wo gehobelt wird, fallen natuerlich auch Spaene ...
Dort oben habe ich nur die Aktien aufgezaehlt, die ich bereits mehr als ein Jahr halte, und noch habe.
Etliche Aktien schaffen es eben nicht uebers Jahr, wegen schlechter Nachrichten und nicht hinnehmbarem Kursverfall, z.B. Utimaco, nach 3 Monaten mit +50% verkauft.
Andere stehen noch nicht so lange im Depot. Unter denen gibt es welche mit bis zu +330%, aber auch welche mit bis zu -9%. Eine davon, Plambeck, steht nach durchschnittlich 10 Monaten (3 Kauftermine) bei -8%. Die koennte man als "Depotleiche" bezeichnen.
Bei den nach mehr als einem Jahr verkauften gibt es auch 2 Arten:
Es gibt aus verschiedenen Gruenden verkaufte erfolgreiche Aktien, mit mehr als +100% realisierten Gewinnen.
Und es gibt ausrangierte "Depotleichen", wie zum Beispiel
Pfizer - nach 20 Monaten, -5%
Teles - nach 17 Monaten, +5%
Cybercash - nach 18 Monaten, +5%
Diese Depotleiche, Cybercash, ist eine besonders bittere Pille:
Verkauft am 25.2.2000, 10:15 wegen stetigem Kursrueckgang und Geduld verloren nach anderthalb Jahren.
Eine halbe Stunde spaeter, am 25.2.2000, 10:45 kam die Nachricht, dass Softbank seinen Anteil am japanischen Tochterunternehmen Cybercash Japan verdoppelt.
Seitdem geht die Aktie ab wie Schmidts Katze, ohne mich :-((((
Uebrigens, einen quasi-Totalverlust habe ich auch in meinem Fundus:
Aquaplan. Gekauft bei 3,50 verkauft bei 0,30 nach 9 Monaten, zumindest steuerrelevant;-). Jetzt steht sie bei 0,10.
Trotz derartiger Depotleichen:
Die Performance des Gesamtvermögens (einschliesslich Sparbuch und Rentenfonds - ja, auch sowas hat ein Langfristanleger) betraegt die letzten Jahre +80% jaehrlich.