www.capital.de/geld-versicherungen/...spielt-das-bockige-kind
Diese Ruhe nach dem KPMG Sturm, kommt einem wirklich unheimlich vor. Irgendwie wartet man auf den nächsten Knall, der aus irgendeiner Ecke wieder kommen wird. Einige, die Ende 2018 oder Anfang 2019 eingestiegen sind, können von den Feuerwerken und Knalltraumata der Wirecard Aktie ein Lied singen. Dabei ist der Umgang mit der Öffentlichkeit nicht immer durch geradliniges Auftreten gekennzeichnet. Eher mehr ein Zick Zack Kurs. Mehr defensiv als mit dem Schwert voran. Kein Wunder, dass einige entnervt nicht nur die Aktie sondern auch dieses Forum verlassen haben.
Was ich bis heute nicht verstehe, ist folgendes: Wirecard gibt eine Prüfung in Auftrag ( im Nachhinein eine Schnappschuss), legt 40 Millionen dafür auf den Tisch, KPMG bescheinigt alles ist ok aber auch, dass Wirecard und seine Drittpartner in einem Narrenhaus Leben. Da fragt man sich, was ist in KPMG gefahren, dass sie so ein Bericht dermaßen formuliert und noch schlimmer, was ist in WDI gefahren, dass sie so ein Bericht völlig schmerzlos in die Manege wirft.
Ich würde mir wünschen, als jemand der vorhat lange Jahre in der Aktie zu bleiben, dass es bei der nächsten Attacke keine Prüfberichte in Auftrag gegeben werden. Nein, wenn z.B. die FT schreibt WDI hat die Bilanz manipuliert dann aber mit stichhaltigen Beweisen. Ansonsten Schadenersatz in Millionenhöhe.
Die Vermutung liegt auch nahe, dass irgendwo bei KPMG oder Wirecard ein Maulwurf am Werk war. Seltsam, dass am Freitag einige LVs ihre Verleihquote erhöht haben.