Zinsen hin oder her - Aktien hin oder her
Der ganze Kapitalismus stottert gerade gewaltig, man sollte sich zunächst einmal die Frage stellen, wieso das der Fall ist. Auch in den USA wachsen die Bäume nicht in den Himmel, denn die USA haben nur den Vorteil einer völlig stupiden und ungebildeten Bevölkerung die man durch private Medien wie CNN oder FOX einfach manipulieren kann (siehe Irakkrieg). Eine Auflehnung der US Bevölkerung gegen dieses System wird es nicht geben.
In Europa haben die "Gelbwestenproteste" gezeigt wohin die Reise in Zukunft geht, denn wenn der Wohlstand der Mittelschicht weiter sinkt wird die Bevölkerung unzufriedener und Bürgerkriege sind vorprogrammiert.
Ständig sind die Medien darüber entsetzt, dass "rechte Parteien" immer mehr Zulauf bekommen, in Wirklichkeit sind diese "rechten Parteien" nur ein Symptom des gescheiterten,kapitalistischen Systems. (die Schere zwischen arm und reich wird immer größer)
Einige Wenige häufen ein unfassbar großes Vermögen an, während andere nicht einmal am Monatsende ihre Miete bezahlen können. Viele Leben in Angst ihren Job zu verlieren, eine Familie oder ein Eigenheim sind somit de facto ausgeschlossen. Flexibilität ist nicht nur erwünscht, sondern wird gefordert, gewissermaßen spiegelt dies eine neue Form der privaten Leibeigenschaft wider.
Die europäische Union bzw. der gemeinsame Binnenmarkt verstärken dieses Problem der Ungleichverteilung exponentiell, denn die großen erfolgreichen Firmen setzen sich durch, vorhandene Konkurenz wird entweder geschluckt oder zerstört, soetwas wie "Wettbewerb" gibt es nur im BWL-Handbuch. Hinzu kommt die "Winner takes it all" Mentalität der Digitalisierung, nur eine kleine Anzahl an Firmen teilt sich den globalen Markt auf, siehe Facebook, Amazon & Co. Ein größerer Markt erhöht nicht die Anzahl der Unternehmen oder verbessert den Wettbewerb, ein größerer Markt hat eher gegenteilige Tendenzen.
Kleine mittelständische Betriebe bleiben auf der Strecke, der Einzelhandel stirbt dank Amazon & Co aus. Arbeitsplätze gehen verloren und Steuereinkünfte fallen weg. Auch das Rentensystem kann so auf Dauer nicht mehr finanziert werden, denn aufgrund der Kinderarmut in der heutigen Gesellschaft fallen viele zukünftige Steuerzahler weg und auf der anderen Seite wird die Arbeitslosigkeit weiter steigen. Die niedrigen Zinsen bringen die Pensionskassen weiter in Bedrängnis. Obwohl eine niedrige Arbeitslosigkeit ist kein Indikator für eine gesunde Volkswirtschaft, denn in der Bundesrepublik ist die Arbeitslosigkeit zwar niedrig, allerdings nur zu dem Preis eines gewaltigen Niedriglohnsektors.
Wieviele normale Bürger in Europa können von sich behaupten, dass es ihnen besser geht als vor 20 oder 30 Jahren? In unseren mitteleuropäischen Breitengraden hat sich wenn wir uns ehrlich sind nichts verbessert, die Gehälter sind nicht wirklich gestiegen, die Anforderungen der Arbeitswelt werden härter, Wohnraum wird zum Luxusgut und die Leute werden unzufriedener.
Wenn wir schon beim Thema Wohnraum sind, dann muss erwähnt werden, dass die EZB das Wohnraumproblem noch verschärft, denn durch das billige Geld steigen auch die Immobilienpreise und somit wird Wohnraum kaum noch finanzierbar bzw. steigen die Mieten astronomisch stark an. (Die Gehälter bleiben hingegen gleich)
Weiters werden die Spareinlagen der normalen Bürger durch die Gelddruckerei der EZB langsam aber sicher entwertet, auch hier sinkt der Wohlstand. Das Motto lautet : "Entweder du verlierst jedes Jahr an Kaufkraft durch die Inflation oder du investierst in risikoreiche Anlagen wie Aktien". Wenn dieses "Aktieninvestment" dann einmal schief gehen sollte, dann heißt es "Selber schuld, du hättest ja nicht in Aktien investieren müssen".
Gerade als Wirecard-Aktionär und den damit verbundenen Erfahrungen im Bezug auf die Short-Attacken der Vergangenheit, gepaart mit Falschmeldungen durch die FT machen mich diese Entwicklungen wütend. Es werden ahnungslose Menschen "schwäbische Hausfrau" ins Risiko getrieben, um diese dann an den unregulierten Finanzmärkten abzuzocken.
Hinzu kommt eine "sektoide Klima-Angst", welche die Energiepreise weiter steigen lässt und somit die Bevölkerung weiter an Wohlstand verliert. Für den durchschnittlichen Besserverdiener (FDP/Grünwähler) mag dies kein Problem sein, für den normalen Arbeiter hingegen schon.
Die Lösung kann nicht sein noch mehr Geld in die Finanzmärkte zu pumpen, denn mittlerweile wissen Investoren schön langsam nicht mehr wohin mit der Kohle.
Ob Immobilien, Gold oder Aktien, man bläst das System weiter auf ohne wirklich reale Werte zu schaffen. Das Geld muss zu den Menschen und in die reale Wirtschaft, weg von dieser ganzen "Casino-Zockerei" an den Finanzmärkten.
Der Finanzmarkt sollte eine Dienstleistung für die reale Wirtschaft darstellen und nicht zum profitablen Selbstzweck verkommen, daher wäre eine Finanztransaktionssteuer und eine strengere Regulierung des Finanzmarktes schon lange notwendig.
So das wars, tut mir leid das es solange geworden ist.
Denkt vielleicht einmal darüber nach was ich gesagt habe bevor ihr weiter der "kapitalistischen Religion" blind vertraut. Moral und Ethik darf auch in der Wirtschaft vorhanden sein.
Für unsere Wirecard-Aktie hoffe ich natürlich nur das Beste und bleibe langfristig investiert, keine Zockerei, sondern eine solide Anlage für die Zukunft. ;-)
Der ganze Kapitalismus stottert gerade gewaltig, man sollte sich zunächst einmal die Frage stellen, wieso das der Fall ist. Auch in den USA wachsen die Bäume nicht in den Himmel, denn die USA haben nur den Vorteil einer völlig stupiden und ungebildeten Bevölkerung die man durch private Medien wie CNN oder FOX einfach manipulieren kann (siehe Irakkrieg). Eine Auflehnung der US Bevölkerung gegen dieses System wird es nicht geben.
In Europa haben die "Gelbwestenproteste" gezeigt wohin die Reise in Zukunft geht, denn wenn der Wohlstand der Mittelschicht weiter sinkt wird die Bevölkerung unzufriedener und Bürgerkriege sind vorprogrammiert.
Ständig sind die Medien darüber entsetzt, dass "rechte Parteien" immer mehr Zulauf bekommen, in Wirklichkeit sind diese "rechten Parteien" nur ein Symptom des gescheiterten,kapitalistischen Systems. (die Schere zwischen arm und reich wird immer größer)
Einige Wenige häufen ein unfassbar großes Vermögen an, während andere nicht einmal am Monatsende ihre Miete bezahlen können. Viele Leben in Angst ihren Job zu verlieren, eine Familie oder ein Eigenheim sind somit de facto ausgeschlossen. Flexibilität ist nicht nur erwünscht, sondern wird gefordert, gewissermaßen spiegelt dies eine neue Form der privaten Leibeigenschaft wider.
Die europäische Union bzw. der gemeinsame Binnenmarkt verstärken dieses Problem der Ungleichverteilung exponentiell, denn die großen erfolgreichen Firmen setzen sich durch, vorhandene Konkurenz wird entweder geschluckt oder zerstört, soetwas wie "Wettbewerb" gibt es nur im BWL-Handbuch. Hinzu kommt die "Winner takes it all" Mentalität der Digitalisierung, nur eine kleine Anzahl an Firmen teilt sich den globalen Markt auf, siehe Facebook, Amazon & Co. Ein größerer Markt erhöht nicht die Anzahl der Unternehmen oder verbessert den Wettbewerb, ein größerer Markt hat eher gegenteilige Tendenzen.
Kleine mittelständische Betriebe bleiben auf der Strecke, der Einzelhandel stirbt dank Amazon & Co aus. Arbeitsplätze gehen verloren und Steuereinkünfte fallen weg. Auch das Rentensystem kann so auf Dauer nicht mehr finanziert werden, denn aufgrund der Kinderarmut in der heutigen Gesellschaft fallen viele zukünftige Steuerzahler weg und auf der anderen Seite wird die Arbeitslosigkeit weiter steigen. Die niedrigen Zinsen bringen die Pensionskassen weiter in Bedrängnis. Obwohl eine niedrige Arbeitslosigkeit ist kein Indikator für eine gesunde Volkswirtschaft, denn in der Bundesrepublik ist die Arbeitslosigkeit zwar niedrig, allerdings nur zu dem Preis eines gewaltigen Niedriglohnsektors.
Wieviele normale Bürger in Europa können von sich behaupten, dass es ihnen besser geht als vor 20 oder 30 Jahren? In unseren mitteleuropäischen Breitengraden hat sich wenn wir uns ehrlich sind nichts verbessert, die Gehälter sind nicht wirklich gestiegen, die Anforderungen der Arbeitswelt werden härter, Wohnraum wird zum Luxusgut und die Leute werden unzufriedener.
Wenn wir schon beim Thema Wohnraum sind, dann muss erwähnt werden, dass die EZB das Wohnraumproblem noch verschärft, denn durch das billige Geld steigen auch die Immobilienpreise und somit wird Wohnraum kaum noch finanzierbar bzw. steigen die Mieten astronomisch stark an. (Die Gehälter bleiben hingegen gleich)
Weiters werden die Spareinlagen der normalen Bürger durch die Gelddruckerei der EZB langsam aber sicher entwertet, auch hier sinkt der Wohlstand. Das Motto lautet : "Entweder du verlierst jedes Jahr an Kaufkraft durch die Inflation oder du investierst in risikoreiche Anlagen wie Aktien". Wenn dieses "Aktieninvestment" dann einmal schief gehen sollte, dann heißt es "Selber schuld, du hättest ja nicht in Aktien investieren müssen".
Gerade als Wirecard-Aktionär und den damit verbundenen Erfahrungen im Bezug auf die Short-Attacken der Vergangenheit, gepaart mit Falschmeldungen durch die FT machen mich diese Entwicklungen wütend. Es werden ahnungslose Menschen "schwäbische Hausfrau" ins Risiko getrieben, um diese dann an den unregulierten Finanzmärkten abzuzocken.
Hinzu kommt eine "sektoide Klima-Angst", welche die Energiepreise weiter steigen lässt und somit die Bevölkerung weiter an Wohlstand verliert. Für den durchschnittlichen Besserverdiener (FDP/Grünwähler) mag dies kein Problem sein, für den normalen Arbeiter hingegen schon.
Die Lösung kann nicht sein noch mehr Geld in die Finanzmärkte zu pumpen, denn mittlerweile wissen Investoren schön langsam nicht mehr wohin mit der Kohle.
Ob Immobilien, Gold oder Aktien, man bläst das System weiter auf ohne wirklich reale Werte zu schaffen. Das Geld muss zu den Menschen und in die reale Wirtschaft, weg von dieser ganzen "Casino-Zockerei" an den Finanzmärkten.
Der Finanzmarkt sollte eine Dienstleistung für die reale Wirtschaft darstellen und nicht zum profitablen Selbstzweck verkommen, daher wäre eine Finanztransaktionssteuer und eine strengere Regulierung des Finanzmarktes schon lange notwendig.
So das wars, tut mir leid das es solange geworden ist.
Denkt vielleicht einmal darüber nach was ich gesagt habe bevor ihr weiter der "kapitalistischen Religion" blind vertraut. Moral und Ethik darf auch in der Wirtschaft vorhanden sein.
Für unsere Wirecard-Aktie hoffe ich natürlich nur das Beste und bleibe langfristig investiert, keine Zockerei, sondern eine solide Anlage für die Zukunft. ;-)
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