Hamburg - Die Holsten-Brauerei wird möglicherweise zerschlagen. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen verhandelt Holsten derzeit mit dem Wettbewerber Bitburger über den Erwerb der Tochtergesellschaften König und Lich. Daneben wird über den Verkauf des Mineralwassergeschäftes mit Gerolsteiner gesprochen. Für weitere Marken wie Holsten selbst, Feldschlösschen oder Lübz gilt die Carlsberg-Gruppe als Favorit.
Ein Komplettverkauf an einen großen internationalen Wettbewerber scheint damit unwahrscheinlich, abgesprungen ist bereits der belgische Großbrauer Interbrew. Bis zum Jahresende will Holsten-Großaktionär Christian Eisenbeiss den Verkauf perfekt machen. Die Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern. Der US-Investor verhandelt den Informationen zufolge nur noch mit einem kleinen Kreis von Interessenten. Hauptproblem sei die Preisvorstellung des New Yorker Großaktionärs, heißt es. An der Börse ist Holsten derzeit 509 Mio. Euro wert - nach Einschätzung von Analysten ein überhöhter Preis. Auf der Brauerei lasten Bankschulden von etwa 300 Mio. Euro sowie Pensionsverpflichtungen von mindestens 200 Mio. Euro.
nic
Morgenpost.de
Ein Komplettverkauf an einen großen internationalen Wettbewerber scheint damit unwahrscheinlich, abgesprungen ist bereits der belgische Großbrauer Interbrew. Bis zum Jahresende will Holsten-Großaktionär Christian Eisenbeiss den Verkauf perfekt machen. Die Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern. Der US-Investor verhandelt den Informationen zufolge nur noch mit einem kleinen Kreis von Interessenten. Hauptproblem sei die Preisvorstellung des New Yorker Großaktionärs, heißt es. An der Börse ist Holsten derzeit 509 Mio. Euro wert - nach Einschätzung von Analysten ein überhöhter Preis. Auf der Brauerei lasten Bankschulden von etwa 300 Mio. Euro sowie Pensionsverpflichtungen von mindestens 200 Mio. Euro.
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