Frau Lauterbach hat im neuen Buch
"China im Blickpunkt des 21. Jahrhunderts"
einen Gastbeitrag beigesteuert. Hier ein Auszug:
"Die Deutschen irren, wenn sie Industrie 4.0 für die Vokabel der Zukunft halten.
China investiert in den nächsten Jahren ein Vielfaches des deutschen Budgets in
künstliche Intelligenz (KI). Seit 2017 arbeitet das Land konsequent einen Plan
für die nächste Generation der KI-Technologien ab, u. a. mit einer
Bildungsoffensive.
Währenddessen wächst an deutschen Schulen die nächste Generation digitaler An-
alphabeten heran. Zudem werden Koryphäen der internationalen KI-Szene mit
Topgehältern ins Land des Lächelns gelockt.
Hierzulande fehlt es nicht nur an Geld, sondern auch an Innovationskultur.
Chinas Vorsprung ist schon jetzt uneinholbar."
Langsam verstehe ich immer mehr WDI's geschäftliche Hinwendung zum
asiatischen Markt. Da entsteht ein neuer digitaler Hegemon.
Schön, das WDI sich des Themas KI verstärkt annimmt und damit
Märkte ungeahnten Ausmaßes erschließt. Logisch,
dass dieser Umstand blasse Neider auf den Plan ruft.
Ich hatte mir die letzten Tage die Zeit genommen, um den
Zatarra-Report etwas genauer durchzulesen und im Rahmen
meiner Möglichkeiten im Netz zu recherchieren.
Zugegeben, liest sich recht abenteuerlich und zuweilen syndiziert.
Meine Meinung: eine Mischung aus Pseudo-Konstrukten und
konturschwachen Anzeichen fragwürdiger Handlungen
einzelner lokaler Mitarbeiter/Geschäftspartner. Schwer zu greifen
sind für mich die Vernetzungen der einzelnen fluktuierenden
Geschäftspartner untereinander.
O.K., wurde meines Wissens ja alles untersucht und nichts rechtlich
Belastbares gefunden.
Klar, dass in diesem Beziehungsdickicht bis heute eine Flanke offen
geblieben ist für diverse konspirative Wellenreiter und
publikationssüchtige Wiederkäuer.
Ich könnte hier noch unermüdlich schwadronieren. Das Wichtigste
aber zu dieser Singapur-Geschichte aus 2018 ist für mich:
WDI's Compliance-Abteilung hatte hier ja bereits intern
Untersuchungen eingeleitet und auch R&T mit der Untersuchung beauftragt,
wobei lediglich kleinere Verfehlungen festgestellt worden sind.
Wie dem auch sei, den finalen Akt werden wohl die Ergebnisse aus Singapur
und von KPMG bilden.
Wie Frau Lauterbach schon sagte: Die Probleme von WDI sind eine Art
Wachstumsschmerz! D'accord, gnädige Frau...