
17.07.20 23:47
sogar schon vor etlichen Jahren und Wirecard hat diese Warnungen nie in irgendeiner Form ausgeräumt oder auch nur ein Stück weit entkräftet.
Kritische Stimmen mit Fragen und Zweifel gegenüber Wirecard wurden an sich kritisiert und in Frage gestellt und die Anleger wurde dabei im Gleichschritt vor den Karren gespannt.
Antworten
Besa001:

Ist ja im dax

 
18.07.20 00:01
Gibt bestimmt noch unzählige Zockerkäufe, die darauf hoffen hier vielleicht ein Schnäppchen zu machen und den Kurs stabilisieren.
Dauert bestimmt ein paar Wochen bis der Kurs zum pennystock wird, war bei steinhoff auch nicht anders...
Antworten
Flash88:

die Frage ist auch

2
18.07.20 00:08
Ist Wirecard eine Ausnahme oder gibt es sowas auch bei der Deutschen Bank oder sonst wo. Nach dem man jetzt weiß das auf Prüfer und Behörden Null verlass ist  
Antworten
Meimsteph:

marsalek Chat

 
18.07.20 00:43
Mit Braun hat man den Piloten aus dem Flieger geschmissen, mit der Abkoppelung der Bank die Treibstoffzufuhr gekappt ,zuvor alle Passagiere bequatscht endlich Fallschirm zu nutzen. NUN steuert der Copilot den Albatross (um nicht Adler zu sagen ).via Handy auf die Notlandebahn
Fries führT VIELLEICHT wie Merkel ,EU Parlament, "Journalisten" nur befehle aus , da steckt schon unter Umständen mehr dahinter ;) es reicht wenn er Geld auf der Spur ist, bzw wenn es Geld überhaupt gibt. Bevor ich einen Euro in Spiegel investier kauf ich lieber halbe WDI ;)  Bevor " dieFeinde" die 1,9 mille  bekommen, legt Jan M. das Geld besser für uns treue Aktionäre an ;) zB in ik ..intelligente Kinder- Da herrscht ja absoluter Mangel
Antworten
Goldwalze:

Pleiteunternehmen Wirecard hat 60 Mio. Kredit....

 
18.07.20 01:10
....dass das deutsche Skandals- und Pleiteunternehmen Wirecard einen 60 Mio. Euro schweren Kredit bei der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien hat, wollte sich der Obmann der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, Aufsichtsratschef der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und der Raiffeisenbank International (RBI) nicht äußern. Er verwies aufs Bankgeheimnis.....

www.bvz.at/burgenland/chronik-gericht/...esterreich-215166850

...dass das deutsche Skandals- und Pleiteunternehmen Wirecard einen 60 Mio. Euro schweren Kredit bei der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien hat....

Kommen Banken in Schieflage - wegen Wirecard?

Antworten
Goldwalze:

Der Absturz der Northern Data-Aktie

 
18.07.20 01:39
Nach Wirecard gerät binnen weniger Wochen die zweite deutsche Tech-Aktie in schwieriges Fahrwasser. Während Wirecard kurz vor der Lesung der letzten Messe steht, ist die Sachlage bei Northern Data noch vollkommen unklar. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Prognosen zu optimistisch formuliert zu haben und unklar über den wahren Zustand des gegenwärtigen Geschäfts zu berichten. Kurz vor dem Einbruch überschritt das Unternehmen, das im weniger stark regulierten Börsensegment m:access notiert, erstmals die Milliardengrenze. Firmen, die diesen Status erreichen, werden als Einhörner bezeichnet.

Jetzt ist Northern Data ein gestutztes Einhorn.

www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...s-einhorn-20204227.html
Antworten
MareikeS:

Hahaha

 
18.07.20 07:50
www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-kanzleramt-101.html

Warum verwundert das nicht?
Antworten
Goldwalze:

Drattle???

 
18.07.20 08:24
Sonst geht es Dir Danke?
Antworten
Goldwalze:

Kanzleramt half Wirecard in China - #172614

 
18.07.20 08:28
Der Wirecard-Skandal wird zunehmend ein Politikum. Nach Finanzminister Scholz gerät nun auch das Kanzleramt ins Visier. Ex-Minister Guttenberg hatte sich laut "Spiegel" erfolgreich bei Kanzlerin Merkel für Wirecard eingesetzt.

Das Kanzleramt hat sich einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr für den inzwischen insolventen DAX-Konzern Wirecard eingesetzt. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, ging es dabei um den damals geplanten Markteintritt des Zahlungsdienstleisters in China.

Demnach sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel am 3. September 2019 mit dem früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg über die Pläne des Unternehmens, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen. Guttenberg beriet Wirecard bei dessen Expansion nach China mit seiner Investment- und Consultingfirma Spitzberg Partners.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-kanzleramt-101.html


Dann stimmt meine Aussage zu 100% :

Wirecard war ein Gangster Syndikat mit staatlicher Beteiligung!!!!

https://www.ariva.de/forum/...014-2025-497990?page=6904#jumppos172616

https://www.ariva.de/forum/...014-2025-497990?page=6904#jumppos172614
Antworten
Goldwalze:

Drattle???

 
18.07.20 08:35
Aktien sind großer Dreck!

Nur Gold & Silber - zu Händen - haben Bestand - Aktien haben keinen Wert!
Antworten
Goldwalze:

Merkel machte sich in China für Wirecard stark

 
18.07.20 08:43
Kanzleramt gerät in Skandal um Betrugsfirma

Jetzt gerät auch Angela Merkel (66) in den Wirecard-Skandal, den sie selbst als „besorgniserregend“ bezeichnet hat.

Ihr Kanzleramt hat sich im vergangenen Jahr für den inzwischen bankrotten Betrugskonzern und seinen damals geplanten Markteintritt in China eingesetzt. Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ am Freitag unter Berufung auf das Kanzleramt.

Demnach sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 3. September 2019 mit dem früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg über die Pläne des Zahlungsdienstleisters, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen.

Guttenberg beriet den Dax-Konzern bei dessen Expansion nach China mit seiner Investment- und Consultingfirma Spitzberg Partners. Am selben Tag habe Guttenberg eine E-Mail an Lars-Hendrik Röller, den Leiter der Abteilung für Wirtschafts-, Finanz- und Energiepolitik des Kanzleramtes und den Persönlichen Beauftragten Merkels für die G7- und G20-Gipfel, geschickt.

Darin informierte er Röller laut dem „Spiegel“ über den beabsichtigten Markteintritt von Wirecard in China und bat ihn um „Flankierung im Rahmen der China-Reise“ Merkels am 6. und 7. September 2019. Nach der China-Visite antwortete Röller demnach Guttenberg am 8. September per Mail, „dass das Thema bei dem Besuch in China zur Sprache gekommen und weitere Flankierung zugesagt“ sei.

Knapp zwei Monate später gab Wirecard bekannt, dass es Anteile an der chinesischen Firma AllScore Payment Services erwerben werde.

Passend zu den Wirecard-Machenschaften: Das Unternehmen aus Peking musste dem „Spiegel“ 2020 in China eine Rekordstrafe wegen Verflechtungen in die illegale Glücksspielbranche zahlen!

Im Wirecard-Skandal wuchs zuletzt der Druck auf die Bundesregierung, insbesondere auf Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Dieser wurde nach Angaben seines Ministeriums bereits am 19. Februar 2019 darüber unterrichtet, dass die Finanzaufsicht Bafin bei Wirecard wegen Marktmanipulation ermittelt. Also lange vor Merkels China-Reise.

Wirecard hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen eingestehen musste, dass in der Bilanz aufgeführte Barmittel von 1,9 Milliarden Euro, die angeblich auf asiatischen Bankkonten lagen, nicht auffindbar seien. Bundesfinanzminister Scholz hat als Konsequenz aus dem Bilanzskandal eine Reform der deutschen Finanzaufsicht angekündigt.

www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/...-71953934.bild.html
Antworten
STElNHOFF:

Was wir von

2
18.07.20 08:51
Frau Doktor, und Herrn Doktor halten können, wissen wir doch schon Lange.....'
Antworten
Goldwalze:

Die Aktienmärkte sind total versifft...

2
18.07.20 08:53
Die versifften Aktien können sich die Macher hinter den Hut stecken.

Der komplette Aktienmarkt ist durch und durch manipuliert und korrupt - die Aktienmärkte werden von Verbrechersyndikaten beherrscht und gesteuert.

Wer Aktien erwirbt ist bescheuert - aber der spielt ein Minister für Verkehr - und das ist auch verkehrt.
Antworten
iudexnoncalc.:

Hl Sebastian hät noch immer zum Großspender ;-)

2
18.07.20 08:56
Für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) war Ex-Wirecard-Vorstandschef Markus Braun „einer der erfolgreichsten Manager im Digitalbereich“ im deutschsprachigen Raum. Nun gebe es Vorwürfe gegen ihn, die aufgeklärt werden müssten. Ob diese Vorwürfe stimmen, darüber habe er keine Kenntnisse, sagte Kurz gestern in der ZIB2.

Zu einer behaupteten ÖVP-Nähe Brauns, weil dieser in einem „Thinktank“ von Kurz war und an die ÖVP gespendet hat, hielt der Bundeskanzler fest, dass Braun auch an NEOS gespendet und auch ein gutes Verhältnis zum früheren SPÖ-Vorsitzenden Christian Kern sowie zu FPÖ-Politikern gehabt habe.

Kern reagierte umgehend auf die Aussagen des Kanzlers. „Sebastian Kurz hat beträchtliche Geldsummen von Wirecard/Markus Braun genommen und rechtfertigt sich, dass Braun auch ein gutes Verhältnis zu mir hat. Der Mann ist ein notorischer Lügner. Absolut Kanzler unwürdig (sic)“, schrieb Kern auf Twitter.
Antworten
STElNHOFF:

Gold Waldsee

 
18.07.20 08:57
Auf dem Mars haben sie Riesige Goldfelder entdeckt, Das heißt, Demnächst wird der Markt überschwemmt, und der Preis fällt.
Antworten
Flash88:

ich versteh nicht warum

2
18.07.20 09:02
Es für eine Behörde so schwer war herauszufinden ob Wirecard Kunde bei den Banken ist oder überhaupt Geld geflossen ist. Das muss doch machbar sein  
Antworten
HobbyBowler:

Goldwalze

 
18.07.20 09:04
Gold hat ebensowenig wert. Es ist nur ein klumpen metall. Wie Diamanten auch, kann man es synthetisch herstellen was es über kurz oder lang wertlos machen wird
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