Hatte Wirecard am Freitag gekauft, ca. 0,87 % Depotanteil.
Ich bin aber nicht so dumm und setze einen Stopp-Loss, das mache ich niemals.
Stop-Loss ist meiner Meinung ein Instrument um Kleinanleger abzuzocken, per Gebühr und es versucht auszulösen.
Beispiel Ryanair:
Ryanair hatte ich 2018 als Börsenneuling für 16,8 gekauft.
Das war bis ~8 gefallen, hatte bei 10 und 9 Euro sehr kräftig nachgekauft, Stückzahl verdoppelt, jetzt stehe ich in Summe klar im Plus.
Hätte ich auf die Negativ-News gehört (Streiks, Brexit, hohe Treibstoffkosten,CO2 Unsicherheit, usw.) und einen Stop-Loss gesetzt wäre ich mit sehr großem Verlust aus dem Rennen gewesen !!!
Hatte mir zu Wirecard nur die Zahlen per Morningstar angesehen, das Wachstum der letzten 5 Jahre und den letzten Quartalsbericht ganz grob drüber gelesen.
Folgendes sah ich mir auch an ...
de.wikipedia.org/wiki/...ilanzierung_und_B%C3%B6rsengeschehen
Soviele Vorwürfen die Wirecard bereits ausgesetzt war, seit 2008.
Wieso sollte Wirecard die letzten Jahre betrogen haben, wenn die doch genau wissen das sie fast jedes Jahr, seit 2008, genau in dieser Sache beschuldigt werden :)
Kenn mich da nicht so aus ... kann es sein das jemand sieht das sehr viele mit Stop-Loss drinnen sind, und man die mit Negativ-News + Leerverkaufsattacken aktiviert ?
Die Broker verdienen auch massig Geld wenn soviel hin und her gehandelt wird. Ich glaub das Ganze hat wenig mit dem Wirecard Geschäft zu tun. Es dreht sich hier alles um den Aktienkurs. Man möchte an den Gebühren + Leerverkäufen verdienen. Indem man zittrige Hände per News verunsichert, denen zuvor rät Stop-Loss zu verwenden usw.
Daher denke ich momentan das Chance-Risiko-Verhältnis ist auf lange sicht richtig gut, darum mein Kauf.