ordentlich Gegenwind spüren.
Er war mir in den Podcasts ja ab und zu schon zu selbstgefällig mit seiner Einschätzung des Kapitalmarktes, wobei ich es noch akzeptierte solange er operativ gute Arbeit leistete.
Leider habe ich da jetzt so meine Zweifel. Wer vor einem Jahr dem ach so dummen und unwichtigen Kapitalmarkt eine Mitzelfristprognose mit 1 Mrd Umsatz in 2025/26 vor die Nase setzt, und dann genau ab dann immer schlechtere Zahlen liefert, dem muss man kritische Fragen stellen.
Zudem wurde hier ja schon angesprochen, dass mittlerweile seine Marketingsstrategie auch hinterfragt werden sollte. Was anfangs klug geklungen hat, wirkt jetzt wie das Einigeln in der eigenen Blase der Sozialen Netzwerke, ohne jede Flexibilität. Wo will er neue Anleger herbekommen, wenn er sich mit den immer gleichen Kunden im Austausch befindet, die sich zum Teil schon während Corona mit Produkten eindeckten? Jetzt muss man stetig Neukunden in gleicher Höhe akquirieren, die man durch geringeren Umsatz von Altkundem verliert. Ob man das dich immer neue Promis mit YT-Videos und Insta-Reels erreicht, bezweifle ich mittlerweile. Man sollte da auch mal neue Wege gehen oder zumindest dem Kapitalmarkt in voller Transparenz die Fortschritte der eigenen Strategie verdeutlichen. Mir ist das bisher zu selbstgefällig, wie man sich präsentiert, vor allem gegenüber uns Privatanlegern. Das betrifft auch die IR, mit der ich in Kontakt stehe. Da gefällt mir Home24 mittlerweile viel besser, was ich vor 12-15 Monaten nie gedacht hätte. Die sagen wenigstens klar wo es Probleme gibt, was sie verändern können und welche Optionen sie haben, beispielsweise mit Mobly. Aktienrückkäufe gibt es dort zwar auch nicht, aber die ganze Art gefällt mir besser als dieses elitäre Denken bei Westwing. Die sollen sich mal nicht so sicher sein, dass ihre Strategie funktioniert. Man muss auch wahrnehmbar außerhalb der eigenen Blase bleiben.
the harder we fight the higher the wall