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Lieber Leser,
jüngst veröffentlichte ein vermeintliches Analysehaus, das niemand aus der Börsenszene kannte, eine Studie zu Wirecard, die randvoll mit wüsten Anschuldigungen war. Irgendjemand setzte einen Link zur Studie in einem Blog der „Financial Times“ und verhalf der „Studie“ dadurch zu viel Aufmerksamkeit. Daraufhin nahm die Katastrophe ihren Lauf und die Wirecard-Aktie fiel ins Bodenlose.
Es stellte sich heraus, dass etliche Hedgefonds kräftig an den fallenden Aktienkursen verdient hatten, weil sie just zu diesem Zeitpunkt eine Short-Attacke ritten. Dazu muss man nicht Mathematik studiert haben, um hier eins und eins zusammenzuzählen.
Der Irrsinn wiederholt sich?
Was passiert? Rund zwei Wochen später wiederholt sich der gleiche Irrsinn nochmals nach dem exakt selben Muster. Eine neue „Studie“ von Zatarra Research erscheint, von denen man immer noch nicht weiß, wer namentlich dahinter steckt. Die Wirecard-Aktie stürzt ab. Die Leerverkäufer scheffeln Kohle.
Eine Riesensauerei
Haben sie jetzt neuerdings Brokerlizenzen an die internationale Vereinigung der Hütchenspieler verkauft? Das ist aus meiner Sicht eine Riesensauerei, was da derzeit rund um die Wirecard-Aktie abläuft. Verzeihen Sie meine Wortwahl, aber so ein skrupelloses Verhalten macht mich stinksauer.
Da wird der Ruf eines Unternehmens rücksichtslos beschädigt und Geld auf dem Rücken der kleinen Anleger verdient. Unmöglich!