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Meldung des Tages: U.S. Forest Service erteilt Genehmigung: New Amalga tritt in die Entwicklungsphase ein

Wie tief will der Ölpreis noch sinken?


Beiträge: 49
Zugriffe: 13.391 / Heute: 1
herbert boll:

Wie tief will der Ölpreis noch sinken?

7
11.01.07 20:47
Langfristig wird der Ölpreis sicherlich steigen da sind wir uns ja alle einig denke ich mal. Da Öl knapp und die Nachfrage ständig steigt wird der Preis in den nächsten Jahren sicherlich immer neue Höchststände erreichen. Die momentane Situation sehe ich nur als kurzfristig an. Die Kursverluste kommen nur durch charttechnische Gründe und durch die fehlende Nachfrage durch den milden Winter zu stande und werden kurzfristiger Natur sein denke ich.

Aber wo ist der Boden dieses Kursrutsches gefunden? Ich würde gerne mit einen Knock-Out auf steigen Ölpreise setzen aber das scheint mir bei der momentanen Situation sehr riskant auch wenn ich langfristig keine Zweifel an höheren Kursen habe. In Trader 2007 Spieldepot habe ich mir die Finger ja schon verbrannt. Also wo sit der richtige Punkt zum Einstieg? Was meint Ihr? Soll ich auf die 50 $ warten? Viel tiefer kann es doch nicht gehen oder? Ich habe im Moment echt schiß ein Knock-out in mein echtes Depot aufzunehmen aber ich will mir diese einmalige Chance auch nicht entgehen lassen.
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MaxGreen:

40 Dollar

2
11.01.07 20:50

 

Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 3019963

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feliz:

Dito o. T.

 
11.01.07 20:52
Antworten
xpfuture:

KO´s bei der derzeitigen Lage

 
11.01.07 20:52
wären Selbstmord, außer du willst die armen Emmis finanzieren.

Wenn schon am Ölpreis patizipieren dann über einen langlaufenden OS oder die konservative Variante (und wahrscheinlich langfristig vernüftigste Variante) über den US Oil ETF Fond - da kannst auch ein Minus über längere Zeit ausitzen.

Alles andere wäre m.M. nach derzeit Wahnsinn und reine Glücksache falls der Markt nach oben dreht.

xpfuture
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MaxGreen:

Wie sieht es den bei den Heizölpreisen aus ?

 
11.01.07 21:07
Jetzt schon für den Winter 2008 ordern?
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herbert boll:

Mit solchen Reaktionen hätte ich ehrlich gesagt

 
11.01.07 21:09
nicht gerechnet. Ich hätte eher so bei 50 $ ein Ende gesehen. Das es jetzt noch etwas zu früh ist um wieder auf steigende Kurse zu setzen sehe ich ja ein. Aber 40 $ erscheint mir doch sehr tief gegriffen oder? Da mu ich mit meinem Einstig wohl noch etwa warten.  
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a1010:

versteh ich

 
11.01.07 21:12
mir gehts gleich

denoch warte ich bis  unter  50 dann kauf ich einen  turbo mit  luft zum ko....

schau dir mal  die  turbos SG1CM1 und SG1CMO an..

es  spricht nichts  für einen anstieg solange der winter in den usa  ein halber sommer ist.. und auf  die aussagen der opec gibt keiner mehr was

viel spass

greetz
w

ps:ich war jung und brauchte das geld
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Milchmädchen:

Noch eine Alternative

3
11.01.07 21:23
Aktien von COP bei Bestätigung der Unterstützung bei 55$ einsacken und entspannt auf den Kälteeinbruch im NO der USA warten.
Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 76445
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nasgul:

zu Pos. 7

 
11.01.07 21:44
"und auf  die aussagen der opec gibt keiner mehr was"

Halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Denn wer außer den Erdölförderländern sollte besser über die eigenen Vorkommen und ihre Reserven Bescheid wissen? Und da man schließlich schon ein Kartell bildet, wäre es das Naheliegenste bei baldiger Endlichkeit mächtig an der Preisschraube zu drehen. Denn schließlich wäre es ja bald vorbei mit den Dollars im Überfluss. Und nebenei wäre das der Zeitpunkt sich möglichst schnell von den Finanzplätzen zu verabschieden, denn schließlich stecken in ihnen all die vielen überschüssigen Petro-Dollars der vergangenen Jahrzehnte. Verkonsumiert haben gerade die Scheichs nur einen kleinen Teil davon.
Antworten
a1010:

na na o. T.

 
11.01.07 21:50
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iceman:

Wärme schüttelt Ölpreis

2
12.01.07 00:36
Wärme schüttelt Ölpreis

Wirtschaftsexperten sorgen sich seit Monaten um die Ölpreisentwicklung. Wird der Preisschub für den wichtigen Rohstoff gar den Aufschwung in Deutschland bremsen? Die Gefahr scheint gebannt: Öl wird plötzlich billiger - zum Leidwesen mancher Aktionäre.

Hamburg - Die Ölpreise fallen. Ein Barrel (159 Liter) des schwarzen Rohstoffes kostete heute zeitweise weniger als 54 Dollar - so günstig war Öl während des gesamten Vorjahres nicht zu haben. In Rotterdam gab der Preis für einen Tonne Benzin zeitgleiche von 542 auf 513 Dollar nach.

In der Tendenz nach unten: An den Rohstoffmärkten sinkt der Ölpreis
"Das warme Winterwetter auf der Nordhalbkugel bleibt kurzfristig der stärkste Belastungsfaktor für den Ölpreis", sagte Experte Victor Shum von der Energie-Beratungsfirma Purvin and Gertz. Darüber hinaus reagiere der Markt auf den unerwartet kräftigen Anstieg der US-Lagerbestände an Ölprodukten in der vergangenen Woche. Die Benzinbestände waren um 5,6 Millionen auf 209,5 Millionen Barrel geklettert. Auch die Heizöl- und Dieselvorräte stiegen.

Für Deutschlands Autofahrer bringt der Rückgang des Ölpreises allerdings noch keine Entlastung. Denn Sprit bleibt hierzulande teuer. Speziell die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Neujahrstag hat dazu geführt, dass im bundesweiten Durchschnitt für einen Liter Superbenzin am Freitag 1,28 Euro an Markentankstellen bezahlen, sagten Sprecher der Mineralölbranche. Dieser Preis liegt um sechs Cent je Liter höher als im Dezember. Diesel dagegen kostete 1,12 Euro je Liter und damit nur vier Cent mehr als im Dezember.

Die Unterschiede seien auf den Wettbewerb und die Entwicklung der Einkaufspreise am europäischen Großmarkt für Mineralölprodukte in Rotterdam zurückzuführen, glauben Marktexperten. Die Höhere Mehrwertsteuer in Deutschland konnte der Wettbewerb auf dem Mineralölmarkt indes bis heute nicht ausgleichen.

Ölpreis sinkt, Dax fällt

Die dort sinkenden Preise speziell für Rohöl schlagen sich mittlerweile sogar in den Aktienkursen führender deutscher Energieversorgungsunternehmen nieder. Die Titel von RWE Chart zeigen und Eon Chart zeigen stehen heute mit Kursverlusten in Höhe von 2,6 und 3,1 Prozent am Ende des Frankfurter Dax-Standardwerteindexes. Analyst Christoph Keidel von der LBBW Asset Management verwies zur Begründung auf die Entwicklung der Ölpreise.

"Mit ihnen reduzieren sich auch die Gaspreise, wodurch der Anreiz entsteht, Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke zu ersetzen - dadurch sinkt der Bedarf an CO2-Rechten. Diese wiederum beeinflussen den Strompreis stark", erklärt der Experte die sinkenden Strompreise an der Leipziger Strombörse. Und die beeinflussen nicht zuletzt Umsatz und zum Teil auch Gewinn der Stromriesen wie beispielsweise RWE und Eon.

Sinkende Aktienkurse müssen heute auch Investoren hinnehmen, die Aktien von Solarfirmen gekauft haben - auch das ist eine Folge des fallenden Ölpreises. Solon-Papiere Chart zeigen sanken bisher um 1,45 Prozent, Q-Cells-Titel Chart zeigen gaben um 1,4 Prozent nach und Ersol-Anteilsscheine Chart zeigen verloren 1,3 Prozent. Auch Conergy- Chart zeigen und Solarworld-Aktien Chart zeigen standen im Minus. Das reichte aus, um den gesamten TecDax Chart zeigen in die roten Zahlen zu drücken, denn die Solarfirmen haben mittlerweile großen Einfluss auf Entwicklung des bedeutendsten deutschen Technologieaktienbarometers.

"Wie schon am Vortag trennen sich Anleger wegen des niedrigen Ölpreises von den Solarwerten", sagte ein Händler. "Bei den Solartiteln spielt traditionell die Entwicklung am Ölmarkt eine wichtige Rolle - steht der Ölpreis unter Druck, geht es fast immer auch mit den Solarwerten ins Minus."

Experten rechnen damit, dass der Ölpreis in den kommenden Tagen weiter unter Druck stehen wird. Sollte er allzu kräftig fallen, wollen die Ölfördernationen handeln. Ein iranischer Vertreter des Förderkartells Organisation Erdölproduzierender Länder (Opec) sagte, die Opec beobachte die Entwicklung bereits sehr genau.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx, dpa und reuters

Gruss Ice
__________________________________________________
Börsengewinne  sind Schmerzengeld. Erst kommen  die Schmerzen, dann  das Geld...(A.K.)

Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 76483
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feliz:

Nicht nur die Wärme schüttelt den Ölpreis und die

4
12.01.07 16:51
OPEC.
Mit ca. 30 % Anteil an der Ölproduktion (26 Mio. Barrel am Tag von ca. 86 Mio. Weltweit) könnte die OPEC zwar schon einiges am Ölpreis drehen, aber dann müssten alle Miglieder dort mitspielen - und das tun sie selten. Da wird halt gerne mal was durch die Hintertür verkauft...

Interessant an der letzten Meldung über die für Februar geplante Drosselung der Ölproduktion von 0,5 Mio. Barrel am Tag war für mich, daß dieses total verpuffte. Ich habe mal ein paar Zahlen nachgeschlagen.

Täglich werden rund 86 Mio. Barrel Öl verbraucht. 0,5 Mio. sind da also gerade mal 0,6 %.
Wie ich in den letzten Tagen ein paar mal geschrieben habe sind durch den hohen Ölpreis Investoren in Konkurenzprodukte in den Markt gesprungen und fangen an am Kuchen mitzuessen.

Malaysia fängt gerade mit dem Bau einer riesigen Bioethanolanlage an, kurzfristig 0,5 Mio. Barrel am Tag, geplant sind 3,3 Mio/Tag.

Kanada hat sehr kurzfristig und sehr massiv seinen Ölsandabbau hochgefahren und investiert weiter. Derzeit ca. 1 Mio Barrel/Tag, geplant ist eine Ausweitung auf 6 Mio./Tag.
Na, das alleine könnte schon ein Grund sein wieso die OPEC-Kürzung verpufft..
Übrigens, Kosten pro Barrel Öl aus Ölsand, je nach Quelle, ca. 10 bis 20 $. Also bei den derzeitigen Preisen verdienen die sich da ebenfalls eine goldene Nase.

In Amerika, Deutschland und Spanien werden derzeit ebenfalls die Bioethanolanlagen ausgebaut, sehr viele Projekte sind in Ausschreibung. Dafür habe ich leider keine Zahlen, aber es wird gerade in Amerika nicht wenig sein.

Indien fängt mit der Kohleverflüssigung an...

Also, die OPEC kann ruhig nochmal eine Kürzung vornehmen, ab einem gewissen Preis verbrennt man halt etwas anderes als Öl bzw. fängt mit der Umsetzung der gewaltigen Einsparpotentiale an - was den Preis entsprechend bremsen wird.

Mein Ziel weiterhin 40 $ pro Barrel als Richtgröße. Genau kann das natürlich niemand vorhersagen, wie oben in einem Artikel so schön gesagt.
Antworten
feliz:

Und es geht weiter runter

 
16.01.07 20:58
Opec schickt Ölpreis auf Talfahrt
www.ftd.de/boersen_maerkte/marktberichte/151180.html

Der saudi-arabische Ölminister Ali al-Naimi will sich vorerst nicht mit seinen Kollegen von der Opec treffen und hat damit den Ölpreis stark unter Druck gesetzt. Der Preis rutschte zeitweise bis unter 52 $ pro Barrel.

Al-Naimi erteilte einem Dringlichkeitstreffen zur Drosselung der Opec-Ölfördermenge eine Absage. Er sagte unter anderem, es gebe keinen Grund zur Panik. Die beiden führenden Sorten Brent und WTI gaben ihre anfänglichen Gewinne ab und lagen am Mittag rund zwei Prozent im Minus bei 52,23 beziehungsweise 51,89 $ je Barrel (159 Liter).

Die bisherigen Kürzungen der Förderquoten machten sich bereits in rückläufigen Rohöl-Lagerbeständen bemerkbar. Die Gemeinschaft Erdöl exportierender Länder hatte zum 1. November 2006 die Förderquoten um 1,2 Millionen Barrel täglich gekürzt. Zum 1. Februar 2007 soll die Produktion um weitere 500.000 Barrel pro Tag gedrosselt werden.

"Die Lagerbestände sind im vierten Quartal geschrumpft, was den Markt dem Gleichgewicht näher bringt." Nun müsse abgewartet werden. Das nächste planmäßige Opec-Treffen soll am 15. März in Wien stattfinden.


Nigerias Ressortchef Edmund Daukoru sagte ebenfalls, die Opec solle zunächst keine Kürzungen beschließen. Zunächst müsse abgewartet werden, wie sich die aktuellen Beschlüsse zur Fördermenge auswirkten. Das Opec-Mitgliedsland Venezuela hatte zuvor ein außerordentliches Treffen der Ölminister gefordert. Der Preis sei "zu stark" gefallen, sagte Energieminister Rafael Ramirez zur Begründung. Der Ölpreis hat seit Anfang des Jahres wegen des warmen Winterwetters um rund 15 Prozent nachgegeben. Im Sommer kostete Öl noch mehr als 78 $.  
Antworten
MaxGreen:

Ist ja nicht mehr weit bis 40 Dollar

 
16.01.07 21:05
Wie sieht es denn an den Tankstellen aus? Ich war dieses Jahr noch nicht tanken. Sind die Preise schon tiefer als Ende 2006?  
Antworten
joker67:

Yep, habe heute für 1,16 getankt (super)

 
16.01.07 21:06
Diesel war für 1,02 zu haben.

greetz joker
--------------------------------------------------


In einer Irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

(Voltaire)

Antworten
MaxGreen:

Das hört sich ja gut an. Dann gibt es Diesel am

 
16.01.07 21:08
Ende der Woche für 0,99. :))

 

Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 3030360

Antworten
joker67:

Ich denke, das es zwar unter die 50$ Marke fallen

 
16.01.07 21:10
wird, aber nicht tiefer als 48$.;-)

greetz joker
--------------------------------------------------


In einer Irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

(Voltaire)

Antworten
taos:

Es dürfte eine Grenze geben,

 
16.01.07 21:18
unter die der Ölpreis nicht fallen wird. Ein großer Teil der jetzigen Ölförderung ist nur bei hohen Ölpreisen rentabel. So sollen die Produktionskosten für Öl aus Ölsand bei etwa 35 US$ liegen. Von Russland habe ich gehört, das bei Preisen von 40 US$ die Gewinner sehr niedrig sein.

Alternative Produkte, zum Beispiel Biosprit,  rechnen sich nur bei hohen Ölpreisen. Bei einem weiterem Fall der Ölpreise wären solche Papiere sehr interessant – weil langfristig – wird der Ölpreis steigen.


Taos

The Web killed the radio Star
Antworten
MaxGreen:

Bald müssen sich die Tankstellen etwas

 
16.01.07 21:21

einfallen lassen um uns zur Tankstelle zu locken. :))
Moderation
Zeitpunkt: 11.05.12 15:30
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Erotischer Inhalt

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
.Juergen:

abzocke geht überall weiter :-(

 
16.01.07 21:27

Die Steuer-Schraube dreht sich

Die Steuer-Schraube wird nachgezogen: Für Diesel-Pkw ohne Russpartikelfilter, die bis zum 31. Dezember 2006 erstmalig zugelassen worden waren, ist ab 1. April 2007 ein jährlicher Zuschlag von 1,20 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum zu zahlen. Für einen Diesel-Pkw mit 2.000 cm³ Hubraum würde sich dadurch die Kfz-Steuer um  24  Euro jährlich erhöhen.  

http://www.adac.de/Search/SearchResult/...ault.asp&RWCookieValue=

Antworten
MaxGreen:

Alle Analysten haben bei 65 Dollar gesagt

 
16.01.07 21:27
das im Ölpreis eine spekulative Komponente von 20 Dollar enthalten ist, diese wird nun abgebaut. Bei ca.80 Dollar war diese Komponente entsprechend höher. Den einen oder anderen Hedgefond wird es zerreissen. Diese Fond muss dann Aktien oder Gold verkaufen um die Verluste wieder zu kompensieren.

 

Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 3030437

Antworten
MaxGreen:

Wer beruflich oder privat mal in Dresden ist

 
16.01.07 21:37

kann sein Auto hier entspannt waschen lassen
Moderation
Zeitpunkt: 11.05.12 15:30
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Erotischer Inhalt

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
feliz:

Taos, woher hast Du diese Förderkosten

 
16.01.07 21:39
bzw. "geringen Gewinne" bei 40 $ für Öl in Russland?

Wenn das für Russland stimmen würde hättten die ja bis vor 2 Jahren ihr Öl unter den Förderkosten verkauft - das wäre wohl eher unwahrscheinlich.

Ich habe Preise zu den Förderkosten nur für diese beiden Länder gefunden
Irak: 0,5 - 0,75 $ pro Barrel
Saudi Arabien: 2,5 $ pro Barrel

Demnach könnte der Preis ruhig noch etwas sinken...
Antworten
MaxGreen:

2003 lagen die Förderkosten in Russland bei

 
16.01.07 21:48
6 Dollar. Bei den klimatischen Bedingungen keine Wunder. Ich vermute das sie auf ca.10 Dollar gestiegen sein werden.

 

Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 3030490

Antworten
taos:

Ich habe nicht von Förderkosten,

 
16.01.07 21:53
sondern von Produktionskosten geschrieben. Diese Zahlen sind ungesichert. Ich habe sie in verschiedenen Berichten und Gesprächen gehört, ohne die Möglichkeit der Verifizierung zu haben. Es würde mich freuen – hier im Forum – bessere und genauere Werte zu erfahren.


Taos

The Web killed the radio Star
Antworten
Woodstore:

@taos

 
16.01.07 22:14
sei doch bitte so nett und definiere den Unterschied
der sich zwiscchen Rohölförderkosten und Rohölproduktions-
kosten zeigt!!

Woodstore
-----------------------------------
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
Antworten
feliz:

Dumm und dämlich verdienen sich bei diesen

2
16.01.07 22:16
Preisen einige Staaten.
Und dann sind diese noch so frech und behaupten, das Öl wäre zu billig...

Was leider nur manchmal in den Kommentaren und Nachrichten erwähnt wird ist, daß Staaten wie Russland und der Iran ein sehr hohes Interesse daran haben, daß es auf der Welt krieselt und so alle Angst vorm nächsten Kreig haben. So bleibt der Ölpreis schön da wo er ihrer Meinung nach hin soll - oben.

Unter diesem Aspekt ist wohl auch die neueste Waffenlieferung Russlands an den Iran oder z.B. die Unterstützung der Hamas und Hisbollah durch den Iran in einem anderen Licht zu sehen - es geht hierbei nämlich teilweise einfach um eine Profitoptimierung durch das Schaffen von Konflikten.

Zwar schon über ein Jahr alt dieser Artikel, aber trotzdem interessant, auch mit ein paar Angaben zu Produktionskosten. 195.16.237.164/cgi-bin/kaernoel/...cles.single_article;ID=1636
Antworten
taos:

Für mich sind Förderkosten

 
16.01.07 22:32
die Kosten um das Zeug aus dem Boden zu fördern.

Produktionskosten sind die Kosten für die Förderung, den Transport, Steuern und was sonst noch alles, bis es am Markt verkauft werden kann.

Bessere Definitionen nehme ich jederzeit dankbar an.


Taos

The Web killed the radio Star
Antworten
aktienspeziali.:

Rohöl, nicht Future mit möglichen Zielen o. T.

4
17.01.07 00:57
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 77424
Antworten
nightfly:

das sieht fast

 
17.01.07 01:45
nach Ende der Talfahrt aus,zumindest erstmal Konsolidierung
wahrscheinlich.
mfg nf
Antworten
Katjuscha:

möglich o. T.

2
17.01.07 03:00
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 77426
Antworten
Katjuscha:

mittelfristig aber weiter short. Ziel 39 Dollar o. T.

2
17.01.07 03:02
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Wie tief will der Ölpreis noch sinken? 77430
Antworten
NRWTRADER:

Kurzfristig 35$, Mittelfristig20$, Langfristig 1$

 
17.01.07 03:10
jeder macht was er will - keiner macht was er soll - aber alle machen mit
Antworten
nightfly:

kat

 
17.01.07 03:27
das zweite Szenario halte ich für ausgeschlossen.
Das erste erscheint möglich.
Der Winter kommt noch,keine Angst.
mfg nf
Antworten
Katjuscha:

ausgeschlossen?

 
17.01.07 03:51
Klar wird ne Gegenbewegung geben und klar kommt auch der Winter noch, aber wieso nicht die 39 Dollar im Spätsommer? Seh da überhaupt keinen Grund, wieso das nicht eintreffen sollte? Fundamental und charttechnisch spricht nichts dagegen.
Antworten
nightfly:

mmmh

 
17.01.07 03:58
unter 45 seh ich nichts,aber Spätsommer...
da können so viele politische Sachen mit reinspielen,
und die Saudis werden das nicht mögen,
die tun nur so entspannt.
Gut,wir einigen uns erstmal auf die Gegenbewegung,
und dann weitersehen...;-)
mfg nf
Antworten
Katjuscha:

Gerade wegen den Saudis glaub ich an sinkende

 
17.01.07 04:03
Ölpreise.

Die sind doch eh Vasallen der US-Amerikaner, und steuern den Ölpreis so wie es volskwirtschaftlich gerade genehm ist. Da jetzt ne Front Venezuela-Iran für einen stiegenden Ölpreis eintritt, wird die USA ihre Einfluss umso mehr ausnutzen, um den Ölpreis eher niedrig zu halten.

Dazu kommt die langsamer laufende Konjunktur in den USA, in China wirds auch irgendwann abflauen. Dazu kommt der spekulative Charakter bei Rohstoffen, so schlimm ich das auch finde. Aber der Chart ist eindeutig. Ob wirklich genau bis 39 runtergeht, ist scher zu sagen, aber bei 48-49 wird man nicht stoppen.
Antworten
nightfly:

deine Argumente

 
17.01.07 04:16
klingen logisch.
Und ich kann nur auf mein Bauchgefühl verweisen...
mfg nf
Antworten
monk1978:

erstmal wird die 50 halten

 
17.01.07 06:07
hab mal ein paar CM1199 geladen, mal schauen.
denke aber es sollte erstmal weiter gehen bis zur 40 und sich dann bei 45 einpendeln.
Antworten
zoka101:

Kommentar Financial Times Deutschland zu Ölpreis

 
17.01.07 09:34
Kein Grund zum Jubeln

Rodrigo Rato freut sich: Der Chef des Internationalen Währungsfonds prognostiziert, dass 2007 ein glänzendes Jahr für die Weltwirtschaft wird. Rato sieht das globale Wachstum bei fünf Prozent. Eines seiner wichtigsten Argumente, um diese Prognose zu stützen, ist der Ölpreis. Der ist seit Monaten im freien Fall, rutschte allein seit Jahresbeginn um 15 Prozent auf unter 52 $ ab. Das wiederum macht den lange befürchteten Absturz der amerikanischen Konjunktur zum unwahrscheinlichen Szenario.

Soweit die guten Nachrichten. Im Jubeltrubel sollte aber nicht vergessen werden, dass auch ein fallender Ölpreis Risiken birgt, vor allem auf lange Sicht. Zumal die Ölmärkte zu Exzessen bei der Preisentwicklung neigen.

So, wie die Händler noch vor einem Jahr konsequent alle Faktoren ausblendeten, die für ein Ende der Ölpreishausse sprachen, so ignorieren sie derzeit alle Argumente, die den Preisverfall bremsen könnten. Der laue Winter, die Tatsache, dass die Lager gut gefüllt sind und der Umstand, dass die das Opec-Kartell keine neuen Förderkürzungen erlassen wird, sind zwar gute Argumente für sinkende Preise. Sie reichen aber nicht aus, um den drastischen Wertverfall der Ölkontrakte zu erklären.

Dieser Verfall ist auch nicht rational zu erklären: Die Märkte wollen ihre ausschweifende Party genießen und Stimmungskiller unter den Gästen - seien es russische Fördergesellschaften oder iranische Präsidenten - werden einfach ignoriert. Es ist schon erstaunlich, wie gelassen geopolitische Risiken genommen werden; es spielt keine Rolle, dass ein Großteil der Ölvorkommen in instabilen Weltregionen lagert.   Als der Iran jüngst mit der Blockade eines Fünftels der weltweiten Produktion drohte und Russland den Europäern den Hahn zudrehte, störte das an den Märkten kaum.

Doch hinter den Exzessen und der Fokussierung auf kurzfristige Faktoren wie das Wetter oder die aktuelle Lagersituation steckt eine langfristige Gefahr: Die Zukunftsvorsorge wird vernachlässigt.

Zum einen bietet ein niedriger Ölpreis den Fördermultis wenig Anreiz in die Erschließung und den Bau neuer Anlagen zu investieren. Zum anderen gerät angesichts der Freude über den Wachstumsstimulator Öl bei den Regierungen der Welt leicht in Vergessenheit, dass das Ziel lautet: Weg vom Öl. Und zwar aus ökologischen Gründen wie auch aus der Erkenntnis, dass die politische Abhängigkeit von unberechenbaren Ländern auf die Dauer auch ein ökonomischer Nachteil ist. Mit dem sinkenden Ölpreis lässt auch der unmittelbare Druck nach, den schwarzen Schmierstoff der Weltwirtschaft durch andere Energieformen zu ersetzen. Wer vorausschaut lässt sich davon trotzdem nicht irritieren.


Kontakt: Kommentar@ftd.de
Ines Zöttl - 030/22074169
Leo Klimm - 040/31990311
Christian Schütte - 030/22074169

Dies ist eine Pressestimme der Financial Times Deutschland. Für Text und Inhalt ist ausschließlich die Financial Times Deutschland verantwortlich. Die geäußerten Ansichten reflektieren auch nicht die Ansichten von Dow Jones Newswires oder der Dow Jones and Company Inc.
Antworten
lindsay:

Ölpreis

 
17.01.07 09:53
Ich hab mal gelesen, dass die Saudies Öl mit Kosten von 2 UDS aus dem Wüstensand fördern. Dasselbe gilt auch für Iran. Selbst wenn es inzwischen etwas mehr ist, heißt das für mich immer noch, das die Marge nahe 100% ist. Was ist also ein hoher oder niedriger Ölpreis? Meiner Meinung nach müßte der Preis noch deutlich weiter fallen, bevor die Entwicklung alternativer Energiequellen gebremst würde. Das würde wohl nur geschehen, wenn deutlich mehr neue Förderstätten entdeckt würden. So gesehen ist ein sinkender Ölpreis für ein zuerst mal ein Konjunkturprogramm. Meine Tankstelle hat am Montag Diesel für 0,96 cent angeboten. Ich fahr nicht mehr deswegen. Es bleibt aber mehr für andere Ausgaben!
Lindsay.
Antworten
Malko07:

Aus Kostensicht könnte

3
17.01.07 10:03
der Ölpreis ohne weiteres auf 30 $ sinken und die Welt wäre immer noch versorgt. Allerdings würden wahrscheinlich 2 Förderländer nicht mitmachen: Russland und Iran. Einer von beiden oder beide gemeinsam würden wieder Konflikte hochkochen und damit den Ölpreis über den Faktor Angst wieder in die Höhe treiben. Deshalb rüstet Russland momentan den Iran auch auf.
Antworten
louplu:

Hegdefonds werden den Ölpreis unter 50 $ drücken

 
17.01.07 10:19
habe ich die letzten Tage gelesen.
Viel fehlt nicht mehr und was kommt danach? 45$ oder weniger oder ein neuer Anstieg?
Alles Spekulation. Gewiss ist, dass der Verbrauch nur temporär sinkt durch den milden Winter und dass die Risikoprämien aus dem Ölpreis raus sind.
Alles kann sich schnell wieder ändern. Daher wird Öl auf Sicht auch wieder steigen.

Ich decke mich jedenfalls bald mit Heizöl ein und überlegen den Kauf von Ölaktien.
Antworten
MaxGreen:

Habe heute eine Tankstelle aufgesucht

 
17.01.07 10:23
bei mit kostet Super 1,239 und Diesel 1,079. (Ort Dresden)

Wie siehts bei euch aus? Bitte mit Ortsangabe  
Antworten
lindsay:

Benzinpreis

 
17.01.07 11:17
Sorry! Muß natürlich 96 cent heißen in 41. Inzwischen ist der Dieselpreis wieder bei 1,059 Euro in Mainz Bretzenheim (Jet).
Antworten
Milu_II:

Superpreis

 
17.01.07 11:29
Super 1,229 in Fulda, mehr weiß ich nicht, hab heute morgen getankt.
Antworten
Abenteurer:

Malko07

 
17.01.07 11:31
Den gewissermaßen "realen" Preis ohne Spekulationsaufschlag schätze ich auf rund 35 USD.
Alles darüber halte ich für eine Spekulationsblase. Es wurden 3 Mal so viel Öl ge-/verkauft wie tatsächlich zur Lieferung bereit steht.

Einen guten Anhaltspunkt liefert der Preis zu Beginn des Irak-Kriegs. Seit dem haben die Phantasten Futter für ihre Spekulation. Mit der Nachfrage kann man diesen Preisanstieg nicht rechtfertigen, obwohl das gebetsmühlenartig immer wieder wiederholt wird.

Und das der Ölpreis lanfristig immer steigen muss, so wie hier im Intro beschrieben wurde, ist in meinen Augen reine Spekulation.

Grüße Abenteurer

Antworten
EveningStar:

38,33 ! o. T.

 
17.01.07 11:44
Antworten
Abenteurer:

33.88 kenn ich nicht nur 44

 
17.01.07 12:38
der Sinn des Lebens.
Antworten
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