Das Transaktionsvolumen, eine der Wirecard-Kernzahlen, steigt in den ersten sechs Monaten des Jahres um mehr als 37 Prozent auf rund 77 Milliarden Euro.
Der Umsatz wächst um über 36 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
Der Nettogewinn erhöht sich um mehr als 50 Prozent auf 237 Millionen Euro.
Auch die Kosten steigen kräftig.
Der Materialaufwand, der vor allem Gebühren an Banken und Kreditkartenfirmen beinhaltet,
steigt um über 37 Prozent auf 652 Millionen Euro.
Die Personalkosten steigen um mehr als 25 Prozent auf über 140 Millionen Euro.
Das fällt positiv auf:
Wirecard ist weiter auf Wachstumskurs und erfüllt damit die Erwartungen seiner Investoren,
die seit vielen Jahren eine stürmische Entwicklung des Konzerns gewohnt sind.
Dennoch verlor die Aktie am Mittwochmorgen rund zwei Prozent.
Analysten zufolge hatten sich manche Anleger ein noch stärkeres Wachstum erhofft.
Wie bereits in den vergangenen Jahren üblich, verband Konzernchef Markus Braun
die Vorstellung der Zahlen mit der Verkündigung noch stärkerer Wachstumsziele.
„Im ersten Halbjahr hat sich unser Wachstum beschleunigt, sodass wir äußerst optimistisch
in das zweite Halbjahr blicken“, erklärte Braun.
„Dementsprechend haben wir unsere Prognose 2019 sowie die Vision 2020 erhöht.“
Quelle: www.handelsblatt.com/finanzen/...ie-prognose-an/24878160.html
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Muss man das verstehen? :-/
Wer steht zu seinem Wort und kann mir eine nachvollziehbare Erklärung liefern,
wieso wir nicht wenigstens etwas mehr wieder in die Richtung wie vor dem "FT-Skandal" kurstechnisch wandern?
Am Ende fragt man sich immer, "woran hat's gelegen?" :)