der Chart ist ja realtiv einfach gehalten, er visualisiert nur die grundsätzliche Problemstellung. Das wichtigste ist, meiner Erfahrung nach, die "wahre Strecke" (A) auf Basis der Charts zu "sehen", zu "ahnen" oder wie sagt man so schön zu "antizipieren".
Dann hat man, trotzdem man richtig liegen könnte, immer noch die Rechnung "ohne den Wirt" gemacht. Denn dann kommt B. Wenn die Bankster den Kurs im dreidimensionalen Raum, als "Korkenzieher" von Start zum Gewinnziel bewegen könnten, würden sie vermutlich, ohne zu zögern, davon Gebrauch machen.
Wenn alles falsch war (A nicht erreicht wird), am laufenden Band, sollte man sich anderen Dingen zuwenden.
Wenn A aber wiederkehrend mit der Realität übereinkommt, was zu Beginn, wo noch nichts zu sehen ist, als Gefühl aus den Charts kommt, ist B die zu knackende Nuss bis zum Ziel. An manchen Tagen beißt man sich daran die Zähne aus, manchmal gehts zügig, manchmal dauerts Stunden, die Palette an Variationen ist praktisch endlos und die Gangart ändert sich fließend. Es gibt zahllose Entscheidungspunkte an denen man falsch abbiegen könnte. Der Absacker, kann den SL killen. Die Aufwärtsbewegung würde, wenn es fällt nicht rechtzeitig als solche erkannt oder ihr keinen Glauben geschenkt, weil es ja "fällt". Der Absacker könnte gar kein fake sein, sondern "wahr", dann handelt man komplett gegen den Trend und wird zur leichten Beute. Es gibt also zahllose Möglichkeiten Verwirrung zu stiften. Daher meine Überzeugung, wenn "A" vorher nicht feststeht, wird man zum Spielball der Wellen.
