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Stimmt die Umfrage?
Allensbach-Umfrage: Arbeitslose wollen gar nicht arbeiten
ALLENSBACH (dpa-AFX) - Immer mehr Deutsche glauben, dass viele Arbeitslose gar nicht arbeiten wollen. Zwei von drei Bürgern in Westdeutschland vermuten dies, ergab eine am Donnerstag vom Institut für Demoskopie in Allensbach veröffentlichte Umfrage. 1994 seien es noch 39 Prozent gewesen. In Ostdeutschland sei die Zahl derjenigen, die diesen Eindruck haben, in den vergangenen sieben Jahren von elf auf 40 Prozent gestiegen. Befragt wurden 2.108 Menschen zwischen dem 26. Januar und dem 7. Februar dieses Jahres.
Wie aus der repräsentativen Umfrage weiter hervorgeht, sind in Westdeutschland 65 Prozent überzeugt, dass mit Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Wohngeld sehr viel Missbrauch getrieben wird.
In Ostdeutschland, wo dies derzeit 48 Prozent vermuten, konnte sich 1994 eine Mehrheit weit reichenden Leistungs-Missbrauch noch gar nicht vorstellen. Vor sieben Jahren sagten 53 Prozent der Ostdeutschen: "Das sind nur Einzelfälle". Heute meinen das nur noch 37 Prozent. Im Westen glauben noch weniger (26 Prozent), dass es sich beim Missbrauch von Sozialleistungen lediglich um Einzelfälle handelt.
Darüber hinaus hält eine Mehrheit aller Deutschen (56 Prozent) den Unterschied zwischen der Arbeitslosenunterstützung und einem Einkommen aus normaler Beschäftigung für zu gering. Nur 17 Prozent meinen das Gegenteil. 72 Prozent der Befragten in Westdeutschland (Ostdeutschland: 60 Prozent) meinen außerdem, dass Arbeitslose zu gemeinnützigen Arbeiten und sozialen Diensten verpflichtet werden sollten./DP/aa
Stimmt die Umfrage?
Allensbach-Umfrage: Arbeitslose wollen gar nicht arbeiten
ALLENSBACH (dpa-AFX) - Immer mehr Deutsche glauben, dass viele Arbeitslose gar nicht arbeiten wollen. Zwei von drei Bürgern in Westdeutschland vermuten dies, ergab eine am Donnerstag vom Institut für Demoskopie in Allensbach veröffentlichte Umfrage. 1994 seien es noch 39 Prozent gewesen. In Ostdeutschland sei die Zahl derjenigen, die diesen Eindruck haben, in den vergangenen sieben Jahren von elf auf 40 Prozent gestiegen. Befragt wurden 2.108 Menschen zwischen dem 26. Januar und dem 7. Februar dieses Jahres.
Wie aus der repräsentativen Umfrage weiter hervorgeht, sind in Westdeutschland 65 Prozent überzeugt, dass mit Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Wohngeld sehr viel Missbrauch getrieben wird.
In Ostdeutschland, wo dies derzeit 48 Prozent vermuten, konnte sich 1994 eine Mehrheit weit reichenden Leistungs-Missbrauch noch gar nicht vorstellen. Vor sieben Jahren sagten 53 Prozent der Ostdeutschen: "Das sind nur Einzelfälle". Heute meinen das nur noch 37 Prozent. Im Westen glauben noch weniger (26 Prozent), dass es sich beim Missbrauch von Sozialleistungen lediglich um Einzelfälle handelt.
Darüber hinaus hält eine Mehrheit aller Deutschen (56 Prozent) den Unterschied zwischen der Arbeitslosenunterstützung und einem Einkommen aus normaler Beschäftigung für zu gering. Nur 17 Prozent meinen das Gegenteil. 72 Prozent der Befragten in Westdeutschland (Ostdeutschland: 60 Prozent) meinen außerdem, dass Arbeitslose zu gemeinnützigen Arbeiten und sozialen Diensten verpflichtet werden sollten./DP/aa