....in den Extremen findet man zwar Klarheit..…aber das Leben findet m.E. dazwischen statt…deshalb versuche ich mich als Brückenbauer..
1. Es ist m.E. unstrittig, dass die Pressefreiheit zu den wichtigsten Errungenschaften gehört, die man als Demokrat zu verteidigen hat.
2. Die positiven Aspekte der Pressefreiheit im täglichen Leben zu erfahren bedarf es jedoch Journalisten, die idealerweise den gleichen, gemeinsamen Werten verpflichtet sind, wie die Gesellschaft selbst.
3. Und genau hier setzt die Kritik an, wobei ich diese nicht selber aussprechen möchte…dies überlasse ich dem CEO von Axel Springer Verlag: Dr. Mathias Döpfner:
1. „Journalisten sind zusammen mit darstellenden Künstlern – in Film, Oper und Theater – wahrscheinlich die eitelste Berufsgruppe, die es gibt.“
2. „Viele Journalisten sind getrieben davon, bei den Kollegen gut anzukommen. Sie verhalten sich damit zutiefst unjournalistisch: Sie wollen das Juste Milieu ihrer eigenen Branche bedienen, anstatt nonkonformistisch die andere Seite der Medaille zu beleuchten. Man will der eigenen Crowd gefallen, und das führt zu Herdenverhalten, Mainstream-Denken, Konformismus in der journalistischen Darstellung und immer mehr auch zu Intoleranz gegenüber Freidenkern.“
3. „Wenn Journalisten von Aktivisten nicht mehr zu unterscheiden sind, dann können wir einpacken. Hier ist eine ganz wichtige Grenze zu ziehen.“
4. „Journalisten sind Wahrheitssucher. Sie befinden sich auf der Suche nach Wahrheit, aber sie kennen sie nicht. Ein möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb möglichst vieler Erkenntnisse und Ansichten entstehen.“
5. „Zum einen erleben wir vor allem in den sozialen Medien eine Verrohung der Sprache, eine absolute Enthemmung, eine Brutalisierung bis hin zu offen kommunizierten Gewaltphantasien. Man fragt sich, woher dieser Hass kommt“
Quelle: www.nzz.ch/feuilleton/medien/...h-unjournalistisch-ld.1457143