Nein, diese Stellungnahme ist zuwenig. Natürlich sind die Vorwürfe der FT, des HB, . falsch. Richtig aber ist, dass Wirecard ein Complianceproblem hat. Ja, daran wird (mit Erfolg) gearbeitet. Aber das ist zuwenig, denn Wirecard "will nicht in den DAX,", Wirecard IST im DAX. Und bei DAX Unternehmen SIND diese Voraussetzungen zu erfüllen. Das ist nun mal so. Und das ist wichtig.
In keiner Weise geht das Statement auf die Vorwürfe mangelnder Kooperation ... ein. Das ist schon wieder verkehrt. Es geht darum, dass sich Wirecard zu den im Bericht geäusserten Problemen bekennt. Wo bitte sind die Konsequenzen ? Es geht nicht darum, eine "hire and fire" Politik umzusetzen, sondern eine Organisation die mit dem vom AR eingesetzten Prüfern nicht kooperativ umgeht zu erneuern. Mangelnde Kooperation in Zeiten einer Compliancekrise ist ein absolutes NO GO. Diese message habe ich nicht vernommen. Das ist ein Problem. Hier habe ich mir von Eicgelmann erwartet, dass es zu Änderungen kommt. Fehlanzeige.
"Bei 97 % der untersuchten Kunden wurde deren Existenz zweifelsfrei belegt.". Was heisst denn das bitte ??
1) Es MÜSSEN 100 % sein, denn d. h. bei 3 % der Kunden ist deren Existenz nicht zweifelsfrei belegt
2) Diese 3 % der Kunden deren Existenz nicht zweifelsfrei belegt ist: Wieviel % vom Umsatz und Gewinn repräsentieren diese ? 1 % 3 % 50 %...
Es bleiben einfach viel zuviele Fragen offen.
So kommt Wirecard aus seinen Problemen nie raus. Es bietrt weitrrhin extreme Angriffsgläche.
Eichelmann, Deine Zeit läuft ab !