Ich für meinen Teil habe hin und wieder auf die WCD presseseite geschaut und ansonsten die AdHoc abgewartet.
Ziel der Medien war es aber in der Tat selbst bei dieser durchweg positiven Entscheidung seitens Wirecards das Ganze als unkoordinierte hü und hott Aktion darzustellen.
Stattdessen hat man sich ganz normal im Vorstand und AR ausgetauscht und einige waren nachvollziehbarerweise dagegen und vermutlich eine knappe Mehrheit dafür. Die Aussage des AR Chefs war absolut menschlich nachvollziehbar und er hat nur ausgesprochen was die Vielzahl der Aktionäre die noch halbwegs Hirn haben denken: warum sich so einen Schund wie ihn Financial Crimes rauswürgt auch nur ansatzweise ernst nehmen geschweige denn überhaupt erst damit befassen.
Da aber nun mal auch der große Rest der Medien Nachrichtegeil und alles andere als unabhängig ist (Spenden are always welcome) hat man sich letzten Endes entschieden das Spielchen mitzumachen obwohl man das Ergebnis natürlich bereits längst kennt.
Für FCUK wird es auf lange Sicht das Ende sein denn auch wenn die paar Millionen an Sonderausgaben die WCD für diese sinnlosen Anschuldigungen aufbringen muss eine Kleinigkeit für WCD sind so werden all diese Kosten im Rahmen des laufenden Klageverfahrens gegen die Crimes letzten Endes sicherlich aufaddiert werden. Ein magerer Vergleich am Ende des Prozesses würde mich jedenfalls wundern. Es ist dann mehr als menschlich wenn WCD dafür sorgt dass der Bücherladen am Ende dicht machen muss wegen Zahlungsunfähigkeit. Um die ganzen Angestellten ist es auch nicht schade denn die hätten ja genügend Zeit gehabt sich mit echtem investigativem Journalismus selber einzubringen.
Leider wird die ganze Meute sich genau wie bei der Schließung der Financial Times Deutschland (den Tag feiere ich noch heute jedes Jahr wie Weihnachten) auf die verbliebene Landschaft aufteilen.
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